Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Nachbarn !

Wir brauchen IHRE Unterstuetzung!

Wir freuen uns, dass Sie den Weg vom Flyer in Ihrem Briefkasten bis hier her gefunden haben.

Unser Wunsch ist es den LKW-Verkehr raus aus unserem schoenen Wohngebiet zu bringen.

Ganz nach dem Motto: Furth (hinaus) mit dem Schwerlastverkehr!

Es ist bekannt, dass es in der Naehe unseres Wohngebiets eine guenstige Tankstelle fuer LKWs gibt, die unserer Hahilingastrasse und der damit verbundenen Seitenstrassen* ein enormes, zusaetzliches LKW Aufkommen beschert.

Dagegen wollen wir etwas unternehmen, da es diesen Sommer waehrend der Bausaison wiedermal besonders schlimm war. Wie viele andere, liegt auch unser Hausgrundstueck unmittelbar an der Hahilingastrasse.

Da wir lt. Gemeinde kein reines Wohngebiet sind, sondern in einem Mischgebiet leben, ist eine gewisse Belaestigung durch LKW-Verkehr hinnehmbar, jedoch hat das ganze Ausmasse eines Industriegebietes angenommen die unserer Meinung nach nicht tragbar sind.

Gerade mit dem Hinblick auf den auf uns zukommenden Supermarktkomplex in der Lanzenhaarer/Kybergstrasse und dessen weiteren, zusaetzlichen LKW-Aufkommens muessen wir hier dringend handeln! Denn auch diese LKWs werden bei der guenstigen Tankstelle tanken wollen und dann unsere Strasse als Zubringer zur Autobahn nutzen ! Wir moechten, dass diese LKWs die dort tanken, danach wieder auf die Hauptstrasse und ueber diese zur Autobahn fahren.

Wir moechten deshalb einen Antrag auf Verkehrslenkende Massnahmen stellen. Dieser wird im Landratsamt (Amt fuer Verkehrsrecht Landkreis Muenchen) und auf der Gemeinde Oberhaching eingereicht.

Was wollen wir erreichen?

Wir beantragen, gem. § 45 StVO ein ganztaegiges Durchfahrverbot fuer LKWs der Hahilingastrasse ab der Kreuzung Further Bahnhofstrasse / Hahilingastrasse bis hin zur Kreuzung Talanger / Hahilingastrasse.

ALTERNATIV wird beantragt, eine Gewichtsbegrenzung durch ein LKW-Verbotsschild fuer LKWs ab 7,5 Tonnen.

Begründung

  1. Unzumutbare Laermauswirkungen fuer die Anwohner Tag UND Nacht

  2. Massive Unfallgefahren fuer Schulanfaenger und Kindergartenkinder und Erwachsene

  3. Ausserordentliche Schaeden an den Strassen und parkenden PKWs

  4. Schaeden durch Erschuetterungen an den Wohngebaeuden

  5. Zunahme der Schadstoffbelastung (Fassaden und Fenster verrust)

*Die Anwohner der folgenden Strassen wuerden ebenfalls durch die oben genannte Sperrung profitieren:

Pfarrer-Socher-Strasse (vom Talanger bis zur Hahilingastrasse), Simerbauernweg, Gänslerweg, Am Berg, Gaertnerweg, Flurstrasse, Erich-Stegemann-Weg, Bachweg (abgehend der Hahilingastrasse), Auf der Wies

Verkehrslenkende Massnahmen sind gem. § 45 StVO erforderlich. Ein Durchfahrverbot fuer den Schwerlastverkehr ist dringend geboten.

Tankalternativen gibt es nur (3 Minuten) entfernt im Industriegebiet Oberhaching, OMV-Tankstelle an der Raiffaisenallee. Bzw. kann die jetzt haeufig genutzte Tankstelle weiter ueber die Lanzenhaarerstrasse & Talangerstrasse angefahren werden. Auch eine Zufahrt abgehend der Kybergstrasse ueber einen Teil der Pfarrer-Socher-Strasse und Talangerstrasse waeren nicht betroffen.

Wir moechten dieser Tankstelle in keinster Weise Schaden zufuegen. Jedoch muss der Verkehr auf dem genannten Abschnitt umgelenkt werden.

Die vom Landesumweltamt zulaessigen Grenzwerte fuer ein Mischgebiet wurden nach eigenen Messungen weit ueberschritten. Eine Dezibelmessung haben wir mit modernsten Geraeten durchgefuehrt.

Um unserem Antrag Nachdruck zu verleihen, moechten wir hier um Ihre Unterschrift bitten.

