Region: Greven

Grevens vielfältige Grundschullandschaft erhalten – jedes Kind braucht seine Grundschule!

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Dietrich Aden mit Stadtrat
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

1.345 Unterschriften

100 %
1.042 von 670 für Quorum in Greven Greven

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1.042 von 670 für Quorum in Greven Greven
  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Dietrich Aden mit Stadtrat

Wir fordern den Bürgermeister, den Rat, die Verwaltung und den Schulausschuss der Stadt Greven auf:

  • Keine Grevener Grundschule wird geschlossen.
  • Notwendige Anpassungen an sinkende Schülerzahlen werden fair auf alle Grundschulen verteilt – keine Schule wird dabei auf weniger als zwei Züge reduziert.

Begründung

In Greven steht eine weitreichende Entscheidung an: Die Stadt berät über die Zukunft ihrer Grundschulen – und damit auch über den Fortbestand der Martin-Luther-Grundschule. Grundlage ist die Vorlage 145/2026 der Stadtverwaltung. Sie stellt drei Möglichkeiten zur Wahl – vom Neubau über die Verkleinerung bis zur auslaufenden Schließung der Martin-Luther-Grundschule ab 2029. Jede dieser Möglichkeiten verändert die gesamte Grundschullandschaft: Wo Plätze wegfallen, verschieben sich Anmeldezahlen und Klassengrößen an allen anderen Schulen. Entschieden wird deshalb nicht über eine Schule, sondern über die Schullandschaft von ganz Greven. Diese Entscheidung geht deshalb alle Grevener-Familien an!

Vielfalt ist der Reichtum der Grevener Schullandschaft
Unsere Grundschulen unterscheiden sich in Profil, Ausrichtung und Größe – von der Gemeinschaftsgrundschule bis zur Martin-Luther-Grundschule, der einzigen evangelischen Bekenntnisschule im Kreis Steinfurt mit einer über 125-jährigen Geschichte im Herzen der Innenstadt. Die heutige Vielfalt gibt Eltern echte Wahlfreiheit und Kindern die Schule, die zu ihnen passt.
 
Eine Schule ist mehr als ihr Gebäude.
Trotz jahrelangen Renovierungsstaus verzeichnet die Martin-Luther-Grundschule konstant hohe Anmeldezahlen. Eltern würden die familiäre, persönliche Atmosphäre und das pädagogische Konzept schätzen – nicht den baulichen Zustand. Das zeigt:
 
Jede Schließung macht Greven ärmer.
Sinkende Schülerzahlen sind kein Grund für Schulschließungen – sondern eine Aufgabe der ganzen Stadt. Diese Aufgabe muss auf alle Schultern verteilt werden, nicht auf die einer einzigen Schulgemeinschaft. Und sie kann mehr sein als eine Last: Weniger Kinder ermöglichen kleinere Klassen, mehr individuelle Förderung und bessere Lernbedingungen – für alle Kinder in ganz Greven. Wer eine Schule schließt, verschenkt diese Chance.
 
Greven entscheidet hier nicht nur über eine Schule.
Greven entscheidet, was für eine Stadt es sein will: eine, die ihre wohnortnahen, überschaubaren Schulen als Herzstück ihrer Gemeinschaft begreift – oder eine Stadt, die nach wirtschaftlicher Priorisierung zusammenlegt und zentralisiert.
 
Wirtschaftlichkeit ist wichtig – aber nicht alles.
Gebäudekosten und Prognosezahlen dürfen nicht schwerer wiegen als das, was eine Schule für Kinder, Familien und ein Stadtviertel leistet. Schulentwicklungsplanungen beruhen auf Prognosen – und die Vergangenheit hat gezeigt: Prognosen ändern sich innerhalb kürzester Zeit.
 
Eine Schulschließung ist die einfachste Antwort – und die endgültigste.
Wir wünschen uns von unserer Stadt und allen Verantwortlichen eine andere Haltung. Verantwortung kann auch darin liegen, Vertrauen in die eigene Stadt zu haben: Greven kann sich attraktiv weiterentwickeln, und junge Familien wird es dorthin ziehen, wo gute Schulen auf sie warten. Die Chance kann darin liegen, in Schulen zu investieren, statt sie abzuschreiben, und darin, offen zu sein für Neues, wenn etwa ein Neubau die Möglichkeit bietet, eine Schule für die nächsten hundert Jahre zu denken. Wer nur verwaltet, was schrumpft, gestaltet nicht, was wachsen kann.
 
Wir, die Unterzeichnenden, fordern die Verantwortlichen auf, den Erhalt der Martin-Luther-Grundschule und somit die Grevener Grundschullandschaft in ihrer Vielfalt zu sichern – für alle Kinder, heute und morgen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.07.2026
Sammlung endet: 10.01.2027
Region: Greven
Kategorie: Bildung

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Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Stadtrat eine persönliche Stellungnahme angefordert.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/grevens-vielfaeltige-grundschullandschaft-erhalten-jedes-kind-braucht-seine-grundschule-2

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

Anscheind wurden die zu erwartenden Schülerzahlen aus dem zukünftigen Ems-Auen-Quartier (Setex-Gelände) in den Prognosen nicht berücksichtigt. Warum wird vor dem Hintergrund eines so massiven Wohnungsbauprojekts mit 630 geplanten Wohneinheiten, die explizit familienfreundlich geplant werden sollten, eine Reduzierung von Grundschulkapazitäten im Stadtgebiet in Betracht gezogen?

Es gibt jetzt schon nicht ausreichend Lehrkräfte in Festanstellung an den Grundschulen. Um allen Kindern eine sichere und stabile Lehrumgebung zu gewährleisten, wäre die Umverteilung der Lehrkräfte bei den gesunkenen Schülerzahlen auf die anderen Grundschulen sehr wichtig. Es sollte also dafür gesorgt werden, dass die benötigten Lehrkräfte in Greven bleiben. Kleinere Klassen ohne feste Lehrkraft helfen niemandem.

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich die Zukunft der Schulen für meine Enkelkinder sichern möchte.

Gerade Grundschulen sind mehr als nur Orte zum Lernen. Sie sind ein wichtiger Teil des sozialen Lebens und geben Kindern Sicherheit, Gemeinschaft und Vertrautheit. Kurze Schulwege und der Erhalt gewachsener Strukturen sollten bei solchen Entscheidungen eine große Rolle spielen. Nicht alles darf nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Unsere Kinder verdienen gute Bildung und faire Chancen – unabhängig davon, wo sie wohnen.

In den Klassen sind bis zu 30 Schüler/in wer also nur von Vorteil wenn das nicht noch mehr werden muss.

Es gibt viele Schulkinder und der Platz ist gerade ausreichend. Wenn aber eine Schule geschlossen werden soll, wo sollen dann die anderen Schüler unterrichtet werden? Ich denke, das die anderen Grundschüler nicht aufgeteilt werden können.
Jeder sollte sich wohlfühlen und nicht aufgeteilt und auseinander gerissen werden. Es haben sich und bilden sich immer neue Freunde.

Sehr gute Schule

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