Region: Hamburg
Welfare

Hamburg braucht Kita-Plätze, fordert der 1. Bürgermeister – Wir bieten sie in Hamburg- Rissen!

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Bezirksamt Altona
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  1. Launched August 2020
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Am 16. Juni 2020 hat unser Verein Kinderschutz & Jugendwohlfahrt e.V. einen ablehnenden Bescheid vom Fachamt Bauprüfung Altona erhalten. Darin wurde unser Vorhaben abgelehnt, ein Blockhaus für die Jugendarbeit in eine Schutzhütte für eine Waldkita umzunutzen. Das Blockhaus befindet sich im Falkensteiner Weg 3. Wir hoffen nun mit der Hilfe der Öffentlichkeit diese Entscheidung im Widerspruchsverfahren noch kippen zu können, denn:

  1. Hamburg braucht Kita-Plätze!

  2. Eine WaldKita mit max. 6 Stunden Betreuung an Wochentagen beeinträchtigt nicht den Erholungswert am Falkensteiner Weg 3!

Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen sich mit unserem Anliegen zu befassen.

Für die Ablehnung des Walkindergartens werden von Seiten des Amtes im Bescheid zwei Gründe angeführt:

(1) „Die Ausführung und Benutzung eines Einzelhauses beeinträchtigen die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege durch Inanspruchnahme natürlicher Biotope und die Belange des Bodenschutzes durch Versiegelung natürlich gewachsener Böden.“

Wir bedauern in diesem Zusammenhang sehr, dass es nicht möglich war den Flächennutzungsplan zu ändern und die 76qm Grundfläche des Blockhauses vom benachbarten Gelände des Falkensteiner Weg 5 abzuteilen und so einen Ausgleich für die versiegelte Fläche zu schaffen.

Das Blockhaus wurde bereits im Jahr 1967 mit einer Ausnahmegenehmigung des Bezirksamtes Altona errichtet. Die Ausnahmegenehmigung erlaubt unserem Verein das Blockhaus für die Arbeit mit Jugendlichen zu nutzen. Die genutzte Grundfläche bliebe also die Gleiche, egal ob Kinder oder Jugendliche das Haus nutzen würden.

(2) „Die ausschließliche Nutzung dieses Teils der Grünanlage durch einen Waldkindergarten beeinträchtigt den besonderen Erholungswert der Landschaft und unterbindet anderen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Grünanlage zu Erholungszwecken zu nutzen.“

Von Seiten des Amtes wurden uns unterschiedliche Kompromissvorschläge gemacht. Zum einen könnten wir eine Waldkita auf dem Gelände des Campingplatzes Falkensteiner Ufer 101 etablieren. Dieser Vorschlag kam für uns nicht in Frage, da der Campingplatz während der Wintermonate natürliches Überflutungsgebiet der Elbe ist und das Gelände von Oktober bis April nicht genutzt werden kann.

Der zweite Vorschlag betraf das Steinhaus im Falkensteiner Weg 5, das mit dem Blockhaus direkt benachbart ist. Hier wäre nach Ihrer Aussage eine Nutzungsänderung „zumindest einfacher“. Die Sanierung des Steinhauses – insbesondere der sanitären Anlagen – wäre für uns mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. Aus unserer Sicht widerspräche diese Lösung außerdem jeder Nachhaltigkeit, wenn man das seit 2009 auch auf Kinder eingerichtete Blockhaus Rückbauen und im benachbarten Haus eine entsprechende Einrichtung schaffen müsste (Sicherheitsglas, Klemmschutz, Heizungsverkleidung, sanitäre Anlagen). Mal abgesehen davon … im Falkensteiner Weg 3 beeinträchtigt die Waldkita den Erholungszweck und im benachbarten Falkensteiner Weg 5 oder im ElbeCamp würde sie das nicht tun?

Es ist auch nicht so, dass im Falkensteiner Weg 3 das Blockhaus idyllisch in alleinlage ein Naturschutzgebiet verschandeln würde. In direkter Nachbarschaft befinden sich Wohngebäude, ein Bistro mit Außengastronomie und eine Brunnenanlage.

Seit 2009 bestand außerdem eine Kooperation mit einem anderen Träger, innerhalb derer das Blockhaus bereits durch eine Walkindergarten-Gruppe genutzt wurde. Diese Nutzung wurde durch das Bezirksamt 10 Jahre geduldet.

Insofern wirkt auf uns das Argument konstruiert, eine Waldkita beeinträchtige den Erholungswert der Grünanlage.

Wir hoffen, dass es HamburgerInnen gibt, die die Etablierung einer Kita am Falkensteiner Weg 3 ebenso begrüßen würden wie wir.

Reason

Das Blockhaus wäre aufgrund der bestehenden Einrichtungen und Vernetzung ein idealer Ort, um Kinder an die Natur heranzuführen. In Kooperation mit dem ElbeCamp war beispielsweise geplant Hochbeete aufzustellen und eine Biotop-Patenschaft zu übernehmen.

Wir bitten das Amt darum zu überdenken, ob es wirklich eine Einrichtung ablehnen möchte, die zum ausdrücklichen Ziel hat, zukünftige Generationen an den Schutz von Natur und Umwelt heranzuführen.

Dafür sehen wir momentan nur die Möglichkeit Druck durch Öffentlichkeit und die WählerInnen zu erzeugen.

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