Die Unterschrift kann anonym abgegeben werden, sodass auf der Internetseite fuer niemanden ersichtlich ist, wer hier zustimmt. Datenschutz wird hier gross geschrieben, das moechte ich hier betonen.

Unterschriftsberechtigt ist jeder, der wohnhaft in Oberhaching/Furth ist, das 18. Lebensjahr vollendet hat und/oder eine Eigentumswohnung in diesem Gebiet besitzt.

Mieter UND Eigentuemer sollten hier im beidseitigen Interesse an einem Strang ziehen!

WICHTIG: Wohnhafte Eltern duerfen im Namen ihrer wohnhaften Kinder als Erziehungsberechtigte fuer jedes Kind unterschreiben. Dies zaehlt als weitere vollwertige Stimme !

Beispiel: Anwohner sind eine Familie mit 2 Kindern zur Miete. Unterschriftsberechtigt sind alle 4 Personen der Familie sowie der Eigentuemer der Immobilie. Bitte fuer jede einzelne Person eine Stimme abgeben, sofern er diesem Antrag zustimmt.

Den kompletten Antrag mit allen Details kann man auf der Internetseite

www.FURTH-MIT-DEM-SCHWERLASTVERKEHR.de.tl

einsehen. Die Unterschriftenliste werden wir diesem Schreiben beilegen.

Wir wuenschen uns eine moeglichst hohe Anzahl an Unterschriften um unser Vorhaben erfolgreich durchzusetzen!

Nur GEMEINsam als GEMEINDE koennen wir etwas bewirken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe Nachbarn!

    Die letzte Meldung über den Verlauf der Petition liegt nun schon eine Weile zurück, deshalb möchte ich Ihnen jetzt die Geschehnisse erläutern.

    Wie ich Sie informiert habe war es so, dass am 07.01.14 unsere Petition in der Gemeinderatssitzung zur Beratung und Abstimmung gekommen ist.

    Da in dem Brief den ich bekommen habe, weder Uhrzeit noch irgendeine Art der formulierten Einladung stand, habe ich es überhaupt nicht in Betracht gezogen dort bei der Besprechung erwartet zu werden.
    Noch dazu darf man bei solch einer Gemeinderatssitzung nur Zuschauer sein. Einwände oder Bemerkungen darf man nicht einbringen.

    2 Tage nach der Gemeinderatssitzung wird bei der Zeitung Münchner Merkur folgender Zeitungsartikel in der Rubrik „regionales“ veröffentlicht:

    Verkehr
    Empörung über Antrag zur Hahilingastraße
    Oberhaching – „Bei solchen Anträgen platzt mir der Kragen, und dann ist nicht einmal einer der Antragssteller bei den Zuschauern im Gemeinderat, wenn das Thema auf der Tagesordnung steht“, sagte Johannes Ertl (WGO). Entrüstet zeigen sich die Gemeinderäte über den Antrag einer Initiative die eine Sperrung der Hahilingastraße für den LKW-Verkehr fordert. Die Straße weist mit rund 1100 Fahrzeugen täglich keine höhere Belastung auf als andere Ortsstraßen. Der Lastwagenverkehr, bei dem auch Kleintransporter und Busse eingerechnet sind, bewegt sich mit 19 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens in den Durchschnittszahlen. Trotzdem haben sich Menschen aus Königsbrunn, München oder Taufkirchen in eine Liste mit insgesamt 102 Unterzeichnern eingetragen. Erwin Knapek (SPD) betonte, dass er selbst dort fast täglich unterwegs ist und Lastwagenfahrer sicher nicht bewusst diese schmale Straße nutzen würden. Der Vorschlag der Initiative würde zudem eine Verlagerung des Verkehrt auf die ohnehin stark belastete Münchner Straße bedeuten. Monika Straub (Grüne) sagte, dass „fast jeder selbst im Auto bei anderen vorbeifährt, sich aber ärgert, wenn andere dies auch tun“. Laut Verwaltung würde die Beschränkung einen erheblichen Eingriff in das örtliche Verkehrsnetz bedeuten. Außerdem stellt auch die Polizei in Frage, ob das Lkw-Verbot zur Lösung des Problems geeignet wäre. Zudem ist eine Bewertung der Sachlage derzeit schwierig, da Bauarbeiten in den Umbebenden Straßen eine objektive Beurteilung unmöglich machen. Paul Mölter (BVO) betonte, dass „solche Anträge weder diskussionswürdig sind, noch bearbeitet werden sollten“, da sie die Verwaltung nur Zeit kosten. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt.

