Die Gemeinde Mörlenbach plant zum Kindergartenjahr 2016/2017 das bisherige Kindergartensystem grundlegend zu verändern.

In Zukunft soll es 2 Modelle für alle gemeindlichen Kindergärten geben:

  • Modul 1 von 7:00 bis 13:00 Uhr (statt der bisher ebenfalls möglichen Zeitspanne von 8:00 bis 14:00 Uhr) für einen Grundbeitrag von 200 Euro pro Monat (statt der bisherigen 110 Euro)

    • Modul 2 von 7:00 bis 16:00 Uhr für monatlich 310 Euro (statt bisher 150 Euro)

Ab dem Kindergartenjahr 2017/2018 soll es für Kinder unter 3 Jahren nur noch Modul 1 geben - eine Ganztagsbetreuung fällt dann, angeblich mangels Nachfrage, ganz weg.

Zusätzlich zu den monatlichen Grundbeiträgen sollen 50 Euro monatlich für U3-Kinder erhoben werden und 70 Euro monatlich für Mittagessen.

Die Beschlüsse sind bereits gefasst und können online abgerufen werden: sessionnet.krz.de/moerlenbach/bi/getfile.asp?id=39568&type=do&

Die Angestellten der Kindergärten wurden bereits informiert, allerdings mit einer Nachrichtensperre versehen. Die Elternbeiräte der Kindergärten sind zu keiner Zeit an einer Lösungsfindung beteiligt worden - es gab nur eine Einladung der 1. Vorsitzenden, ohne neue Dokumente.

Am 04.07.2016 findet um 20:00 Uhr im Bürgerhaus eine öffentliche Sitzung statt, in der diese Beschlüsse vorgestellt werden sollen. Dort sollen Unterschriften vorgelegt werden, die zeigen, dass die Eltern mitreden wollen und alle Parteien an einer gemeinsamen Lösungsfindung interessiert sind.

Begründung

Die neuen Gebühren sind rund doppelt so hoch wie die bisherigen und die neuen Zeiten mit vielen Halbtagsstellen schlicht nicht vereinbar. Viele Familien, hauptsächlich Frauen, würden mit dieser Politik zurück an den Herd getrieben werden. Sie müssten ihre Stellen kündigen und ihre Kinder aus dem Kindergarten abmelden. Das ist nicht nur ein gravierender Einschnitt in die finanzielle und persönliche Lebensplanung - sondern auch in die Entwicklung der Mörlenbacher Kinder!

Wir Eltern möchten gehört werden, wir möchten mitreden dürfen und wir sind an einer friedlichen und gemeinsamen Lösung interessiert. Es geht um unsere Kinder und unsere Familien. Bitte helft uns mit eurer Unterschrift - wir haben nicht viel Zeit!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tanja Corbo (Elternbeiräte der Kindergärten) aus Moerlenbach
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Pro

Laut statistischem Bundensamt geht die Schere zwischen Neugeboren und Sterbefällen die kommenden Jahre eklatant auseinander. Ich frage mich, was die Gemeinde (der Bürgermeister) Mörlenbach mit solch einer Erhöhung und einhergehenden Kürzung bzw. ungünstigen Verschiebung der Betreungszeiten erreichen möchte. Wegen eigener Unfähigkeit selbst verschuldete finanzielle Löcher an anderen Stellen stopfen? Als Vorbild sollte hier Rheinland-Pfalz gesehen werden und die Familien sollten eher finanziell ent- statt belastet werden ! !

Contra

Kann man das noch Familie nennen, wenn man seine Kinder fast von Geburt an in staatliche Erziehung schickt? So läuft es in allen totalitären Staaten. Kinder brauchen Eltern, nicht Erziehungsanstalten, in denen sie auf Linie gebracht werden. Dann haben wir auch wieder eine Chance, dass Freidenker heranwachsen und nicht Konfirmisten.