Region: Memmingen

Gegen die Bebauung der Solarsonderflächen im Projekt „Solarpark Buxachtal B8“

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Jan Rothenbacher

70 Unterschriften

Sammlung beendet

70 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 30.06.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Jan Rothenbacher

Wir fordern:

1. auf die Bebauung der im Projekt „Solarpark Buxachtal B8“ vorgesehenen Solarsonderflächen zu verzichten und die Photovoltaikanlage auf die nach geltendem Recht privilegiert nutzbaren Flächen zu beschränken, sowie

2. für sämtliche im Projektgebiet tatsächlich mit Solarmodulen bebauten Flächen entlang aller sichtbaren Anlagenseiten eine durchgehende, geschlossene, dauerhaft zu erhaltende und ausreichend hohe Eingrünung festzusetzen. Die Eingrünung muss geeignet sein, die Photovoltaikanlage landschaftsgerecht in die Umgebung einzubinden, ihre Fernwirkung wirksam zu reduzieren, Sichtbeziehungen wirksam abzuschirmen sowie Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und der Naherholungsfunktion des Gebietes auf ein Mindestmaß zu begrenzen.

Begründung

Der geplante Solarpark Buxachtal B8 führt zu einer Veränderung des Landschaftsbildes und zum Verlust landwirtschaftlich nutzbarer Flächen. Die vorgesehene Bebauung der Solarsonderflächen würde die räumliche Ausdehnung des Solarparks deutlich vergrößern und die technische Überprägung der Landschaft verstärken. Der Standort ist ein prägender Bestandteil der Kulturlandschaft im Westen Memmingens und besitzt eine hohe Bedeutung für die Naherholung. Viele Bürger befürchten eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und des Naherholungsgebietes.

Die Unterzeichner unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich. Gleichzeitig sollen Eingriffe in Landschaft und Natur auf das notwendige Maß begrenzt werden. Deshalb soll auf die Bebauung der Solarsonderflächen verzichtet und die Bebauung auf die privilegiert nutzbaren Flächen beschränkt werden.
Unabhängig vom Umfang der später tatsächlich bebauten Flächen ist eine wirksame landschaftliche Einbindung der Anlage sicherzustellen. Eine unzureichende Eingrünung stellt für Anwohner und Besucher eine erhebliche optische Beeinträchtigung dar. Deshalb fordern wir einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Freiflächen sowie eine vollständige landschaftsgerechte Einbindung der Anlage.

Ziel ist es, die Fernwirkung der Photovoltaikanlage zu reduzieren, Sichtbeziehungen wirksam abzuschirmen, das Landschaftsbild zu bewahren und die Naherholungsfunktion dauerhaft zu erhalten, damit die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaftsbild möglichst gering gehalten werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martina Siering, Mindelheim
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.06.2026
Sammlung endet: 09.07.2026
Region: Memmingen
Kategorie: Bauen

Leider haben die Stadt Memmingen und auch alle anderen es verpasst hier zum Beispiel einen Bürgersolarpark o.ä. zu initialisieren. Das Vorhande Projekt der E-con AG zielt nun lediglich darauf ab, den Strom ins Industriegebiet zu liefern. Anstatt dass die dort (in der ehemaligen Kornkammer Schwabens) ansässigen Firmen also Ihre Dächer, Parkplätze und Fassaden nutzen wird weiter Landwirtschaftliche Fläche verbraucht. In diesem Projekt leider ohne nennenswerten Gemeinnutzen.

Ich bin dafür, dass alle, die gegen Solaranlagen und Windräder sind, einfach mal höhere Strompreise zahlen sollen. Eine günstige und zuverlässige Vollversorgung mit Strom wollen, "aber bitte nicht vor meiner Tür" funktioniert nicht.

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