Der Deutsche Bundestag möge die Einführung einer allgemeinen Rentenkasse für sämtliche sowohl abhängig als auch selbstständig Beschäftigte beschließen. Die anteiligen Beiträge seien auf das volle Einkommen oberhalb eines Freibetrages zu entrichten. Für bisherige Ausnahmen wie Beamte, Architekten, Selbstständige etc. seien Auslaufregeln zu installieren.

Begründung

Die bisherige Rentenversicherung vermag immer weniger die Finanzierung der Altersversorgung zu gewährleisten. Die Rente mag weiterhin sicher sein, aber sicher heißt nur, dass die Rentenhöhe immer weiter sinkt. Wer einen bestimmten Betrag eingezahlt hat, bekommt später als Rentner im Vergleich zu früheren Generationen dafür immer niedrigere Rentenleistungen. Verdeckte zusätzliche Rentenkürzungen erfolgen durch die Anhebung des Rentenalters. Dem Erwerbstätigen wird suggeriert, dass es ja zusätzliche Standbeine der Altersvorsorge gäbe, nur sind diese ebenfalls unsicher, werden wie bei der betrieblichen Altersvorsorge aktuell im Gange stetig ausgehöhlt und werden dem Arbeitnehmer keine Entlastungen zugestanden, die er in die zusätzliche Altersvorsorge stecken könnte. Stattdessen bleibt dem Arbeitnehmer immer weniger übrig, bekommt er für die Sozialbeiträge trotzdem immer weniger, und soll von immer weniger immer mehr selber vorsorgen.Der einzige Ausweg ist, dass alle Erwerbstätigen gleichermaßen und vollständig in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Dann können, siehe Österreich mit 80% Rentenniveau, sogar deutlich höhere Renten als hierzulande üblich ausbezahlt werden. Und es ist davon auszugehen, dass weder die österreichische Wirtschaft deutlich besser floriert noch die Österreicher demographisch wesentlich bessser gesegnet sind als in Deutschland.

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