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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Es gibt einige EU-Bürger, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und arbeiten, aber eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu erwarten haben - obwohl sie insgesamt mehr als 35 Jahre Beiträge (in Deutschland und in der EU) gezahlt haben. Dies ist genauso ungerecht wie für deutsche Staatsbürger, die 35 Jahre Beiträge gezahlt haben und eine Rente unterhalb der Grundsicherung erwarten müssen. Forderung: Die Beitragszeiten von EU-Bürgern im EU-Ausland nicht nur - wie bisher - als Versicherungszeiten, sondern speziell für die neue, geplante Grundrente auch als Beitragszeiten anerkennen. Im Gegenzug müssen solche Bürger sich ihre Rente im EU-Ausland dann auf die Grundrente anrechnen lassen.
Begründung
Ich bin Rentenberater. Mir liegt ein Fall eines LKW-Fahrers vor, der seit 1974 arbeitet und in Deutschland seit 1988 lebt. Die Rente in Deutschland wird ca. 580 Euro betragen, wenn er - starke Rückenprobleme - bis 66 Jahre weiterarbeitet. Die Rente aus dem EU-Ausland wird deutlich geringer sein und bei weitem keine 200 Euro betragen. In seine Heimat möchte er nicht mehr zurückkehren. Diesen Mann, der aus gesundheitlichen Gründen nicht bis 66 arbeiten wird können (er ist jetzt 61 Jahre alt), erwartet die Grundsicherung, also Sozialhilfe. In Deutschland wird er auf ca. 30-31 Beitragsjahre kommen. In seinem EU-Herkunftsland auf ca. 13 Beitragsjahre. Mit der Grundrente wäre ihm etwas geholfen, weil Rentnern mit derartigen Einkommen auch Wohngeld zusteht. WICHTIG für den Petitionsausschuss: Große Kosten hat der Staat wegen der wenigen Fälle nicht, aber ein Gerechtigkeitsproblem gelöst ("hart arbeitende Menschen").
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
24.04.2018
Sammlung endet:
23.06.2018
Region:
Deutschland
Kategorie:
Soziales