Wir fordern den Ministerpräsident Horst Seehofer auf, den barrierefreien Ausbau des Bahnhof in Pleinfeld zu unterstützen.

Der Ministerpräsident sagte in seiner Regierungserklärung am 12. November 2013 im Bayerischen Landtag, "Für Menschen mit Behinderung haben wir uns ein sehr ehrgeiziges Ziel vorgenommen: Bayern wird in zehn Jahren komplett barrierefrei – im gesamten öffentlichen Raum, im gesamten ÖPNV. Dazu werden wir ein Sonderinvestitionsprogramm „Bayern barrierefrei 2023“ auflegen."

Die Bayerische Staatsregierung wird aufgefordert, umgehend mit der Deutschen Bahn diesbezüglich in Verhandlung zu treten, damit dieses Vorhaben zeitnah und nicht erst im Zeitraum nach 2018 realisiert wird.

Begründung

  1. Der Bahnhof in Pleinfeld ist ein wichtiger Ziel- und Umsteigebahnhof auf der Strecke in die Metropolregion Nürnberg, sowie nach Augsburg – München.

  2. Der Bahnhof der Marktgemeinde Pleinfeld könnte DER BARRIEREFREIE ZUGANG auf der Schiene zum Fränkischen Seenland werden. Der barrierefreie Zugang birgt erhebliches Potential für zusätzliche Bahnreisende.

  3. Im Fränkischen Seenland wurde vom Freistaat Bayern (z.B. Wasserwirtschaftsamt), den Kommunen, Zweckverbänden und vielen privaten Investoren sehr viel Geld für einen „Tourismus für Alle“ investiert. Die Anreise mit der Bahn ist bis dato barrierefrei nicht möglich.

  4. Das Fränkische Seenland ist die einzige Modellregion für einen barrierefreien Tourismus in Süddeutschland, die in der AG „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ organisiert ist. Die AG „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ ist ein Verbund aus Städten und Tourismusregionen, die sich der Entwicklung des barrierefreien Tourismus in Deutschland in besonderem Maße verschrieben haben, diesen beständig weiterentwickeln und gemeinsam mit den Partnern der Arbeitsgemeinschaft zu kommunizieren.

  5. Deutschland hat sich dazu verpflichtet, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Die Herstellung von Mobilität für Menschen mit Einschränkungen ist daher eine Pflichtaufgabe des Staates, nicht nur ein Randthema.

  6. Ein barrierefreier Ausbau ist auch ein Beitrag zur Stärkung der Attraktivität des Bahnverkehrs, ebenso wie eine notwendige Unterstützung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Darunter fallen nicht nur Menschen mit einer Behinderung, sondern auch Senioren mit einer Gehhilfe, Familien mit Kinderwagen oder auch Reisende mit schweren Gepäckstücken oder Radfahrer.

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unsere Online Petition für einen barrierefreien Bahnhof in Pleinfeld wurde im Jahr 2014 mit über 3.000 Unterschriften abgeschlossen und an die bayrische Sozialministerin Emilia Müller sowie an Martin Burkert, Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag, übergeben.

    Nun ist das Ziel erreicht: Der Pleinfelder Bahnhof wird barrierefrei!

    Mit dem Bayern-Paket II wird im Zeitraum zwischen 2019 und 2021 auch der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Pleinfeld fertiggestellt.

    Wir möchten uns herzlich bei Ihnen für Ihre Unterschrift und Ihrem Unterstützung bedanken.

    Herzliche Grüße und vorab ein gutes neues Jahr 2017

    Bernhard Endres, Astrid Weiße und Felix Michahelles

  • Endlich Barrierefreiheit beim Bahnhof Pleinfeld?!

    Beharrlichkeit führt oft zum Ziel. Diese alte Weisheit beherzigt der SPD-Ortsverein Pleinfeld seit langem und nun sieht es so aus, als wäre das angestrebte Ziel zum Greifen nahe: Der Umbau des Bahnhofes Pleinfeld in einen barrierefreien Zugang zum Fränkischen Seenland, das seit langem als barrierefreie Urlaubsregion beworben wird.

    Nachdem die Initiatoren der Petition „Barrierefreier Bahnhof Pleinfeld“ kürzlich 3079 Unterschriften an die Sozialministerin Emilia Müller übergeben haben, war nun der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur Martin Burkert zu einem Ortstermin nach Pleinfeld gekommen, um sich mit eigenen Augen von der Dringlichkeit der Maßnahme zu überzeugen.

