Mit der Petition werden gesetzgeberische Maßnahmen gefordert, um die Benachteiligung von Verbrauchern durch verschachtelte Firmengeflechte zu verhindern.

Begründung

Vor allem im Baugewerbe - daher kenne ich diese Firmenkonstruktion - herrscht die Unsitte vor. Der zumeist private Käufer schließt einen Vertrag mit einem Bauträger, der gibt den Auftrag an eine zwar juristisch andere Baufirma weiter, allerdings sind Adresse und vor allem die Ansprechpartner (Mitarbeiter und/oder Geschäftsführer/Gesellschafter) gleich. Der private Käufer weiß damit nie mit welcher Firma er es wirklich zu tun hat, vor allem in einem Gespräch - spricht Herr/Frau XX jetzt für die Firma A oder B?.Gerade wenn es dann zu Schwierigkeiten, besonders zu einem Rechtsstreit kommt, kommt die Standardausrede "Das war die andere Firma!"Bis hin zu der Thematik Insolvenz, die im Baugewerbe leicht Schäden im 6-stelligen Bereich verursacht. Der direkte Vertragspartner meldet Insolvenz an; die Gewinne sind durch das Weiterreichen des Auftrags in der zweiten Firma aufgelaufen. Die gleichen Personen, Gesellschafter, profitieren von den Gewinnen, der private Vertragspartner geht leer aus. Der Bauträger als Firma hat, außer einem Schreibtisch, auch keine nennenswerten Vermögensgegenstände, da diese auf die Baufirma laufen.Privatpersonen im Vergleich zu juristischen Personen fehlt die Erfahrung im Umgang mit solchen verschachtelten Firmengeflechten, daher gilt es diese besonders zu schützen. Schwierigkeit dabei ist, solche Firmen können auch auf Familienmitglieder, die typische Ehefrau-Konstruktion, laufen. Auch hierfür gilt es eine juristische Lösung immer zum Schutze des privaten Vertragspartners zu finden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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Contra

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