Das Thema Bolzplätze in Bietigheim schlägt im Internet große Wellen. Auf facebook.com tobt eine rege Diskussion über die Maßnahme der Bietigheimer Stadtverwaltung, die Tore auf einigen öffentlichen Fußballplätzen zu entfernen (Artikel der Bietigheimer Zeitung: www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/art1188806,2682459). Das Ziel dieser Maßnahme soll es sein, die Bolzplätze für jugendliche Randalierer und Vandalen unattraktiver zu machen, und den Lärmpegel für betroffene Anwohner zu reduzieren.

Mittlerweile regt sich Protest aus verschiedenen Teilen der Einwohner Bietigheim-Bissingens. Es stellt sich die Frage, ob das Entfernen der Tore hierfür zielführend ist oder ob die Nachteile dieser Maßnahme überwiegen. Sicher ist, dass dadurch die Bolzplätze unattraktiver werden und vielleicht auch die unerwünschten Zielgruppen die Plätze weniger frequentieren. Jedoch würde sich das Problem der „jugendlichen Unruhestifter“ damit nicht lösen lassen, sondern das Problem möglicherweise nur verlagern. Jugendliche Randalierer können schließlich auch auf Plätzen ohne Tore ihr Unwesen treiben oder in Wohngebiete ausweichen, was ebenfalls die Anwohner durch Lärm beeinträchtigen würde.

Betroffen von torlosen Bolzplätzen sind vor allem die Kinder und Jugendlichen Bietigheim-Bissingens, die eine Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung weniger haben. Die Stadtverwaltung sollte alles dafür tun, jungen Menschen ausreichend attraktive Sportmöglichkeiten zu bieten, um einer ungesunden, passiven Lebensführung entgegen zu wirken. Die geplanten Maßnahmen fördern unserer Meinung jedoch solche Fehlentwicklungen.

Der Vorschlag der Stadtverwaltung, die Tore durch Jacken und andere Hilfsmittel provisorisch zu bilden, belegt dabei eindrucksvoll das fehlende Verständnis für diesen Sport und die Bedürfnisse aller betroffenen Hobbysportler. Im Fußball geht es nämlich im Wesentlichen darum, Tore zu erzielen.

Eine Kollektivstrafe ist der falsche Weg, da Unschuldige, die in diesem Fall die deutliche Mehrheit bilden, für das Fehlverhalten einzelner Personen bestraft werden. Das Problem sollte an der Wurzel angegangen und Gesetzesbrecher, notfalls durch polizeiliche Platzverweise, an der Ruhestörung gehindert werden.

Begründung

Die Petition soll der Stadtverwaltung aufzeigen, dass große Teile der Einwohner Bietigheim-Bissingens gegen den Abbau der Bolzplatztore sind und alternative Lösungen zur Förderung der Jugend gefunden werden müssen.

Für eine lebenswerte Stadt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Lietz aus Bietigheim-Bissingen
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Pro

Der Ansporn ein Tor zu erzielen... darin liegt die Motivation des Fußballspielens. Einen schönen Schuss in den Winkel, ein knapper Schuss übers das Tor, ein unglücklicher Kracher an die Latte. Spiele wie "Einmal-Berühren", "Hochball" oder Lattenschießen... All das macht den Fußball-"Alltag" so hoch interessant und motiviert ständig sich erneut zu bewegen. Motivation etwas für sich und seinen Körper zu tun. Zur inneren Ruhe zur finden. Auf all das sollen unsere Kinder verzichten, nur weil ein paar Anwohner genervt von Leuten sind, die den Sportplatz nicht zweckdienlich nutzen? Klar, dann baut m

Contra

Tore machen die Bolzplätze attraktiver Männer, die sich für das Training oder für organisierte Spiele dort treffen. Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung. Die Folgen: - Es wird deutlich lauter durch - stärkere Schüsse (Ballkontakt) an sich - durch stärkere Schüsse an die Metallgitter - extrem lautere Kommunikation zwischen den Spielern (inkl. verbaler Entgleisungen) - längere Spieldauer bis in die Abendstunden sowie an Sonn- und Feiertagen - die Plätze nutzen entsprechend stärker ab Achtung: das Zielpublikum der Bolzplätze - die Kinder - werden verdrängt !