Jeder kann von vielen unliebsamen Erlebnissen berichten.

Alle Unterzeichner erwarten, dass das Ordnungsamt sich mit den Ursachen des Missstandes auseinandersetzt, hieraus Lösungen entwickelt, die diesen behebt und eine für alle, Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher Leinfelden-Echterdingens annehmbare Parksituation schafft !

Alle, auch von den Kommentatoren vorgebrachten Vorschläge sollen bitte geprüft und zeitnah umgesetzt werden!

Hieraus ergibt sich, dass ich bei weitem nicht den Anspruch erhebe alle Ursachen erkannt für jede DIE perfekte Lösung gefunden zu haben. Allerdings bin ich überzeugt, dass die unten genannten Vorschläge die Situation für uns Anwohner qualitativ deutlich verbessern würden !

Deshalb soll unter anderem bitte geprüft und zeitnah umgesetzt werden:

  1. Als oberstes und wichtigstes Entscheidungskriterium bei jeglichen Maßnahmen soll die Sicherheit jedes einzelnen, vor allem des ungeschützten Verkehrsteilnehmers stehen ! Alle andere Kriterien und Interessen sollen sich der Sicherheit eines Menschen unterordnen müssen !

  2. Alle Wohngebieten sollen als Anwohnerparkgebiete ausgewiesen werden, so auch die Brühlstraße in Echterdingen.

  3. Das Anwohnerparkgebiet soll als solches eindeutig von allen Seiten sichtbar ausgewiesen sein.

  4. Ebenso die Erlaubnis, dass das Parken ohne Parkausweis oder Parkscheibe nur täglich zwischen 20 und 8 Uhr erlaubt ist.

  5. Der öffentliche Nahverkehr soll in alle Richtungen direkt vernetzt werden (Bus -& S-Bahn): Aichtal - Metzingen, Walddorfhäslach-Reutlingen, Schönaich-Böblingen, Ostfildern-Wendlingen-Kirchheim, sodass Pendler und Kundschaft von Gewerbetreibenden auf die Fahrt mit dem Kfz nach LE verzichten können. Dies würde unter anderem den Bau von Parkhäusern ersparen, sowie die Emissionen senken.

  6. Öfter und konsequenter sollen Kontrollen des stehenden Verkehrs durchgeführt werden (nicht nur beim Krautfest).

  7. Kfz, die unberechtigt mehrere Tage im Anwohnerparkgebiet stehen sollen zeitnah konsequent abgeschleppt werden.

  8. Kfz, die unübersichtliche, gefährliche Verkehrssituationen verursachen, sollen ebenfalls zeitnah abgeschleppt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass vorher genügend legale Parkmöglichkeiten vorhanden sind !

  9. Der Missbrauch von Besucher- und Beschäftigenparkausweise, als auch die Weitervermietung von selbst benötigten Stellplätzen an Flughafengäste soll unterbunden werden.

  10. Grundsätzlich soll das „Sich-Frei-Kaufen-Können“ für nicht vorgehaltene Stellplätze abgeschafft werden.

  11. Um ausreichend Stellplätze für Kundschaft und Mitarbeiter zur Verfügung stellen zu können, im besonderen in den Ortszentren, sollen die betroffenen Gewerbebetriebe, als auch die Stadt private Gelände hierzu anmieten und auf diese ausdrücklich verweisen.

  12. Gastronomen und Gewerbetreibende sollen zumindest für ihren betrieblichen Fuhrpark, sowie für den ihrer Mitarbeiter oder Kunden einen ausreichend großen Parkplatz vorhalten und selbigen vorrangig nutzen müssen. Gleiches soll für private Stellplätze gelten.

  13. Berücksichtigung der aktuellen Verkehrs- und Parkverhältnisse bei der Planung von Bauten und Nutzungsänderungen, sowie die dadurch verursachten Änderung. Gegebenenfalls sollen geeignete Maßnahmen eingeleitet oder sich für einen anderen Standort entschieden werden!

  14. Sichere Verkehrsführung, sodass unter anderem Eltern ihre Kinder angstfrei in den Kindergarten oder zur Schule schicken und Fahrradfahrer den Radweg benutzen können.

