Die bereits durchgeführte Grundsteuererhöhung der Stadt Ennepetal von 480 auf 712 Punkten, damit fast verdopelt, ist in höchstem Maße unsozial und muss wieder auf ihrer ursprünglichen Höhe zurückgeführt werden.

Im Hinblick auf die seit Jahren steigenden Nebenkosten ist eine weitere Erhöhung in diesem Bereich nicht mehr hinnehmbar. Es belastet in unzumutbarem Maße die Bevölkerung der von Abwanderungen geplagten Stadt Ennepetal. Die politischen Verantwortlichen in Ennepetal sollten viel mehr nach möglichen Einsparpotentialen im städtischen Haushalt suchen und überflüssige kostenintensive Projekte beenden bzw. deren Planung einstellen. Ferner steht die Erhöhung der Grundsteuer B in keiner Relation zur Lebensqualität der Stadt, die Jahr für Jahr immer weniger geworden ist (siehe FuZo, Milspe). Die Erhöhung der Grundsteuer B muss wieder auf den ursprünglichen Hebensatz von 480 % zurückgenommen werden.

Die Entwicklung der Hebesätze in ganz NRW kann man hier gut sehen: www.ihk-koeln.de/2796_Realsteuer_Hebesaetze_in_Nordrhein_Westfa.AxCMS

Begründung

Durch diese Petition möchte ich hauptsächlich auf die soziale Ungerechtigkeit aufmerksam machen, die in unserem Staat bzw in NRW sich immer mehr ausbreitet. Es werden genau jene Menschen bestraft, die in strukturschwachen Kommunen leben. Genau diese defizitären Kommunen erhöhen die Steuern und Abgaben. Dieses unkontrollierte Vorgehen der Kämmerer führt zu einer Nebenkostenexplosion für die ärmsten Bürger des Landes und eine Abwanderung der zahlungskräftigen Bürger in attraktivere Regionen. Hierduch profitieren die ohnehin wirtschaftlich stärkeren Regionen von noch höheren Steuereinnahmen und Wirtschaftswachstum durch die Zuwanderung aus den schwachen und mittlerweile teuer gewordenen, wirtschaftlich sterbenden Regionen. Zu Ennepetal im Schnellverfahren: In den 90er Jahren bis etwa 2007 eine mit Leben gefüllte Stadt und Fußgängerzone bei einem Grundsteuer B Hebesatz von 230 %. Dann 2007 Personalwechsel in Verwaltung und erste Hebesatz Anpassung. Beginn des Sterbens der FuZo nach Sperrung für den Verkehr. 2013 Feststellung, dass FuZo Fehlplanung sei - die Lösung: Weitere Erhöhung Grundsteuer auf 480 % ... Weiteres Geschäftesterben und Abwanderung aus Ennepetal. Bürger müssen nun entweder Online, nach Gevelsberg oder Schwelm zum Einkaufen fahren. 2017 Grundsteuererhöhung auf 712 % für eine immer schlechter werdenden Infrastruktur und immer schwächer werdenden Wirtschaft ohne wirtschaftliche Gegenmaßnahmen zur Belebung der Stadt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Petra Lochner aus Ennepetal
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Pro

Die Schere zwischen Grundsteuer A und B ist jetzt drastisch auseinander geklafft in Ennepetal - die Sanierung des Haushaltes erfolgt alleine auf Kosten der Immobilienbesitzer bzw der Mieter in der Nebenkostenrechnung ! Für eine "tote" Stadt wie Ennepetal ist eine weitere Abwanderung programmiert.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterscheiben

  • am 29.05.2018

    Die Grundsteuererhöhung ist maßlos. Dieser Vorgang erinnert an Raubrittertum.

  • am 27.05.2018

    Die Bürger können nicht ständig weiter belastet werden. Eine derartige Erhöhung ist höchst unsozial und führt dazu, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird.

  • am 27.05.2018

    Weil ich keine sinnvolken Umstände entdecken kann, die eine Erhöhung um fast 100 Prozent rechtfertigen könnten !

  • am 02.05.2018

    Der Sprung ist in keiner Relation

  • am 22.04.2018

    Ich möchte in Ennepetal wohnen.

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