• Von: Kathrin Gillhoff mehr
  • An: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft ...
  • Region: Olsbrücken mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 53 Tage verbleibend
  • 31 Unterstützer
    12 in Olsbrücken
    16% erreicht von
    73  für Quorum  (?)

Gegen eine Ortsumgehung in Olsbrücken

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Die Bürger in Olsbrücken wurden mittels einer Bürgerbefragung zur Umgehung befragt. Erstaunliche 97% befürworteten das Vorhaben. Verwunderlich ist jedoch, dass die Bewohner gefragt wurden, ob sie dafür unterschreiben möchten. Ein expliziter Hinweis, dass man auch dagegen unterschreiben kann, erfolgte nicht. Diese Möglichkeit möchte ich hiermit allen Gegnern einräumen.

Wollen wir wirklich eine Zerstörung der Umwelt, wie sie der BUND in seinem offenen Brief vom 21.03.2016 beschreibt? (Das nebenstehende Bild zeigt die Landschaft, die zerstört werden würde.):
Naturschutz:
•starker Eingriff in Natur und Landschaft, der nicht rückgängig zu machen ist.
•Zerstörung von ca. 15.000 m² Buchenmischwald sowie Wiesen, Äckern und Hecken
•hohe Raumbeanspruchung, Lebensraumverlust für Tiere, Pflanzen
•südlich der Bahnlinie beginnt das Landschaftsschutzgebiet Eulenkopf
•Abtragung und Auffüllung von ca. 110.000 m³ (!) Erde
•starke Bodenversiegelung (Befestigungsbreite Regelquerschnitt 11,0 m)
•starker Einfluss auf das Landschaftsbild durch die Lage am Hang
•2 Durchschneidungen der Talaue der Lauter
•Behinderung der Talquerung (Korridore für Wildtiere)
•Biotopverbundsystem (Heckensaum) würde zerstört werden
•Beeinträchtigung der Flugrouten von Fledermäusen
•die Biotopkartierung ist aus 2009 und wird als veraltet angesehen

Verkehr
•es ist unklar, ob die aktuellen Verkehrsströme (PKW, LKW, innerörtlicher Verkehr) oder
veraltete Messungen aus den 90ziger Jahren zugrunde liegen
•es ist unklar, ob die Bevölkerungsentwicklung (auf dem Lande sinkend) berücksichtigt
wurde (Planung aus Zeitraum 2000-2010)
•der Verkehr, der aus Wörsbach und Frankelbach kommt, würde weiterhin durch den
Ortskern geführt
•eine Möglichkeit, Verkehrsströme auf bestehende Straßen (weiträumig) umzuleiten
(Ausschilderung anpassen) wurde nicht geprüft
•die mögliche Stilllegung des Schotter-Werks bei Kreimbach-Kaulbach wurde nicht
berücksichtigt
•Es ist zu erwarten, dass andere Ortschaften im Lautertal ( z.B. Katzweiler, Sambach,
Hirschhorn, Kreimbach-Kaulbach) langfristig auch eine Umgehung fordern und dies dann
weitere Landschaftseingriffe zur Folge hätte.
•es wird befürchtet, dass ein Ausbau weiteren Individualverkehr anzieht (statt auf Rad und
ÖPNV zu setzen), beispielsweise von der Pfalz Richtung Flughafen Hahn.
•Der ausbleibende Durchgangsverkehr führt zu einem Umsatzrückgang der Olsbrücker
Einzelhändler und Gastronomie.

Lärmschutz
•es ist unklar, ob die zusätzlichen Schallemissionen (höhere Geschwindigkeiten,
Schaltvorgänge wegen der Steigung) auf den gesamten Ort, also auch die Hanglagen der
geplaten Straße gegenüber berücksichtigt wurden
•Durch die erhöhte Lage der Neubautrasse kann sich der Schall ungedämpft über das
ganze Tal ausbreiten, auch in Wohngebiete, die bisher durch die an die Hauptstraße
angrenzende dichte Bebauung des Ortskerns abgeschirmt wurde.

Kosten
ca. 13,5 Mio. €, laut Rheinpfalz vom 17.3.16

Quelle: kaiserslautern.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmskgkaiserslautern/BUND_offener_Brief_wg._Ortsumgehung_Olsbruecken.pdf

Begründung:

Alle sollten die gleiche Chance haben, ihre Meinung zu äußern.
Die Hauptstraße kann wunderbar auf Nebenwegen umlaufen werden. Diese könnten auch ausgebaut werden.
Wie der BUND schon erläutert hat: Durch die erhöhte Lage der Neubautrasse kann sich der Schall ungedämpft über das ganze Tal ausbreiten, auch in Wohngebiete, die bisher durch die an die Hauptstraße angrenzende dichte Bebauung des Ortskerns abgeschirmt wurde.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Olsbrücken, 25.07.2016 (aktiv bis 24.01.2017)


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Mangelhafte Analysen des IST-Zustands und die Nutzung veralteter Datensätze sollten nicht auf Kosten des Naturschutzes gehen. Eine einmalig schlecht geplante Entscheidung führt zur irreversiblen Zerstörung von Lebensraum. D

Kein weiterer Flächenverbrauch auf Grund von Straßenneubau! Wirkliche Alternativen schaffen = die wirklichen Ursachen benennen und ändern - keine Symptombekämpung!

Kosten-Nutzen stehen in keiner Relation. In ein paar Jahren sind nur noch die Hälfte der Häuser an der Hauptstraße bewohnt. Wer ein Haus an der Hauptstraße kauft, muss sich der Gegebenheiten bewusst sein und nicht Jahre später eine Umgehung einforder ...

Ich möchte dass auch über das Wider einer Umgebung nachdacht wird. Ist es bei zurück gehenden Verkehrzahlen und durch zukünftige Antriebssysteme die weniger Lärm und Emissionen bringen gerechtfertigt für viel Geld solch große Eingriffe in die Natur z ...

Das Erbe der Natur muss erhalten bleiben!

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