Als Kommunalpolitiker (Gemeinderat), Elternbeiratsmitgliedes des Gesamtelternbeirates Villingen-Schwenningen, Elternteil zweier Kinder und berufstätig als Erzieher in einer Kindertagesstätte, sind mir die verbundenen Probleme der Kinderplatzgebühren aus unterschiedlichen Blickwinkeln bekannt. In allen Lokalteilen des Landes kann man nachlesen, dass jede Kommune ein Problem hat die Ausgaben im Kitabereich zu bewerkstelligen, was immer wieder in Gemeinden zu Gebührenerhöhungen im Kitabereich führt. Immer mehr Eltern wissen nicht,, wie sie dies Gebühren aufbringen sollen, oder ob der Lebenspartner der im Moment nicht berufstätig ist, wieder den Einstieg in das Berufsleben beginnt, da die Gebühren den Mehrverdienst der Familie auffrisst. In vielen Gesprächen mit betroffenen Eltern wird klar, dass diese Gebühren nicht mehr von den Familien ohne Probleme gestemmt werden können. Die Mehrheit der Kommunalen Abgeordneten, Vertretern ist dieses Problem vor Ort bekannt, allerdings in gewisser Weise die Hände gebunden, da sie nicht wissen wie sie den Kitabereich sonst finanzieren sollen. Natürlich wurde strukturell vieles verbessert, was wir Eltern auch mit Anerkennung wahrnehmen und froh darüber sind, dass die Kindergartenbetreuung sich qualitativ verbessert hat. Doch um Familien mit Kindern zu entlasten und ihnen auch den finanziellen Druck im Familienleben zu nehmen, müssen die Kindergartengebühren, wie z. B im Bundesland Rheinland-Pfalz, abgeschafft werden. Da dieses Problem nicht von den Kommunen zu lösen ist, muss hier das Land die politische Entscheidung treffen. Überall ist zu lesen und wird aufgezeigt, wie wichtig die vorschulische Bildung ist. Bildung sollte kostenfrei für jeden sein und es ist nicht einzusehen, weshalb ein Schulbesuch des Kindes, auf einer staatlichen Schule nichts kostet, aber der Kindergartenbesuch. Wenn sie fragen haben kontaktieren sie mich: magnus_frey@gmx.net

Begründung

Warum sollte jeder Einwohner des Landes Baden-Württemberg diese Petition unterstützen. Kinder sind die Zukunft dieses Landes und in unserer heutigen Gesellschaft, sollte jeder/e die gleichen Chancen am Anfang seines Lebens zu haben. wenn Kindergärten Bildungseinrichtungen sind und ein wichtiger Bestandteil in der Unterstützung der kindlichen Entwicklung ist, sind diese Bildungseinrichtungen wie Grundschulen gleichzustellen und Gebührenfrei zu sein. Außerdem wäre es ein wichtiger Schritt Familien mit Kindern zu entlasten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Magnus Frey aus Villingen-Schwennngen
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Bei uns kostet ein Kindergartenplatz (unter 3 Jahren) ohne essen+trinken 200€/Monat. Ich gehe arbeiten als Mutter von 2 Kindern!Natürlich lohnsteuerkl.5!Der Staat verdient an mir und meinem Mann so verdammt viele Steuern! Ich finde es sollten Sie Familien, bei denen beide berufstätig sind und somit einen erheblichen Beitrag zum "Solidartopf" beisteuern entlastet werden!Meines Erachtens nach könnte man das Geld von den hartz4 Kassen entnehmen!Weshalb sollten manche (ich betone manche und sage nicht alle) Geld aus einem Topf bekommen obwohl sie noch nie gearbeitet haben?! Dann lieber Familien!

Contra

Eigentlich sollte sich jedes Paar,das doppelt verdient,die Kita leisten können. Wer das nicht kann, hat offensichtlich einen schlecht bezahlten Job. Dann sollte man sich nicht länger ausbeuten lassen, sondern seine Kinder selbst betreuen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Je mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt strömen, desto niedriger werden die Löhne und immer mehr müssen doppelt verdienen, damit das Geld reicht. Diesen Teufelskreis mit kostenloser Kinderbetreuung noch anzufeuern, ist fatal. Und wenn die Grunderwerbsteuer weiter erhöht werden muss, dann zahlt es wer? Die Familien!