Region: Hamburg

Hamburg stoppt das Töten – Sichere Straßen jetzt!

Petition richtet sich an
Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

1.280 Unterschriften

11 %
810 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg

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  1. Gestartet 26.04.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

Jedes Jahr sterben in Hamburg Menschen im Straßenverkehr, die meisten von ihnen beim Radfahren oder zu Fuß – obwohl seit Jahren klar ist, welche Maßnahmen schwere Unfälle wirksam verhindern können.

Während EU‑weit die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren stetig abnimmt, steigt sie in Deutschland weiter an. Nach bereits drei getöteten Radfahrenden im Jahr 2026 muss Hamburgs Politik endlich wirksam gegensteuern! Wir fordern Senat und Hamburgische Bürgerschaft auf, die Sicherheit der verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden zur obersten Priorität zu machen und die vorhandenen Handlungsspielräume konsequent auszuschöpfen. Die Hamburger Zivilgesellschaft muss klar machen, dass es so nicht weiter gehen kann.

Es gibt kein Informations- nur ein Umsetzungsdefizit
Hamburgs Politik muss sich endlich aufmachen, Vision Zero Realität werden zu lassen – das Ziel, dass niemand im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird. Wissenschaftliche Studien zur Verkehrssicherheit und internationale Beispiele zeigen seit Jahren, welche Strategien und Maßnahmen wirken. Von der Politik erwarten wir, dass sie diese Erkenntnisse auf Hamburg überträgt, eine verbindliche Vision‑Zero‑Strategie vorlegt und diese konsequent umsetzt.

Eine ernst gemeinte Vision‑Zero‑Politik umfasst aus unserer Sicht mindestens:

  • eine systematische Analyse aller schweren Rad‑ und Fußgängerunfälle der vergangenen Jahre und ein darauf basierendes, priorisiertes Maßnahmenprogramm für Gefahrenstellen,
  • die schrittweise Umgestaltung dieser Gefahrenstellen zu fehlerverzeihender Infrastruktur nach anerkannten fachlichen Standards,
  • die konsequente Nutzung vorhandener rechtlicher Spielräume für Temporeduzierungen dort, wo Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind,
  • die technische Ausrüstung von Lkw, damit die häufigen Abbiegeunfälle ein Ende finden.

Klimaschutz und Mobilitätswende können nur gelingen, wenn Fuß‑ und Radverkehr sicher und attraktiv sind: Wer Angst haben muss, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule überfahren zu werden, steigt nicht dauerhaft aufs Rad um. Deshalb ist eine konsequente Vision‑Zero‑Politik notwendige Voraussetzung, dass Hamburg seine Klima‑ und Mobilitätsziele überhaupt erreichen kann.

Begründung

Im Hamburger Straßenverkehr starben 2026 bereits drei Radfahrende, darunter ein elfjähriges Kind. In einer Stadt mit über 1,2 Millionen Radfahrenden – deutlich mehr als zugelassenen Pkw – ist das ein politischer Skandal, kein bedauerlicher Zufall.

Während in der EU die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren sinkt, nimmt das Töten im deutschen Straßenverkehr weiter zu. Dabei fehlt es nicht an Wissen, sondern nur am politischen Willen, die Zahl der Verkehrstoten endlich zu senken.

Nur wenn Rad‑ und Fußverkehr sicher und attraktiv sind, werden mehr Menschen ihr Auto stehen lassen – und nur so können Klimaschutz, Mobilitätswende und echte Teilhabe für alle in Hamburg gelingen.

Diese Petition fordert Senat und Bürgerschaft auf, Verantwortung zu übernehmen und das Sterben im Verkehr nicht länger als schicksalhaft hinzunehmen.
Wir nehmen die Hamburger Politik in die Verantwortung: Stoppen Sie das Töten im Straßenverkehr!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Hundert, Hamburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.04.2026
Sammlung endet: 25.09.2026
Region: Hamburg
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Mitunterzeichner:innen,

    Die erste Woche unserer Initiative Hamburg stoppt das Töten war mehr als ereignisreich:

    • Bereits fast 1.000 Unterschriften für unsere Petition in nur sieben Tagen – das ist ein deutliches Signal für Hamburgs Willen nach Veränderung. Danke, dass Ihr laut seid!
    • Tief bewegt sind wir von Euren mehr als 270 persönlichen Kommentaren unter der Petition: Eure Stimmen bilden ein machtvolles Manifest für eine lebenswerte Fahrradstadt Hamburg.
    • Unsere junge Initiative bekommt mächtig Rückenwind, aus der Stadtgesellschaft, aus NGOs, Vereinen und der Hamburger Kultur – und sogar Akteure aus der Hamburger Logistikbranche haben sich uns mit großem Engagement angeschlossen und helfen uns, unsere Botschaft zu verbreiten, die sich klar für sichere Lkw und fehlerverzeihende Infrastruktur ausspricht.
    • Am vergangenen Mittwoch wurde in Poppenbüttel erneut ein 11-jähriges Kind Opfer eines schweren Verkehrsunfalls. Das zeigt abermals: Hamburg braucht endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmender.

    Hier seid Ihr gefordert: Hamburg darf sich mit den ständigen, vermeidbaren schweren Verkehrsunfällen und der Untätigkeit im Rathaus nicht länger abfinden. Werdet laut, redet mit Eurem Umfeld, fordert Veränderung, unterstützt uns im Protest!

