Seit 2004 werden die MitarbeiterInnen der Volkshochschule bei gleicher Arbeit und Leistung nach zwei verschiedenen Tarifen bezahlt: Haustarif bzw. TVÖD.

Wir fordern: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und stufenweise Angleichung der Löhne und Gehälter aus dem Haustarifvertrag an den TVÖD für alle MitarbeiterInnen an der Volkshochschule Hildesheim! Wir sind es w€rt!

Begründung

Wir sind der größte öffentlich geförderte Weiterbildungsanbieter in Stadt und Landkreis Hildesheim. Wir leisten wichtige Aufgaben für unsere Stadt und unseren Landkreis.

Bildung
Wir bieten pro Semester ca. 3000 Kurse an, mit ca. 80.000 Unterrichtsstunden. Wir haben pro Semester mehr als 44.500 TeilnehmerInnen. Wir bieten den kompletten zweiten Bildungsweg an – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur, wie auch die Vorbereitung auf ein Studium ohne Abitur. Wir bieten mehr als 100 Kurse „Deutsch als Fremdsprache“ in Stadt und Landkreis an, mit den nötigen Informationen für Migranten für eine gelungene Integration. Wir bieten bei unseren Kursen Ermäßigungen zwischen 20-80% an, damit alle Bildungshungrigen teilnehmen können. Diese Ermäßigungen – Mindereinnahmen – werden allein von der VHS getragen.

Beratung Wir bieten vielfältige Bildungsberatungen für TeilnehmerInnen an – mit steigender Tendenz.

Begegnung Wir bieten mit unseren Kursen in Stadt und Landkreis vielfältige und gern genutzte Möglichkeiten für soziale Kontakte, sowohl generationsübergreifend als auch auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten.

Unsere Arbeit Wir bieten qualifizierte Arbeit an, die entsprechend dem Haustarif weit unter dem Tarif vergleichbarer Arbeit im öffentlichen Dienst entlohnt wird. Weil unsere KollegInnen, die nach TVÖD bezahlt werden, diese unterschiedliche Entlohnung auch ungerecht finden, unterstützen sie uns bei unseren Forderungen.

Die im Vergleich zum TVÖD deutlich schlechtere Bezahlung und die daraus resultierende fehlende Wertschätzung nimmt uns leider viel Motivation und Energie für unsere eigentlich sehr interessanten Tätigkeiten.

Im Namen aller Unterzeichnenden:

V.i.S.d.P.: Ulrike Schilling, ver.di Bildung-Forschung-Wissenschaft, Bezirke Bremen-Nordniedersachsen und Weser-Ems, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen, ulrike.schilling@verdi.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Verdi aus Bremen
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Pro

VHS Dozentin seit 1983 in Lippe-Ost. Durch eine Kollegin habe ich auch erfahren (so was erfährt man nicht offiziell von der VHS), dass die neu eingestellten Dozenten mehr Honorar bekommen. Ich arbeiten im Bereich Sprachen und finde es schlicht und ergreifend ungerecht. Die letzte Honorarerhöhung war vor 15 Jahren. Wir bezahlen selber unsere Lehrbücher und Zusatzmaterialien und bei mehreren Kursen sind das etliche Unkosten. Bei manchen Volkshochschulen gibt es nicht mal eine Fartkostenerstattung.Ja, eine Anpassung des Honorars erscheint mir dringend nötig.

Contra

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