In der Gemeinderatssitzung am 14.04.2015 wurde der Beschluss gefasst, mit dem Landkreis über die Verpachtung einer Teilfläche am Ortsrand von Oberlenningen zu verhandeln. Dies mit dem Ziel, dort „Systembauten“ für „mind. 50-80 Personen“ entstehen zu lassen. Ferner geht aus der Verwaltungsvorlage die Absicht hervor, die Flüchtlingsunterkünfte in der Sulzburgstraße aufzulösen, um an dem neuen Standort eine zentrale „Sammelunterkunft“ entstehen zu lassen. Wir halten diesen Vorschlag nicht nur für fachlich falsch, sondern insbesondere auch für unmenschlich und moralisch verwerflich. Flüchtlinge, die aus der Not heraus ihre Heimatländer verlassen mussten und unter überaus widrigen Umständen geflohen sind, wollen wir in unserer Mitte willkommen heißen. Wir wollen sie nicht durch eine willentliche „Abschiebung“ an den Gemeinderand ausgrenzen.

Weitere Informationen zu diesem Thema und zu unserem Anliegen finden Sie in einem offenen Brief an den Bürgermeister, der hier hinterlegt ist: www.holzweissig.net/offener_brief.pdf

Bereits in kürzester Zeit und ohne breite Streuung hat unser offener Brief fast 100 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner gefunden. Wir haben viel Zuspruch für unsere klare Positionierung zu diesem schwierigen Thema erfahren. Wenn Sie die Ansichten unseres offenen Briefes teilen, dann bitten wir Sie im Rahmen dieser Petition um Ihre Zustimmung. Setzen Sie ein Zeichen!

Reason

Mit der Unterstützung dieser Petition setzen Sie ein Zeichen für einen offenen, ideologiefreien und konstruktiven Dialog zum Thema. Sie zeigen bürgerschaftliches Engagement und soziale Verantwortung, indem Sie zum Ausdruck bringen: „Wir wollen ein offenes Lenningen. Wir heißen Flüchtlinge willkommen. Wir wollen eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge, um sie so in unsere Gemeinde integrieren zu können. Der Bürgermeister muss die Verhandlungen mit dem Landkreis stoppen."

Thank you for your support

News

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des offenen Briefes,

    es ist nun schon ein paar Monate her, dass Sie den offenen Brief unterzeichnet und damit ein positives Signal für einen konstruktiven und nachhaltigen Umgang mit der Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Gemeinde gesetzt haben. Ich möchte Ihnen im Rahmen dieser E-Mail einen Bericht über den Sachstand und unsere gemeinsam erreichten Ziele geben, da sich zwischenzeitlich einiges getan hat:

    In der letzten Sitzung des Arbeitskreises Asyl am 26.06. habe ich die gesammelten Unterschriften (ca. 170 Stück) an Herrn Bürgermeister Schlecht übergeben. Obwohl diese Gesamtzahl einem vielleicht gering erscheinen mag, ist sie es doch nicht. Wir haben nämlich weder die Unterschriftenaktion... weiter

pro

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