• Von: Luisa-Marie Schneider mehr
  • An: Gewerkschaft der Lokführer (GdL)
  • Region: Hannover
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 275 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

GdL - stoppt die Streiks!

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Sehr geehrte Damen und Herren der GdL,

ich kann verstehen, dass Sie für Ihre Mitglieder mehr Lohn fordern. Generell möchte ich noch sagen, dass ich weder gegen Gewerkschaften noch gegen Lohnerhöhung und Verbesserungen der Arbeitsqualität bin. Wieso auch?

Was mich allerdings stört: Dank der Streiks können Pendler, mich inbegriffen, nicht rechtzeitig zur Arbeit beziehungsweise nach Hause kommen. Es gibt so viele Menschen, die kein Auto haben und auf die Züge der Deutschen Bahn angewiesen sind.

Lohnerhöhungen schön und gut - aber denken Sie auch mal an diejenigen Menschen, die sich auf die Deutsche Bahn verlassen und von ihr abhängig sind.

Bereits im letzten Jahr haben die Mitglieder der GdL mehrfach gestreikt und dieser Wahnsinn geht nun weiter. Zitat Spiegel Online: "Es handele sich um eine "Blockade auf dem Rücken" der Bahnkunden" (Quelle: www.spiegel.de/reise/aktuell/bahn-streik-freitag-wieder-ausfaelle-a-997661.html).
Dieser Aussage kann ich nur zustimmen: die Endverbraucher, sprich die Reisenden sind doch diejenigen, die die Konsequenzen tragen müssen. Natürlich muss auch die Deutsche Bahn (DB) selbst darunter leiden. Ich allerdings kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Ich pendle seit über einem Jahr nach Hannover zu meiner Ausbildungsstätte. Ich habe bereits einen Streik der üstra und mehrere von Mitgliedern der GdL mitgemacht und ich kann sagen: mir reicht's!

Lohnerhöhungen schön und gut, aber gerade in einem Unternehmen, das eine Art Monopolstellung im Schienenverkehr genießt, muss auch darauf geachtet werden, wer denn alles von so einem Streik betroffen ist.
Nun soll vom 18.10.2014 bis einschließlich 20.10.2014 gestreikt werden.
Bereits am Mittwoch, den 15.10.2014 haben vor allem Berufspendler darunter leiden müssen. Auch Geschäftsreisende und Urlauber müssen in Bahnhöfen ausharren oder daheim bleiben. Und ich frage mich: wann hat das alles ein Ende?

Ich fordere von der GdL eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema. Ich möchte wissen, weshalb diese massiven Streiks unumgänglich sind und ob auch an diejenigen gedacht wurde, die wirklich darunter leiden müssen.

Ich fordere ein Ende dieser ausgedehnten Streiks, denn der betrifft so unendlich viele Menschen, dass es für mich nicht mehr akzeptabel ist.

Letztenendes sollten sich die GdL und ihre Mitglieder über eines im Klaren sein:

Diese ganzen Streiks sorgen dafür, dass die soziale Akzeptanz gegenüber Streiks allgemein leidet. Außerdem machen sie sich sicherlich keine Freunde in der Bevölkerung. Die Unterstützung der Bevölkerung gegenüber der GdL und ihren Forderungen nimmt mit jedem Streik ab. Darübre sollten sich die Gewerkschaft und ihre Mitglieder im Klaren sein. Bald hat wirklich niemand mehr Verständnis für diese vielen und vor allem ausgedehnten Streiks - ich persönlich habe es seit heute nicht mehr. Seit ich von dem Wochenendstreik erfahren habe.

Begründung:

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn auch Sie der Meinung sind, dass Sie nicht mehr unter den Folgen des Streiks leiden wollen, dann freue ich mich über Ihre Unterstützung!
Noch ein Mal fürs Protokoll: ich bin NICHT gegen Gewerkschaften allgemein oder gegen Warnstreiks, aber das Ausmaß, in dem die GdL es sich erdreistet ihre Mitglieder zum Streik aufzurufen möchte ich nicht länger hinnehmen. Dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Bahnreisenden ausgetragen - dort gehört er jedoch keinesfalls hin, sondern an den Verhandlungstisch der Tarifvertragsparteien.

Bitte helfen Sie mir bei diesem Vorhaben - nur ein paar Klicks genügen! :)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Peine, 17.10.2014 (aktiv bis 16.12.2014)


Neuigkeiten

Aus gegebenem Anlass (erneuter Streik vom 05.11.2014 bis zum 10.11.2014) und der Ankündigung von weiteren Streiks noch BEVOR die Verhandlungen wieder aufgenommen worden sind sehe ich mich gezwungen, die Dauer der Petition zu verändern. Vielen Dank ...

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Debatte zur Petition

PRO: Der Streik behindert Millionen von Menschen und wird damit begründet für Hunderte bessere Arbeitsbedingungen (100,- € mehr) zu schaffen. Das nennt man Erpressung auf dem Rücken Unschuldiger.

PRO: Ich würde den Brief noch etwas abändern. Mittlerweile bin ich nämlich gegen Gewerkschaften und Streiks.

CONTRA: An den Zielen der GDL kann man Kritik üben. Wenn man aber grundsätzlich Streiks im Bahnverkehr kritisiert, muss man erklären können, wie die Beschäftigen dort sonst einen Arbeitskampf führen sollen. Davon ist leider nichts zu lesen.

CONTRA: Wenn sich eine Gesellschaft dazu entschließt, Berufe an Schlüsselpositionen nicht mehr im Beamtenstatus zu führen, dann stehen diese Berufe mit anderen gleich. Und so gilt für alle Arbeitnehmer_innen das Recht auf Streik als alleiniges Druckmittel gegenüber ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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