Gesundheitswesen - Einrichtung eines bundesweiten Registers durch Mediziner im Hinblick auf die Bereitschaft/Nichtbereitschaft zur Organspende

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Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
110 Supporters 110 in Deutschland
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  1. Launched February 2019
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, ein von jedem Mediziner einsehbares bundesweites Register einzurichten, zu dem jeder Mediziner Zugang erhält. In diesem Register sind durch die Ärzte ab Errichtung des Registers nach Rücksprache mit ihren Patienten die Bereitschaft oder Nichtbereitschaft zu Organ und Gewebespende einzutragen. Weiterhin ist die dazu aufgenommene Erklärung vom Arzt in den Patientenunterlagen zu verwahren.Das Register sollte weiterhin erweiterbar sein.

Reason

Mit diesem Register können Leben gerettet werden!Die Bundesregierung hat laut den Medien festgestellt, dass es zu wenige Organspenden gibt und entsprechend eventuell eine Änderung der derzeitigen Regelungen auf eine "Widerspruchslösung" notwendig sein könnte. Sie sieht die Ursache im Fehlen von spendewilligen Bürgern.Jedoch: Wer sich mit einem Ausweis zur Spende bereit erklärt wird nicht erfasst, valide Zahlen kann es daher nicht geben. (Quelle BZgA- Internetauftritt). Hier eine "Widerspruchslösung" zu diskutieren ist daher nicht zielführend und zudem langwierig in der Umsetzung- bis zu dieser Umsetzung sterben Menschen.Es sollte eine Erfassung aller Spendenwilligen erfolgen. Dies könnte durch die Ärzteschaft erfolgen: Indem bei jedem ab Einrichtung eines Registers behandelten Patienten die Bereitschaft schriftlich abgefragt und das Ergebnis in das Register eingetragen wird. Dass dies durch Ärzte erfolgt hat den Hintergrund, dass diese auch über dabei auftretende Fragen Antwort geben können und mangelnde Geschäftsfähigkeit größtenteils ausschließen können. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass der Großteil der Bürger im Jahr einen Arzt aufsucht.Durch ein solches Register kann schnell ermittelt werden, ob ein Patient Spender ist oder nicht. Es können Leben gerettet werden! Denn bislang ist nur Spender, wer dies entweder noch mitteilen kann oder den Ausweis bei seinem Tod bei sich trägt. Ein Spendenwilliger, der sich nicht mehr äußern kann und dessen Verwandten bei seinem Tod keine Zustimmung erteilen, stirbt als Nichtspender - im schlimmsten Fall stirbt deshalb auch ein auf ein Organ angewiesener Bürger.Dieses Register ist notwendig und sinnvoll. Es kann Leben retten, schafft Lebensfreude durch Beseitigung von Leiden und spart sicherlich auch Geld (unnötig gewordene Behandlungen, unnötig gewordene Medikamente, berufseingeschränkte Personen, die wieder arbeiten gehen können ... ). Es ermöglicht Menschen ein besseres Leben.Es ist unverständlich, dass in unserem Land öffentliche Register über Schuldner, Testamente, Vereine, Firmen, Grundstücke und vieles andere geführt werden, aber ein solch Leben rettendes Register fehlt.Nebenzweck zum Schluss: Dieses Register wird auch die tatsächliche Anzahl zur Spende bereiter Menschen liefern und entsprechend dem Gesundheitsministerium entweder Gründe für oder gegen eine Änderung der derzeitigen Regelungen geben. Das Register sollte erweiterbar um weitere freiwillige Angaben sein, falls ggf. auch irgendwann Angaben über Spenden von künstlichen Körperteilen oder ähnliches erforderlich sind oder eine Kombination mit anderen medizinischen Registern möglich ist (Knochenspenderdatei).Zur Kostenersparnis sollte diese Register auch für eine eventuell einzuführende Widerspruchslösug nutzbar sein, dann können dort die Widersprüche eingetragen werden.

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