    09. Mai: Kidical Mass & Asphaltsprenger-Festival
    Am kommenden Samstag, den 9. Mai, habt Ihr gleich zwei erste Gelegenheiten, unser Anliegen für sichere Mobilität sichtbar und lebensfroh auf die Straße zu bringen:

    • Kidical Mass Hamburg – die Familien-Fahrraddemo

    • Wann: Samstag, 9. Mai 2026

    • Treffpunkt: 13:45 Uhr, Dag-Hammarskjöld-Platz (CCH/Dammtor)

    • Start: 14:00 Uhr
    • Ziel: Asphaltsprenger-Festival in Hammerbrook

    So unbeschwert und spaßig wie auf der Kidical Mass können Kinder und Eltern in Hamburg aktuell leider nur zwei Mal im Jahr Fahrrad fahren! Lasst uns auf dieser kindgerechten Demo zeigen, wie sich sichere Straßen anfühlen können, wenn Hamburg die Vision Zero endlich ernst nimmt.

    • Asphaltsprenger Stadtnatur-Festival

    • Wann: Samstag, 9. Mai 2026, 13:00–20:00 Uhr

    • Wo: PARKS-Gelände / Alter Recyclinghof & Park am Hochwasserbassin, Bullerdeich 6, 20537 Hamburg

    Das Asphaltsprenger-Festival verwandelt das Gelände an der Bille in einen Begegnungsraum für Stadtnatur, Umwelt und Stadtgestaltung – mit Vorträgen, Workshops, Ständen, Musik und großem Kinderprogramm. Unser Thema „Hamburg stoppt das Töten“ passt genau hierher: Sichere Straßen sind Stadtökologie und Lebensqualität.
    Kommt mit Euren Familien, Freund:innen, Nachbar:innen – je bunter, desto besser.

    29. Mai: Critical Mass – die monatliche Fahrrad-Großdemo
    Die Grande Dame der Hamburger Fahrraddemos bittet seit mehr als 20 Jahren an jedem letzten Freitag im Monat zum Tanz: Mit bis zu 6.000 Mitfahrenden aller Altersgruppen und Soundbikes für fast jeden Musikgeschmack geht es im entspannten Tempo sicher und selbstbewusst durch die Hansestadt. Ein perfekter Termin, um zu zeigen, dass wir Fahrradfahrenden keine Randerscheinung sind.

    • Critical Mass Hamburg – Freie Fahrraddemo

    • Wann: Donnerstag, 29. Mai 2026

    • Treffpunkt: 19:00 – Altonaer Balkon

    Save the Date: 31. Mai – Dom Whiting & ADFC-Fahrraddemo
    Fans des Drum-&-Bass-DJs und Fahrradaktivisten Dom Whiting sollten sich den 31. Mai 2026 rot im Kalender anstreichen: Der Superstar aus England feiert seine Hamburg-Premiere als Headliner bei der großen ADFC-Demo. Die radelnde Party trägt unsere politische Botschaft für eine fahrradgerechte Stadt – ein perfekter Rahmen, um eine ordentliche Portion Spaß zu haben und unser Anliegen sichtbar zu machen. Kommt zahlreich, bringt gute Laune und Eure Liebsten mit: Your Disco needs you!

    Details zu Treffpunkt, Route und Uhrzeit erfahrt Ihr rechtzeitig vorher über den ADFC-Newsletter und von uns via Mail sowie bei Katja Diehl auf Instagram.

    Raus aus der Bubble – Teilt Petition & Termine!
    Damit aus unserer Petition ein wirklicher Hebel und eine Bewegung wird, brauchen wir Dich:
    Teile die Petition in Deinen Netzwerken, in Kitas, Schulen, Sportvereinen, Kirchengemeinden, Betrieben.
    Folge uns in den sozialen Medien (Instagram, Bluesky, Fediverse) und hilf uns, unsere Message zu verbreiten #HamburgStopptDasToeten

    Sprich Menschen an, die bisher nicht zur Fahrrad-Bubble gehören – Eltern, Großeltern, Schulkamerad:innen, Kolleg:innen, all die Menschen, die vielleicht gern Fahrrad fahren würden, aber sich nicht trauen.

    Bringt Leute mit zur Kidical Mass, zum Asphaltsprenger-Festival und auf die ADFC-Demo mit Dom Whiting am 31.05. Organisiert gemeinsame Anfahrten, Gruppenchats, und malt Plakate.
    Je lauter wir werden, desto schwieriger wird es für den Senat, unser Anliegen wegzuschieben.
    Danke, dass Du mit uns dafür kämpfst, dass Hamburg aufhört, tödliche Straßen als Normalität hinzunehmen.

    Herzliche Grüße

    
Peter Hundert und Katja Diehl im Namen von „Hamburg stoppt das Töten“

    P.S.: Du brauchst Support oder willst Dich engagieren? Melde Dich gern über den Kontakt-Button in der Petition bei uns!

Warum Menschen unterschreiben

Eigenes Unsicherheitsgefühl auf Hamburger Straßen als Ganz-Jahres-Radfahrerin….

Die Stadt ist für die Menschen da. Tempo 30 und deutlich weniger Parkflächen

Weil ich dafür bin, dass alle Menschen in Hamburg sicher und angstfrei Rad fahren können. Sicherer Radverkehr hilft, die Klimaziele zu erreichen, ist kostengünstig und gesundheitsfördernd.

Weil ich fast jeden Tag Zeugin von Beinah-Unfällen Auto/Fahrrad bin und zudem immer mehr PKW Fahrer unbehelligt bei rot über die Ampel fahren

JedeR Verkehrstote ist zuviel, und es gibt diese einfachen Massnahmen, die endlich umgesetzt werden müssen

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