  15. Ausweis ausreichender Behinderten – und Kurzparkerstellplätze bei Ärzten, Therapeuten und anderem Gewerbe

  16. Vor Arztpraxen, Therapeuten, Banken und der Post sollen Parkuhren aufgestellt werden, die für Kurzparker kostenfrei sein sollen.

  17. Anlegen von ausreichend großen Parkhäusern und Tiefgaragenstellplätzen mit einer Durchfahrtshöhe und Parkplatzbreite, die das Einfahren von Transporter, Wohnmobilen und SUVs ermöglicht. Das Nutzen soll für Kunden des dort ansässigen Gewerbes kostenfrei sein. Das Parkticket könnte von den jeweiligen Gastronomen und Shops entsprechend entwertet werden.

  18. Möglichkeit als separate Petition: Einführung eines Einbahnstraßensystem. Durch einen Parkstreifen rechts könnte Parkraum erhalten und erweitert werden und in breiten Straßen wäre zudem das Anlegen eines sicherer Fahrradweges möglich.

Begründung

Durch die vielen Fremdfahrzeuge, die oftmals ohne weitere Konsequenz tage-, wochen- und monatelang in den Wohngebieten stehen, sodass selbst die selten ausgestellten Strafzettel verblassen, als auch großzügige Ausgabe von Beschäftigtenparkausweisen, „Sich-Frei-Kaufen-Können“ von gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätzen und das Fehlen rechtzeitiger Einleitung von geeigneten Maßnahmen aufgrund des gesellschaftlichen Verkehrsverhaltens, das im übrigen politisch gewollt ist (s. Abwrackprämie, mangelhaftes Angebot eines kostengünstigen und gut vernetzten öffentlichen Nahverkehrs in alle Richtungen, ...) sowie Beachtung der aktuellen und zukünftigen Verkehrs und Parkverhältnisse bei der Planung von Bauten oder deren Nutzungsänderung, sind Anwohner und Kunden oftmals gezwungen, ordnungswidrig in Kurven, auf Gehwegen, im absoluten Halteverbot, beidseitig usw zu parken, weil sie keine anderen Abstellflächen finden (Bsp: Brühl- und Heimbrunnenstraße, Zeppelinschule). Diese Parkplatzverknappung hat sich inzwischen auf viele Stadtteile ausgeweitet.

Die jetzige Parkierung und somit Verkehrsführung, als auch die lockere Handhabung mit Parkverstößen hat zur Konsequenz, dass selbst bei einem relativ geringen Verkehrsaufkommen bereits beim Aufeinandertreffen von zwei oder mehr Fahrzeugen der Verkehrsfluss behindert ist, gefährlichen Verkehrssituationen entstehen, u.a aufgrund der Sichtbehinderung, das Ausweichen außer auf den Gehweg unmöglich ist oder zurückgestoßen werden muss in zum Teil stärker befahrene Straßen, Rettungsfahrzeuge nicht durchkommen würden oder Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen. Im Besonderen zeigt sich dies zu den Stoßzeiten.

Bisher verursachte die jetzige Handhabung meines Wissens glücklicherweise nur abgefahrene Spiegel und Blechschäden. Die Sicherheit von Menschen sollte jedoch nicht auf Glück basieren, sondern vor allem anderen vorgehen !

Links zu den beiden anderen Petitionen:

www.openpetition.de/petition/online/herstellung-eines-einbahnstrassensystems-nach-vorbild-kaiserstrasse-in-reutlingen

www.openpetition.de/petition/online/wiederherstellung-der-einhaltung-der-strassenverkehrsordnung-in-leinfelden-echterdingen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frank-Philipp Wolfer aus Leinfelden-Echterdingen
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Pro

Ich kann Ihrer Argumentation nur Zustimmen: Echterdingen ist laut, dreckig und chaotisch. Ein Minimum an konstruktiver Ordnung ist nirgends erkennbar. Weder werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Anwohner Strassen noch das Parkchaos intelligent überwacht bzw. Geahndet. Auch ich habe schon 10 Meter von meiner Wohnung entfernt einen Strafzettel bekommen. Andere parken hier für 3 Wochen Urlaub und zahlen 10 €. Nicht nachvollziehbar für den Bürger.

