• Von: Tanja Corbo (Elternbeiräte der Kindergärten) mehr
  • An: Gemeindeverwaltung Mörlenbach
  • Region: Mörlenbach mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 765 Unterstützer
    461 in Mörlenbach
    Quorum für Mörlenbach (310) erreicht

Gegen die neue Gebührenordnung für Mörlenbacher Kindergärten

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Die Gemeinde Mörlenbach plant zum Kindergartenjahr 2016/2017 das bisherige Kindergartensystem grundlegend zu verändern.

In Zukunft soll es 2 Modelle für alle gemeindlichen Kindergärten geben:

- Modul 1 von 7:00 bis 13:00 Uhr (statt der bisher ebenfalls möglichen Zeitspanne von 8:00 bis 14:00 Uhr) für einen Grundbeitrag von 200 Euro pro Monat (statt der bisherigen 110 Euro)

- Modul 2 von 7:00 bis 16:00 Uhr für monatlich 310 Euro (statt bisher 150 Euro)

Ab dem Kindergartenjahr 2017/2018 soll es für Kinder unter 3 Jahren nur noch Modul 1 geben - eine Ganztagsbetreuung fällt dann, angeblich mangels Nachfrage, ganz weg.

Zusätzlich zu den monatlichen Grundbeiträgen sollen 50 Euro monatlich für U3-Kinder erhoben werden und 70 Euro monatlich für Mittagessen.

Die Beschlüsse sind bereits gefasst und können online abgerufen werden:
sessionnet.krz.de/moerlenbach/bi/getfile.asp?id=39568&type=do&

Die Angestellten der Kindergärten wurden bereits informiert, allerdings mit einer Nachrichtensperre versehen. Die Elternbeiräte der Kindergärten sind zu keiner Zeit an einer Lösungsfindung beteiligt worden - es gab nur eine Einladung der 1. Vorsitzenden, ohne neue Dokumente.

Am 04.07.2016 findet um 20:00 Uhr im Bürgerhaus eine öffentliche Sitzung statt, in der diese Beschlüsse vorgestellt werden sollen. Dort sollen Unterschriften vorgelegt werden, die zeigen, dass die Eltern mitreden wollen und alle Parteien an einer gemeinsamen Lösungsfindung interessiert sind.

Begründung:

Die neuen Gebühren sind rund doppelt so hoch wie die bisherigen und die neuen Zeiten mit vielen Halbtagsstellen schlicht nicht vereinbar. Viele Familien, hauptsächlich Frauen, würden mit dieser Politik zurück an den Herd getrieben werden. Sie müssten ihre Stellen kündigen und ihre Kinder aus dem Kindergarten abmelden. Das ist nicht nur ein gravierender Einschnitt in die finanzielle und persönliche Lebensplanung - sondern auch in die Entwicklung der Mörlenbacher Kinder!

Wir Eltern möchten gehört werden, wir möchten mitreden dürfen und wir sind an einer friedlichen und gemeinsamen Lösung interessiert. Es geht um unsere Kinder und unsere Familien. Bitte helft uns mit eurer Unterschrift - wir haben nicht viel Zeit!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Moerlenbach, 29.06.2016 (aktiv bis 05.07.2016)


Neuigkeiten

openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Gemeindevertretung Mörlenbach geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben. Bisher haben 0 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahmen ...

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PRO: Laut statistischem Bundensamt geht die Schere zwischen Neugeboren und Sterbefällen die kommenden Jahre eklatant auseinander. Ich frage mich, was die Gemeinde (der Bürgermeister) Mörlenbach mit solch einer Erhöhung und einhergehenden Kürzung bzw. ungünstigen ...

PRO: Die Erhöhung und die neuen Betreungsmodelle sind absolut rückständig und prähistorisch. Die Frauen werden an "den Herd" zurückgedrängt, da selbst ein Halbtagsjob so nicht realisierbar ist (Betreuungsmodell U3).

CONTRA: Kann man das noch Familie nennen, wenn man seine Kinder fast von Geburt an in staatliche Erziehung schickt? So läuft es in allen totalitären Staaten. Kinder brauchen Eltern, nicht Erziehungsanstalten, in denen sie auf Linie gebracht werden. Dann haben ...

CONTRA: Familien sind blind. Blind dafür dass es auch viele andere Lebensmodelle gibt und dass diese Menschen keine Lust mehr haben euch immer weiter und immer mehr zu finanzieren. Eure Entscheidung, Eure Kinder, aber immer die Kohle der anderen abstauben wollen. ...

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