Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass es (wie etwa in Frankreich seit 2016) ein gesetzliches Lebensmittel- Wegwerfverbot gibt. Alleine schon deshalb, weil etwa 500.000 Kinder in Deutschland immer wieder Hunger leiden, was damit zu großen Teilen vermeidbar wäre

Begründung

Eine gesetzliche Regelung, die das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet wie in Frankreich sei doch sinnvoll, sagte - völlig zurecht - der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Klaus Müller, in der "Wirtschaftswoche" (WiWo) vom 14.2.2016. Viele Händler und Caterer in Deutschland spendeten bereits nicht mehr verkaufbare Lebensmittel an Tafeln. „Eine gesetzliche Pflicht würde also die schwarzen Schafe treffen, die das bisher noch nicht freiwillig machen“ sagte er dort. Wie auch andere Gesetze geht es also um die, die nicht von alleine vernünftig/human sind. Notwendigerweise: In Frankreich müssen Händler nach einem Anfang Februar 2016 beschlossenen Gesetz unverkaufte Nahrungsmittel spenden, verarbeiten, als Tierfutter verwenden oder kompostieren. Die Bundesregierung plant ein solches Wegwerf-Verbot nicht, wie das Ernährungsministerium bereits mitgeteilt hatte. Man setze mehr auf Aufklärung. Dagegen spricht ja aber auch (ergänzend) nichts (auch für Verbraucher, auch bezüglich der "MHD-Problematik"- viele Lebensmittel sind ja auch nach MHD-Ablauf noch haltbar). Da aber die Armut in Deutschland immer größer wird und auch Hunger bei vielen Menschen ist es doch Hohn und Spott und unmenschlich, dass dieser Hunger, auch von Kindern, nicht einfach (wie in Frankreich) per gesetzlicher Regelung weiter bekämpft wird. In o.g. Zeitung kritisierte die Grünen-Expertin Nicole Maisch zurecht Minister Christian Schmidt (CSU) -er richte sich „einzig und allein an die Verbraucher“. Dagegen habe die Regierung in Frankreich erkannt, dass für weniger Lebensmittelverschwendung politische Maßnahmen auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette notwendig seien. Der Bundestag fordere seit Jahren verbindliche Zielvereinbarungen mit der Wirtschaft. „Das muss der Minister endlich anpacken. In der Tat, und dann der Bundestag Regelungen und Gesetze wie in Frankreich beschließen. Denn z. B. (bereits) am 14.10.2011 berichtete in der "Welt" der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Wolfram Hartmann: „Man kann davon ausgehen, dass etwa 500.000 Kinder in Deutschland regelmäßig nicht ausreichend ernährt werden und immer wieder Hunger leiden“, neben auch vielen Erwachsenen. Und das kann und darf doch einfach nicht sein, zumal es mit o. g. Gesetz zumindest zu großen Teilen vermeidbar wäre - Unzählige, Hunderttausende Kinder, Menschen müssen hungern, während nach einer 2012 vorgestellten Studie im Auftrag des Ministeriums pro Jahr etwa 550.000 Tonnen Lebensmittel aus dem Handel im Müll landen! Trotz aller Appelle seit Jahrzehnten, die offensichtlich nicht reichen, weshalb auch in Deutschland eine gesetzliche Regelung wie in Frankreich beschlossen und umgesetzt werden muss, dringend!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wolfgang Laub aus Berlin
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Warum Menschen unterschreiben

  • am 23.04.2018

    Weil viel zu viele hungern...

  • Dr. Heidrun Eckert Lindau / Bodensee

    am 19.04.2018

    Das achtlose Wegwerfen von Lebensmitteln in einer Welt, in der Menschen verhungern, ist ein Verbrechen. Das muss aufhören. Durch Selbstversorgungsgärten können lange Transporte und Lagerungen vermieden werden.

  • am 13.04.2018

    Lebensmittel gehören nicht in den Müll.

  • Nicht öffentlich Mönchengladbach

    am 13.04.2018

    Ich rette Lebensmittel - besser ich muss das nicht tun. Wegwerfen ist eine schädliche Grundhaltung

  • am 13.04.2018

    Überproduktion und Vernichtung von Lebensmitteln ist pervers, während Millionen Menschen hungern

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