Petition richtet sich an:
Kultusministerium Bayern
Das Prozedere für den Übertritt an Realschule bzw. Gymnasium von bayerischen Grundschulen soll vereinfacht, verbessert & sozialisiert werden
Begründung
Im 4. Schuljahr der Grundschule wird in einem komprimierten Schulstoff/ Lehrplan (Vorgabe von Notenanzahl der Haupfächer (HSU, Mathematik und Deutsch)) das Schuljahr sehr gestrafft. Bereits im April ist die Benotung abgeschlossen für den Übertritt und das Übertrittszeugnis wird erstellt. Mit einem Notendurchschnitt von 2,33 in obigen Fächern ist der Übertritt ins Gymnasium, mit 2,66 in eine Realschule OHNE Aufnahmeprüfung möglich. Es zählt kein Vorjahresergebnis, keine Individualität des Schulkindes, der Lehrsituation, Klassenstärke, hoher Schüler-Ausländeranteil, Lehrermangel, ... für die Benotung und Errechnung des Übertritts. Den Schülern - auch den Eltern - wird hiermit ein enormer Durck aufgebürdet, um den Schulwechsel zu erreichen. Jedes Jahr aufs Neue ist diese Vorgehensweise in der Kritik - auch vom BLV -, wird aber immer wieder auf die lange Bank - zum leidwesen der Schüler - geschoben.
Zudem kommt der "interne" Druck dazu, dass alle Schulen mit Schülern "bedient" werden sollten; d. h. es sollten die Schüler in alle Schularten aufgeteilt werden, um auch die jeweiligen Schulen "halten" zu können (besonders auf dem Land).
Es bedarf der dringenden Reform, den Übertritt individueller und Leistungs-/ Streßschonender für die Kinder zu gestalten. Evtl. einen Übertritt aus den beiden Jahrgangsstufen 3 und 4 zu errechnen und somit einen "weicheren" Übertritt/ Übergang zu gewährleisten. Für die Schulkinder würde sich solch eine Bildungsreform sicherlich positiv und entlastend auswirken, was auch zu einer ausgeglichener Schul-/ Klassengemeinschaft führen würde. Für die Lehrerschaft wäre der Notendruck und das terminierte, konzentrierte 4. Schuljahr somit auch etwas entspannter und angenehmer zu unterrichten. Es wäre dabei dann auch noch eine gewisse Förderung von einzelnen Schülern - auch durch Migration - möglich und würde für alle Seiten eine gewinnbringende Leistungssteigerung schaffen.