Contra

Die Überlegung, eine Verpflichtung für Unternehmen zur Schaffung von Parkflächen ist zwar eine Möglichkeit, jedoch muss hierfür auch Raum sein. Gerade im Zentrum Echterdingens finden sich hierfür keine Flächen und kein Besitzer einer Immobilie wird diese zu Gunsten freier Parkflächen abreißen. Sinnvoller wäre eine Pflicht, bei Neubauten eine Tiefgarage oder entsprechende Parkflächen einzuplanen, die mehr Plätze zur Verfügung stellen als Parteien in der Immobilie wohnen, damit jede Partei auch mehr als ein Kfz unterbringen kann und eventuell Platz für Nachbarn ist.

Warum Menschen unterschreiben

  • Patrick Lohmüller Leinfelden-Echterdingen

    vor 6 Tagen

    Weil das Problem akut besteht.

  • Nicht öffentlich Leinfelden-Echterdingen

    vor 8 Tagen

    Bei mir in der Zaunackerstrasse ist das Problem genauso. Da kurz zum Flughafen parken die Urlauber in der Straße und lassen sich dann zum Flughafen fahren. Genauso mit den ganzen Angestellten in den Bürogebäuden. Es gibt keinen Tag mittags wo ich mal einen Parkplatz in der Straße bekomme. Strafzettel werden hier nach Lust und Laune geschrieben. Nach dem ersten Strafzettel sieht man dann aber niemanden mehr. Abschleppen?! Ein bisschen mehr Initiative wäre hilfreich, dann würde sich das auch rumsprechen und die Urlauber parken nicht mehr dort!

  • Nicht öffentlich Leinfelden-Echterdingen

    am 25.07.2018

    Die Verkehr- und Parksituation in Echterdingen wird immer schlimmer statt besser. Ich sehe mich gezwungen einen Stellplatz zu mieten da ich in meiner Straße sonst keine Möglichkeit habe zu parken. Selbst in den Nebenstraßen gibt es keine anderen Parkplätze. Die Autofahrer werden auch immer dreister und rücksichtsloser.

  • Christina Lang Leinfelden-Echterdingen

    am 24.07.2018

    Das Zuparken der Anwohnergebiete mit fremden Autos, die zu Ärzten gehen, die in Urlaub fliegen etc nimmt immer mehr zu. Ebenso stellen manche Anwohner ihr Auto den ganzen Tag dreist auf die Straße, obwohl sie eigene Garagen haben und Abstellplätze und verhindern somit ,dass die Bewohner an dem Haus nieee ihr Auto mal kurz parken können, noch ausräumen, noch dort parken, wenn der Haushalt mehr Personen hat. Die Garagen werden falsch genutzt und Gartengerätschaften bis oben hin abgestellt - dachte , das ist verboten ? Ich bin für Parkscheiben, die zugeordnet sind und auch für nachts, gerade da brauchen die Anwohne ihre Parkplätze. Und die mit Garagen sollen dort auch parken!

  • Nicht öffentlich Leinfelden-Echterdingen

    am 24.07.2018

    Die Parksituation in Musberg ist vielerorts schwierig. Es sind schlicht zu viele KFZ und zu wenig Parkmöglichkeiten vorhanden. (Haarsträubend wird es dann, wenn Autos außerhalb der eigenen Garage geparkt werden.) Bei mir im Haus haben alle Anwohner, die nicht über eine eigene Garage verfügen häufig Probleme mit der Parkplatzsuche. Wirklich hilfreich und zeitgemäß wäre wohl ein Carsharing-System für die jeweiligen Gemeinden, um das Problem in den kommenden Jahren zu entschärfen. Ob das politisch/wirtschaftlich gewollt ist, wage ich jedoch zu bezweifeln. Die Einrichtung von Anliegerzonen macht jedoch mMn. in jedem Fall Sinn, um einzelne Wohnviertel zu entlasten. Dies dürfte jedoch nur in Verbindung mit der Schaffung von entsprechenden Ausweichmöglichkeiten für die "Fremdparker" sinnvoll durchsetzbar sein.

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