    Bericht Ende


    Dieser Artikel stieß bei mir auf Unverständnis, sodass ich mit 3 weiteren Vertretern unserer Petition das direkte Gespräch beim Bürgermeister, Herrn Schelle, suchte.

    Zeitnah wurde ein Termin vereinbart, der nun eine Woche zurückliegt. Ziel unsererseits war es, den Unmut über den unseres Erachtens nach unverschämten Artikel zu äußern, sowie auch zu versuchen in einem persönlichen Gespräch nach Lösungsansätzen zu suchen.

    Herr Schelle beruft sich auf die letzte umfassende Verkehrszählung von 1997 die keine Auffälligkeit in unserer Straße zeigt. Viele andere Bürger der umliegenden Straßen (z.B. Kybergstraße) haben sich ebenfalls zusammengeschlossen und Petitionen in der Vergangenheit eingereicht. Wir wären kein Sonderfall, deshalb auch keine Sonderbehandlung. Eine nüchterne Betrachtung der Lage kann in naher Zukunft leider auch nicht stattfinden, da wir diesen Sommer Baustelle entlang der Pfarrer-Socher und Hahilingastraße haben werden. Somit ist eine nächste kleine Verkehrszählung im Frühling oder Herbst 2015 möglich, die er uns immerhin zugesichert hat.

    Eine kleine Verkehrszählung hat die Gemeinde im Oktober gemacht, direkt vor der Fa. Ilmberger. Davon ist auch im obigen Zeitungsartikel zu lesen. Unsere Verkehrszählung im Sommer 2013 hat natürlich andere Ergebnisse vorgebracht.

    Bei dem ganzen Gespräch, dass ca. 1 ½ Stunden dauerte, vermisste ich seitens Herrn Schelle den Willen unser Problem ernst zu nehmen. Nach den Fakten besteht kein Problem war immer wieder die Aussage.

    Weitere Details aus dem Gespräch möchte ich nicht erläutern.

    Heute hat mich jemand aus der Straße darauf aufmerksam gemacht, dass am Kirchplatz seit neuesten ein LKW-Verbotschild für LKWs ab 3,5 Tonnen aufgestellt wurde. Einen Kommentar hierzu vermeide ich jetzt.

    Leider haben wir im 1. Schritt „nichts“ erreicht, da der Antrag abgelehnt wurde. Jedoch würde ich nicht vorzeitig die Flinte ins Korn werfen. Ich habe mich bereits mir ein paar Petitionsteilnehmern kurzgeschlossen. Es gibt Überlegungen, das Thema erneut, unter anderen Aspekten aufzugreifen.

    Hierfür wäre wichtig, dass auch SIE aktiv werden und Ihren Unmut äußern. 102 Bürger sind viele Leute.
    Sprechen Sie aktiv den Bürgermeister an! Immer im passenden Rahmen und immer im passenden Ton !

    Nächste Gelegenheit wäre gleich morgen, 01.02.14 am Further Maibaum ab 14:00 Uhr.
    Hier läd Herr Schelle zum Ortsgespräch!

  • Die Gemeinde Oberhaching ist gerade dabei unsere Darstellungen und Begründungen zu bearbeiten und verkehrsrechtlich zu prüfen.

    Nach derzeitigem Sachstand beabsichtigt der Leiter der Bauabteilung unseren Antrag in der Gemeindesitzung am 07.01.2014 zur Beratung und Entscheidung vorzulegen.


    Tolle Nachricht oder :-) ?

  • Für unsere Straße ist die Gemeinde oberhaching zuständig wie ich nun vom landratsamt informiert worden bin.

    Da ich auch dort ein Exemplar hingeschickt habe, ist soweit alles in den richtigen Bahnen.

    Der Empfang wurde bestätigt.

Pro

Also die Reaktionen der Verwaltung sind eine Unverschämtheit!! Zunächst musste man vor 2 Wochen lesen, das wir uns nur einbilden, das zu schnell gefahren wird. Kontrollen gibt es keine. Der Verkehr nimmt zu - und nun auch noch das 3.5 Tonne Verbotsschild im oberen Teil! Jetzt MÜSSEN die LKW durch die ganze untere Straße. Und das Argument mit dem Nahverkehr zählt auch nicht. Der Bus ist zu 98% Leer und den Rest mit nur einer oder zwei Personen besetzt. Es gibt keinen Grund, das er überhaupt durch die enge Hahilingastrasse muss. Wir sind zum Glück nur Mieter und können Konsequenzen ziehen

Contra

Noch kein CONTRA Argument.