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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Der Artikel 12a des Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sieht, in seinen 6 Absätzen, eine klare Unterscheidung zwischen Menschen unterschiedlichen Geschlechtes und den daraus hervorgehenden möglichen Verpflichtungen vor.
Dies steht im eineindeutigen Widerspruch zu Artikel 3 des Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, welcher besagt, "(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt."
Wir fordern daher den Deutschen Bundestag auf, Artikel 12a GG ersatzlos zu streichen.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12a.html
Begründung
In Deutschland flammt derzeit die Diskussion um die Wehrpflicht erneut auf, während unsere Berufstruppe kaum einsatzbereit ist, da essentielle Ausrüstung fehlt. Die deutsche Medienlandschaft berichtet/e ausführlich zu beiden Themenkomplexen.
In einem theoretischen Fall, der Wiederauflebung der Wehrpflicht würde Artikel 12a greifen, welcher klar Grundrechtsdiskriminierend ist, da er explizit das männliche Geschlecht als potentiellen Wehrdienstleistenden hervorhebt. Gleichberechtigung ist keine geschlechtsspezifische Einbahnstraße und dies steht so auch im Grundgesetz in Artikel 3. Die Debatte darum Frauen auch ziehen zu wollen, bringt einen zwangsläufig zum Thema Wehrpflichtgerechtigkeit und das wir ohnehin nicht jede/n Mögliche/n ziehen würden. Bei den Männern waren es nur knapp 1/3 eines Jahrgangs - auch das ist diskriminierend.
Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind hier der gleiche Fall, da das Fehlen des Privilegs sehr wohl eine Diskriminierung des männlichen Geschlechs ist.
Lasst uns diesen Widerspruch auflösen und den Bundestag dazu ermutigen Artikel 12a ersatzlos zu streichen!
Wir brauchen ggf. eine gut ausgerüstete Berufsarmee und keine Jugendliche die wenige Monate auf einen potentiellen Kampf vorbereitet, sowie dem Arbeitsmarkt und ihrem sozialen Umfeld entzogen werden. Hier wird das politische Versagen im Verteidigungsressort auf die Bevölkerung umgewälzt.
Gründe gegen die Wehrpflicht
- Wehrpflichtgerechtigkeit - Es werden nur 1/3 eines Jahrgangs gezogen
- Volkswirtschaftlicher Schaden durch das unterbrechen von Ausbildungen (Fachkräftemangel)
- Bundeswehr betrachtet sich selbst nicht mehr als Landesverteidiger sondern als Krisenakteur
- In der EU gibt es nur noch 4 Mitgliedsstaaten mit einer Wehrpflicht
- Zwangsdienste sind abzulehnen
- Ein Wehrpflichtdienstleistender bleibt ein "Amateur" gegenüber einem Berufssoldaten
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
07.08.2018
Sammlung endet:
06.10.2018
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bürgerrechte