Gassi gehen trotz Quarantäne und kein Corona

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Liebe Lerserinnen und Leser,
im Rahmen der Quarantäne ohne Corona, also Kontaktperson 1, darf man das Haus nicht verlassen, auch wenn man ein Hundebesitzer ist.
Ich möchte erreichen, dass man das Haus zum Gassigehen während der Quarantäne verlassen darf. Von mir aus auch nur eine halbe Stunde und nur früh morgens, mittags und spät abends. Selbstverständlich ohne Kontakt zu anderen Menschen.

Begründung

Da die Quarantäne von jetzt auf sofort erfolgt, ist eine Organisation um den Hund herum eine große Herausforderung. Erst recht für Hundebesitzer die keinen oder einen geringen Bekanntenkreis haben.
Hinzu kommt es, dass es Hunde gibt, die nicht mit jedem Menschen mitgehen, selbst wenn ein Gassidienst eingeschaltet werden kann. Und nicht alle Hunde wollen von Bekannten oder einem Gassidienst ausgeführt werden.
Die größere Herausforderung ist, dass die Quarantäne von jetzt auf sofort verhängt wird. Selbst wenn ein Gassidienst erreicht werden kann, kann dieser nicht zu sofort. Erst recht, wenn die Quarantäne an einem Wochenende startet. Per Telefon ist da nicht wirklich was zu erreichen.
Für Hundebesitzer in einer Wohnung ohne Garten ist dies ein Supergau. Die Lösung ist, dass der Hund in die Wohnung macht.
Das ist menschenunwürdig für den Menschen, aber auch für das Tier. Das Vertrauen zu dem Gassidienst ist auch noch so eine Sache, abgesehen von der geldlichen Belastung.
Als Lösungsvorschlag im Internet ist auch immer gern das Tierheim. Alle Hundebesitzer sehen dies als keine Lösung an. ABER selbst wenn dies in Betracht gezogen wird, wie soll man dahin? Man darf das Haus ja nicht verlassen. Also auch nur eine theoretische Lösung. Selbst Bekannte dürfen den Hund nicht so ohne weiteres im Tierheim abgeben. Da macht das Tierheim Probleme. Dies auch zurecht. Wieso wird das also als Lösungsvorschlag vorgegeben? Welche Beamten haben in dieser Sitzung gesessen, um auf diesen Lösungsvorschlag zukommen?
Vom Gesundheitsamt kann auch keine Hilfe erwartet werden. Die sagen lediglich, dass dies nicht ihr Problem ist. Sie dürfen zwar den Menschen von jetzt auf sofort in Quarantäne stecken, aber weitere Probleme sind nicht ihr Problem. Es wird gern auf die Geld- und Freiheitsstrafen hingewiesen. Das ist doch wirklich etwas dünn.
Zumindest hätten die Behörden schon Flyer entwickeln können mit Lösungsvorschlägen.
Ein 24 Stunden-Gassidienst hätte schon längst auf die Beine gestellt werden können. Die Hundedebatte gibt es bereits länger. Es ist nicht davon auszugehen, dass alle Menschen auf Gassidienste oder ähnliches kommen bzw. erstmal überfordert sind, da sie nicht wissen an wen sie sich wenden können. In der Zeit hat der Hund bereits in die Wohnung gemacht. Selbst wenn ein Garten vorhanden ist, gibt es viele Hunde die nicht in den eigenen Garten ihr "Geschäft" machen. Hinzu kommt, dass der Hund durch das Wegfallen des Gassi gehens, nicht ausgelastet ist. Dadurch entstehen Probleme bei dem Hund. Er macht Unfug, wird unruhig, usw. usw. usw.
Abgesehen von der Quarantänesitutation ist die Hundesteuer weiterhin fällig. Der Staat verdient also an dem Hund, sind für Lösungsvorschläge aber nicht zuständig.
Aus meiner Sicht ist das alles zu wenig. Dies sollte das Mindeste sein, sich in dieser Pandemie um die Menschen zu kümmern. Das fängt halt mit Lösungsvorschlägen an. Dafür gibt es Flyer mit allen grundlegenden Informationen. "Gassidienst, Einkaufshilfen, usw. Diese könnten gemailt oder per Post gesendet werden.
Ich möchte erreichen, dass Hundebesitzer Gassi gehen können während der Quarantäne. Dieses Gassigehen könnte ja eingegrenzt vorgegeben werden.
Zum Beispiel:

  • Allein - also kein Menschenkontakt
  • In der Natur - wo keiner ist -
  • mit Maske
  • nur eine halbe Stunde - morgens, mittags, abends.-
  • diese Zeiten können ja mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden

Im Rahmen der IT gibt es bestimmt eine Person, der eine App dafür entwickeln könnte.
Auf jeden Fall erwarte ich vom Staat, wenn dieser mich von jetzt auf sofort über die Gesundheitsämter wegsperren kann, obwohl ich nichts getan habe, kein Corona habe, ich nichts für die Pandemie kann, ich lediglich Kontaktperson 1 bin, mehr Unterstützung. Nach über einem Jahr Pandemie hätte dies längst erfolgen müssen.
Ich erhoffe mir, dass durch diese Petition wenigstens die Gedankengänge der Bundesbeamten / Bundesminister oder wer sonst für solche Belange zuständig ist, angeregt werden. Vielleicht wird sogar mein Lösungsvorschlag umgesetzt.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.04.2021
Sammlung endet: 09.06.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

Neuigkeiten

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