Wir bitten um großzügige Aufnahme vertriebener Christen aus dem Irak und aus Syrien in Deutschland. Vorzugsweise eine Kontingent-Lösung.

Begründung

Mit großer Sorge verfolgen wir die derzeitigen Ereignisse in Syrien und im Nordirak. Das Leid aller Menschen, die von Gewalt, Flucht und Vertreibung betroffen sind, erschüttert uns. Zugleich fühlen wir eine besondere Verantwortung für die Christen im Irak, die in ihrem Heimatland keinen Schutz erwarten können. Im Gegensatz zu den Muslimen gibt es keinen Rückzugsraum - etwa im Süden des Landes. Berichte chaldäischer Christen in unserer Stadt Nürnberg sprechen davon, dass man Christen auf ihrer Flucht gezielt alle Dokumente abgenommen hat, um ihre Weiterreise in ein sicheres Land zu verhindern.

Wir bitten mit dieser Petition unsere Bundeskanzlerin eindringlich, dass unser Land Verantwortung übernimmt für die Sicherheit und den Schutz der verfolgten Christen und dass diese Menschen in unserem Land Zuflucht finden können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Katholisches Pfarramt St. Anton aus Nürnberg
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  • Liebe Unterzeichner/innen der Petition,

    herzlichen Dank, dass Sie unser Anliegen mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben! Über die Online-Petition konnten wir 220 Unterschriften sammeln. Mit den handschriftlichen Unterschriftenlisten über 7.000. Wir werden die Unterschriften zeitnah an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.

    Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit und grüßen Sie herzlich!
    Ihre Pfarrei St. Anton, Nürnberg & Chaldäisch-Katholische Gemeinde

Pro

weil es um Menschen in Not geht; weil es uns nicht kalt lassen darf, wenn Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden; weil wir - wenn wir in deren Situation wären - zutiefst dankbar wären, wenn uns jemand Zuflucht gewährt; wer - wenn nicht wir Christen?

Contra

Soviel zum christlichen Selbstverständnis im Katholisches Pfarramt St. Anton. Meines ist es nicht. Ich bin entsetzt. Wie tief kann Mensch eigentlich noch sinken.