Region: Hamburg

Hamburg braucht eine unabhängige Stimme für den Tierschutz

Petition richtet sich an:
Bürgerschaft Hamburg Eingabenausschuss

65 Unterschriften

1 %
46 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg

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  1. Gestartet 23.08.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Bürgerschaft Hamburg Eingabenausschuss

Tiere haben keine eigene Stimme gegenüber Politik und Behörden. Umso größer ist die Verantwortung des Staates, ihre Belange wirksam zu schützen. Der Tierschutz ist seit 2002 als Staatsziel in Artikel 20a des Grundgesetzes verankert.
Dennoch fehlt Hamburg bis heute eine fachlich und institutionell unabhängige Stelle, die Tierschutzinteressen gegenüber Politik und Verwaltung vertritt, Missstände aufgreift und Bürgerinnen und Bürgern als unabhängige Anlaufstelle zur Verfügung steht.
Ob Stadttauben und Wildtiere, Haustiere, Tiere in Tierheimen, in der Landwirtschaft oder in Zoos – Tierschutz betrifft viele Bereiche. Überlastete Tierheime und Tierschutzorganisationen, stark geforderte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und der bürokratische Streit um die Bereitstellung von Trinkwasser für Stadttauben und Wildtiere während Hitzeperioden zeigen beispielhaft, dass eine unabhängige fachliche Stimme für den Tierschutz in Hamburg fehlt.

Deshalb fordere ich die Freie und Hansestadt Hamburg auf, das Amt einer fachlich und institutionell unabhängigen Landestierschutzbeauftragten bzw. eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten einzurichten. Diese Stelle soll als unabhängige Anlaufstelle für Bürgerinnen, Bürger und Tierschutzorganisationen dienen, Missstände aufgreifen, Tierschutzbelange frühzeitig in politische und administrative Entscheidungen einbringen und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden, Wissenschaft und Tierschutzorganisationen stärken.
Sie soll bestehende Behörden und den Tierschutzbeirat nicht ersetzen, sondern eine bislang bestehende Lücke schließen: den Interessen der Tiere unabhängig, fachübergreifend und dauerhaft eine Stimme zu geben.

Unterstützen Sie diese Petition und helfen Sie mit, den Tierschutz in Hamburg nachhaltig zu stärken. Geben wir den Tieren eine Stimme, wo sie selbst keine haben.

Begründung

Meine Forderung nach einer unabhängigen Landestierschutzbeauftragten bzw. einem unabhängigen Landestierschutzbeauftragten in Hamburg ist aus eigener Erfahrung entstanden:
Besonders erschüttert hat mich die Situation im Hamburger City-Tunnel in Altona, wo Tierschützer zahlreiche verendete Tauben fanden und von einem „Taubenfriedhof“ berichteten. Auch das Hamburger Abendblatt berichtete darüber unter der Überschrift „Tierschützer finden Taubenfriedhof im City-Tunnel Altona“.
Hinzu kamen meine eigenen Erfahrungen bei der Frage, ob Stadttauben und andere Tiere während Hitzeperioden mit Trinkwasser versorgt werden dürfen. Statt einer klaren, tierschutzfachlich orientierten Lösung erlebte ich unterschiedliche Zuständigkeiten, bürokratische Hürden und widersprüchliche Auffassungen.
Dabei wurde mir deutlich: In Hamburg fehlt eine unabhängige Stelle, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit tierschutzrelevanten Anliegen wenden können und die die Interessen der Tiere unabhängig gegenüber Politik und Verwaltung vertritt.

Hamburg braucht eine unabhängige Stimme für den Tierschutz – fachlich kompetent, institutionell unabhängig und für die Menschen erreichbar, die sich für Tiere einsetzen.

Bitte unterstützen und unterschreiben Sie diese Petition.
Geben wir den Tieren eine Stimme, wo sie selbst keine haben.

Quelle:
Hamburger Abendblatt: „Tierschützer finden Taubenfriedhof im City-Tunnel Altona“.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Antje Niebisch, Hamburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.08.2026
Sammlung endet: 22.02.2027
Region: Hamburg
Kategorie: Tierschutz

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Warum Menschen unterschreiben

Respekt für jedes Lebewesen #erst recht für verwilderte Haustiere # von Menschen gemachtes leid

Weil die Art, wie wir Tiere behandeln, zeigt, wer und wie wir als Menschen sind!
Und die Tiere auf unsere Hilfe angewiesen sind!

Tiere sind Lebewesen und müssen dementsprechend geschützt und behandelt werden

Da bedarf es keiner weiteren Worte. Es ist lange überfällig

Unsere Stadttauben sind Haustiere, von ihren Züchtern/ Haltern verlassen, ausgesetzt. Sie sind reine Körnerfresser und finden in den Straßen der Stadt keine arttypische Ernährung, stattdessen Stress, Tritte und Unterernährung!! Ihrem antrainierten Vermehrungswillen stehen diese schlechten Lebensbedingungen nicht im Weg, lassen sie aber nur noch mehr leiden. Damit muss endlich Schluss sein!!!

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