    „Wenn ich hier sehe, dass man sogar mit einem großen Koffer Schwierigkeiten hat, die lange Treppe zu den Bahnsteigen zu bewältigen, dann kann ich mir vorstellen, dass es für Fahrradfahrer mit Anhänger, Familien mit Kindern, Senioren oder Menschen mit Behinderung praktisch unmöglich ist, zu den Zügen zu kommen.“, erklärt Burkert. „Glücklicherweise kann ich heute offiziell sagen, dass ich zuversichtlich bin, dass wir die Maßnahme noch in dieser Legislaturperiode umsetzen können. Ob das mit einer Rampe der Fall sein wird oder mit einem Aufzug steht noch nicht fest. Aber dass es passiert ist so gut wie sicher.“

    Die Zweite Bürgermeisterin Inge Dorschner, Felix Michahelles, Astrid Weiße und Bernhard Endres, die als Vertreter des SPD-Ortsvereins Pleinfeld und Initiatoren der Unterschriftensammlung zum Ortstermin gekommen waren zeigten sich erleichtert: „Es kann doch nicht sein, dass man für uns als barrierefreie Ferienregion wirbt, und dann fangen die Schwierigkeiten für die Gäste schon am Bahnhof an.
    Außerdem entsteht in Pleinfeld derzeit eine Seniorenwohnanlage mit 40 Häusern mit je vier Wohnungen. Diese Menschen sind auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Wenn das Projekt jetzt endlich angegangen wird bedeutet das für uns als Gemeinde natürlich eine immense Erleichterung und Aufwertung.“

    Dazu gehört auch, dass die Bahnsteige bundesweit Zug um Zug auf eine einheitliche Höhe von 76 cm gebracht werden sollen, so Martin Burkert. „So entfallen künftig auch die Schwierigkeiten durch unterschiedliche Einstieghöhen. In Pleinfeld haben wir momentan 38 cm Bahnsteighöhe. Da muss man schon ganz schön klettern, um in den Zug zu kommen.“

    „Jetzt heißt es erstmal: Abwarten!“, erklärt Felix Michahelles. „Sollte es aber zu lange dauern, bis sich etwas bewegt, sind wir sicher noch nicht am Ende mit unseren Aktionen.“
    Dass die Pleinfelder hier auf die Unterstützung von Martin Burkert rechnen können, hat der Abgeordnete zugesichert.

  • Breite Unterstützung für einen barrierefreien Bahnhof Pleinfeld!

    Hiermit möchten wir uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken!

    Die Petition „Herr Seehofer: Für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhof Pleinfeld im Fränkischen Seenland“ wurde von 3.079 Menschen gezeichnet. Damit wurde die Vorgabe von 2.000 Unterschriften deutlich übertroffen! Dies zeigt, welch hohen Stellenwert ein barrierefreier Bahnhof in Pleinfeld für die Bürgerinnen und Bürger besitzt. Diese Petition ist mit den drittmeisten Stimmen für einen barrierefreien Bahnhof in Bayern und gemessen an der Einwohnerzahl Pleinfeld‘s sogar diejenige mit der erfolgreichsten Unterstützerquote.

    Die Petition wird von den Initiatoren mit Stefan Schuster (MdL) am 16. Juli um 12 Uhr im bayrischen Landtag an Sozialministerin Emilia Müller übergeben.

    Des Weiteren sind wir mit den zuständigen Ministerien in Kontakt.

    In der Regierungserklärung vom Herbst 2013 versprach Ministerpräsident Seehofer ein barrierefreies Bayern bis zum Jahr 2023. Wir wollen Ministerpräsident Seehofer und die Staatsregierung beim Wort nehmen.

    Der Pleinfelder Bahnhof ist das Tor zum fränkischen Seenland und dieses soll für Alle offen sein. Die Menschen in der Region haben mit der Petition ein eindeutiges Votum für den barrierefreien Ausbau des Pleinfelder Bahnhofs abgegeben.

    Herzliche Grüße
    Die Initiatoren Bernhard Endres, Astrid Weiße und Felix Michahelles


    Wir bedanken uns ebenso herzlich bei allen, die die Unterschriftslisten ausgelegt haben:

    Änderungsschneiderei Anni Meyer, Arztpraxis Dr. Hirschmann, Arztpraxis Dr. Meyer, Arztpraxis Dr. Strobel, Bäckerei Ernst, Brille am See, Bücherei, Der Kleine Laden, Friseur Schnibblbude, Friseur Sylvia (Ellingen), Friseur Haarscharf, Friseur Kleeberger, Korn & Rübe, Krankengymnastik Pich, Lottoannahmestelle Bartsch, Metzgerei Nüßlein, Metzgerei Völk, Seniorenhof Pleinfeld, Soccergold, Zahnarztpraxis Dr. Kohler, Zahnarztpraxis Korojan, Zahnarztpraxis Dr. Wünsche sowie alle weiteren Unterstützer.

Pro

In Georgensgmünd kann man nicht aussteigen wenn man von Nürnberg kommt sondern nur in Roth oder Mühlstetten und dann ca 10 kilometer bei jeden Wetter nach hause fahren aus Roth oder ca 4 Kilometer aus Mühlstetten mit der hoffnung das der Accu voll ist.Den mit einen Behinderten-Taxi ist es zu teuer und es macht auch keinen Sinn.HerrSeehoffer bitte kommen sie nach Pleinfeld und Georgensgmünd zur Ortsbesichtigung.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.