Für die Fläche der Kleingartenanlage Holzstraße in Mülheim an der Ruhr erstellt die Stadt zurzeit Bebauungspläne, demnach sollen die Gärten weichen.

Wir sind gegen eine mögliche Kündigung des Generalpachtvertrages, gegen das geplante Bauvorhaben.

Wir unterstützen das Anliegen - KGA Holzstraße bleibt.

Begründung

Kleingärten erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen: als städtische Grünflächen, ökologisch wertvolle Refugien und Orte des Natur- und Umwelterlebens. Sie bieten Orte der Erholung, des Gemeinschaftslebens im Verein, Flächen zum Gärtnern, Lernort Natur für Kinder.

Die KGA Holzstraße soll erhalten bleiben - nicht zuletzt wegen der klimatischen Bedeutung als Frischluftschneise - mit altem Baumbestand. Sie ist ein Biotopverbundkorridor - mit Vorkommen geschützter Arten.

In Mülheim gibt es Wartelisten für Kleingärten. Die Nachfrage wächst, besonders bei Familien mit kleinen Kindern. Gärtnern ist "total hip".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hildegard Wagner aus Mülheim an der Ruhr
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  • Der Vorstand des Kleingärtnervereins Holzstraße und der Kreisverband der Kleingärtner führten Gespräche mit Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung,
    auch vor Ort, telefonisch bzw. Austausch per Mail.
    Demnach gibt es keine politische Mehrheit für die komplette Bebauung der Gartenfläche.
    Varianten einer Randbebauung entlang der Holzstraße werden vom Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung noch geprüft.
    Weitere Gespräche mit den Pächtern wurden von der Verwaltung zugesagt – über evtl. mögliche ortsnahe, angrenzende Umsiedlungen weniger Randparzellen, jedoch für die Betroffenen schadlos. Eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung wird angestrebt. Ob eine Randbebauung eine Zustimmung, eine politische Mehrheit finden wird, ist noch völlig offen.

    Sicher haben während der Diskussionen die zahlreichen Unterstützer unserem Anliegen ein deutliches Gewicht gegeben.

    Am 24.09. werden die Pächter der KGA Holzstraße, der Kreisverband und Vertreter der 22 anderen Kleingärtnervereine in Mülheim an der Ruhr die Petition an den Oberbürgermeister überreichen.
    Wann der Bebauungsplan Y 11 Holzstraße in den Gremien, im Planungsausschuss und später im Rat der Stadt zur Abstimmung kommen wird, das ist noch völlig offen.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hildegard Wagner

Pro

Der Stadt geht es schlecht, Haushaltssperre usw. Das bekommen wir immer wieder zuhören. Schuld ist jahrelange Misswirtschaft in Grossprojekte, die ein e Stadt Mülheim nicht braucht. Nun wird alles verscherbelt was sich zu Geld machen lässt. Auf Kosten von Familien und Senioren, deren Kleingärten nun der neue Einsatz ist. Das muß verhindert werden, damit dieser Irrsinn ein Ende findet

Contra

Kleingärten sind ja nützlich, aber es werden an der Holzstraße genügend bleiben. Die Aufregung ist arg übertrieben. Wer schon wegen der paar Kleingärten einen Aufstand macht, hat seine Munition verschossen, wenn es wirklich darauf ankommt. Der bisher begrenzte Zuspruch zeigt, dass nicht einmal die Kleingärtner etwas von dem Aufruf halten. Und der Addressat der Petition ist auch noch falsch. Wer sie initiiert hat, weiß nicht einmal das. Einfach nur schlecht gemacht!