Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    unverhältnismäßig
Der Streik behindert Millionen von Menschen und wird damit begründet für Hunderte bessere Arbeitsbedingungen (100,- € mehr) zu schaffen. Das nennt man Erpressung auf dem Rücken Unschuldiger.
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Natürlich wird der Streit mit anderen Gewerkschaften auf dem Rücken unschuldiger Dritter ausgetragen. Ich halte die GDL-Streikaufrufer für Dreckspack!
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    Wer ist hier das Alpha-Männchen?
Die GDL will hier auch eine Marke setzen, um sich über die EVG zu erheben. Sonst ist die GDL raus aus dem Rennen und die Mitglieder wechslen zur erfolgreicheren Gewerkschaft. Ist denn keiner mehr zufrieden, überhaupt Arbeit zu haben? Muss man immer wieder so raffgierig werden? Nein! SOZIALE Berufe hätten eher eine Berechtigung, aber die Lokführer übertreibens maßlos! Welch ein Zufall, dass gerade über die schönen Feiertage gestreikt wird... Dann haben die Lokführer wenigstens was von ihrer Freizeit, nicht wahr?
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dieser Streik führt mittelfristig zur Vernichtung der Arbeitsplätze. Konkret: ich werde die Nutzung der Bahn in meinem Unternehmen verhindern.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

An den Zielen der GDL kann man Kritik üben. Wenn man aber grundsätzlich Streiks im Bahnverkehr kritisiert, muss man erklären können, wie die Beschäftigen dort sonst einen Arbeitskampf führen sollen. Davon ist leider nichts zu lesen.
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Wenn sich eine Gesellschaft dazu entschließt, Berufe an Schlüsselpositionen nicht mehr im Beamtenstatus zu führen, dann stehen diese Berufe mit anderen gleich. Und so gilt für alle Arbeitnehmer_innen das Recht auf Streik als alleiniges Druckmittel gegenüber der Firmenleitung, die aus der Arbeitskraft Gewinn zu schöpfen ersucht und dieses Regulativ benötigt. Somit hat die GDL vollkommen Recht mit ihrem Streik und gehört unterstützt.
2 Gegenargumente Anzeigen
Die Forderungen der GDL (5% mehr Lohn, 2 Stunden weniger Arbeitszeit pro Woche, Begrenzung der Überstunden) sind vollkommen legitim. Und ja, auch dass sie alle ihre Mitglieder, und nicht nur die Lokführer vertreten will, ist logisch. Genauso logisch ist, dass die Bahn nichts davon will. Aber genau dafür sind Verhandlungen ja da. Wenn die Bahn nicht verhandeln will, dann ist Streik das einzige Mittel, das Gewerkschaften erlaubt ist. Wenn man ihnen das verbietet, kann man auch gleich das ganze Konzept von Gewerkschaften aufgeben.
1 Gegenargument Anzeigen

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