Petition richtet sich an:
Petitionsausschuss des deutschen Bundestages
Es muss in den zukünftigen staatlichen Finanzhaushalt viel Geld eingeplant werden um die Folgen der Coronamaßnahmen abzumildern. Therapeutische Berufsgruppen müssen unterstützt und finanzielle Anreize für Ausbildungen in diesem Bereich geschaffen werden. Schon vor Corona gab es in vielen Bereichen viel zu wenig Therapieangebote, jetzt rollt eine Welle an, auf die wir uns vorbereiten sollten, damit die Gemeinschaft nicht gefährdet ist und immer mehr Leid entsteht.
Begründung
Weil das Wichtigste im Menschenleben die Gemeinschaft mit anderen Menschen ist. Diese Gemeinschaft sollten wir nicht spalten in Coronagewinnler (incl. glimpflich Durchgekommener) und Traumatisierte (incl. Abgehängter). Auch wenn man selber vielleicht von den Coronamaßnahmen nicht dramatisch betroffen ist, kennt doch jeder jemanden, der vereinsamt ist, Opfer von Gewalt in der Familie geworden ist, seine Arbeit oder finanzielle Grundlage verloren hat, mit seinem Leben nichts mehr anzufangen weiß, mit Selbstmordgedanken spielt oder in eine Depression gerutscht ist. Die Kinder treffen unmaskierte Menschen hauptsächlich digital und als erstes lernen sie, dass menschliche Nähe lebensgefährlich ist. Diese Kinder müssen aber einmal die ungeheuren Summen erwirtschaften, die wir uns unseren Schutz haben kosten lassen.
Damit die Gesellschaft gemeinschaftlich bleibt wird kein einfaches Finanzpflaster nützen. Es braucht viele, viele gute Therapeuten und Therapieplätze, neue Gemeinschaftsformen und Hilfsideen.
Deshalb meine Aufforderung an alle: Nehmen Sie die Zukunft in den Blick und tun Sie etwas gegen die Folgen der Coronamaßnahmen, damit unsere Gemeinschaft nicht in Kürze auseinander bricht!