Völlig sinnlose Angriffe und Gewalt gegen Rettungskräfte wie Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und andere sind mittlerweile an der Tagesordnung. Nur selten werden Täter gefasst und wenn, dann nicht bestraft bzw. nur mit einem Bußgeld abgemahnt.

Mit dieser Petition möchte ich den Bayerischen Landtag auffordern, hier klar Abhilfe zu schaffen. Dies soll mit folgenden Maßnahmen erreicht werden:

  1. Angriffe auf Rettungskräfte sind kein Kavaliersdelikt und auch kein "Dummer-Junge-Streich". Dies muss eine Straftat werden, auf der auch empfindliche Strafen stehen. Sowohl eine Geldstrafe, als auch eine Gefängnisstrafe im Wiederholungsfall oder bei besonders schweren Fällen muss möglich sein. Außerdem sollen Strafen ausgesprochen werden können, die den Täter wieder den Wert von meist ehrenamtlichen Rettungskräften darlegen. Dies könnte z.B. eine Bewährungsauflage sein, die vorsieht, dass sich ein Täter einen gewissen Zeitraum in einer Hilfsorganisation engagiert - und dies zwar zur vollen Zufriedenheit der Hilfsorganisation. Andernfalls droht erneut eine Strafe. Soweit die Tätlichkeiten im Straßenverkehr passieren, wäre auch ein Fahrverbot ein geeignetes Mittel zur Abschreckung!

  2. Stärkung des Ehrenamtes. Es wird viel geredet über das Ehrenamt. Ach so wertvoll soll es sein für die Gesellschaft - und zu Recht: Ohne Ehrenamt ist ein Rettungswesen auf dem Niveau wie es hier in Bayern existiert überhaupt nicht leistbar geschweige denn bezahlbar.

Es darf hier nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben! Ich fordere den Bayerischen Landtag auf, Maßnahmen zu ergreifen, die ein Ehrenamt speziell im Rettungs- und Feuerwehrwesen wieder als ein erstrebenswertes Ziel erscheinen lassen!

Dies können finanzielle Anreize sein, aber auch eine vernünftige Unterstützung Ehrenamtlicher bei Ihren Arbeitgebern. Weder die Ehrenamtlichen selbst, noch die Privatwirtschaft soll die Kosten und die Aufwände des Rettungswesen stemmen müssen!**

Begründung

Feuerwehr und Rettungswesen funktionieren in Bayern überwiegend ehrenamtlich. Diese "Helfer in der Not" machen neben ihrem eigenglichen Beruf in ihrer Freizeit Ausbildungen, Übungen, Einsätze, Sicherheitswachen und vieles mehr. Und dies ohne Bezahlung. Sich dafür dann auch noch beschimpfen oder gar angreifen lassen müssen, ist unerträglich und darf gesellschaftlich nicht länger geduldet werden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Tyroller aus Gachenbach
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Warum Menschen unterschreiben

  • Nicht öffentlich Pfaffenhofen

    vor 6 Tagen

    Da ich selbst in einer Freiwilligen aber auch Hauptberuflich in der Feuerwehr arbeite. Zudem schon selbst Oper geworden. War in der Silvesternacht von 15 auf 16. War unter A im Korb der DLK gestanden, Dachstuhlbrand, und wurde mit Raketen beschossen.

  • am 01.09.2018

    Ein wichtiges Thema, das bundesweit angegangen werden muss!

  • am 24.08.2018

    Wer Menschen angreift, die zur Hilfe in Notfällen berufen und tätig sind, handelt im höchsten Maße asozial. Die dafür verwirkte Strafe muß so hoch sein, daß sie den Täter wirksam abschreckt. Regelstrafe sollte daher eine nicht auf Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von mindestens 3 Monaten sein.

  • am 14.08.2018

    Das geht ja wohl gar nicht. Rettungskräfte behindern oder gar attackieren muss viel härter und nachhaltiger geahndet werden!

  • am 07.08.2018

    Gewalt gegen Einsatz und Rettungskräfte der Polizei, Feuerwehr, Ersthelfer, Sanitäter etc sind besonders unfair. Diese Menschen retten Leben und riskieren ihr eigenes. Daher sollten sie Rückhalt aus der Bevölkerung und von Seiten der Politik und Justiz erfahren. Im Übrigen halte ich auch das Gaffen, Filmen und Blockieren von Rettungsgassen von manchen Zeitgenossen an Unfallorten für eine Form der Gewalt. Da hier die ohnehin schon schwierigen Einsätze zusätzlich noch erschwert werden. Insgesamt hat der Respekt in der Gesellschaft stark abgenommen. Diesem sollte durch Strafverfolgung, aber auch Gewaltprävention Einhalt geboten werden.

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