Hohenschäftlarn - gegen die Schließung des zweiten Bahnübergangs Starnberger Straße

Petition richtet sich an
Deutsche Bahn und Gemeinderat

992 Unterschriften

100 %
734 von 210 für Quorum in Schäftlarn Schäftlarn

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734 von 210 für Quorum in Schäftlarn Schäftlarn
  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutsche Bahn und Gemeinderat

Die Deutsche Bahn plant im Rahmen der Erneuerung der Schrankenanlage in Hohenschäftlarn die dauerhafte Schließung des Übergangs zwischen Starnberger Straße und Zechstraße. Aufgrund des erwarteten massiven Verkehrschaos' fordern wir die Bahn auf, diesen Plan zurückzuziehen.

Begründung

Die Zukunft des Bahnübergangs Zechstrasse/ Apotheke in Hohenschäftlarn wird aufgrund des Alters der bestehenden Einrichtung und der dadurch erforderlichen Erneuerung derzeit nicht-öffentlich von der Deutschen Bahn vorgeplant. Scheinbar gibt es eine Vorentscheidung - beim bevorstehenden Umbau/Erneuerung der in die Jahre gekommenen Bahnübergänge wird dieser Übergang für den Fahrzeugverkehr gesperrt, und nur noch für Fußgänger nutzbar.

Unsere Gemeinde hat kein direktes Mitspracherecht, sondern kann lediglich Wünsche und Bedenken äußern. Rechtsgrundlage hierfür ist das Eisenbahnkreuzungsgesetz, wonach kommende Baumaßnahmen von Bahn bzw. Bund getragen werden müssen.

Was viele nicht wissen:
Schon der Neubau moderner Schranken an einem bestehenden Bahnübergang erfordert ein vollständiges Planfeststellungsverfahren.
Denn sobald alte Schranken erneuert werden, müssen alle aktuellen Vorschriften erfüllt werden. Die heutigen Übergänge genießen Bestandsschutz – doch neue Anlagen wären nur mit erheblichen baulichen Eingriffen an unseren Straßen möglich:
•Starnberger Straße
•Eichendorffweg
•Zechstraße
•B11 (inkl. kompletter Umplanung der Kreuzung)

Zudem schreibt der Gesetzgeber heute zwingend separate, gesicherte Fußgängerüberwege vor.

Genau diese komplexen Anforderungen machen die Planung in Hohenschäftlarn so schwierig. Und damit steigt das Risiko, dass die Bahn – wie andernorts bereits geschehen – den einfachsten Weg wählt:

Die Schließung des Bahnübergangs Zechstrasse (Apotheke) anstatt einer aufwendigen Neuplanung.

Die Auswirkungen wären für unseren Gemeinde massiv – und wir haben es im November 2025 gesehen, während der Sperrung dieses Bahnübergangs aufgrund erforderlicher Arbeiten am Gasnetz:

•Lange Rückstaus, besonders im morgendlichen Berufsverkehr
•Mehr Verkehr im Wohngebiet
•Eingeschränkte Erreichbarkeit für Anwohner, Gewerbe und Rettungsdienste

Diese Belastungen wären im Falle einer dauerhaften Schließung nicht vorübergehend, sondern permanent.

Damit das nicht passiert, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, unsere Stimme zu erheben!

Wir Bürgerinnen und Bürger müssen klar zeigen, dass wir eine praxisnahe, verkehrssichere und ortsverträgliche Lösung einfordern und dass eine Schließung keine Option für uns ist.

Bitte beteiligt euch aktiv:

Bringt eure Bedenken und Wünsche ein, sprecht mit Gemeindevertretern, nutzt öffentliche Sprechstunden, wendet euch an politische Mandatsträger – jede Stimme stärkt unsere Position gegenüber der Bahn. Unser Bürgermeister Christian Fürst ist hier engagiert.

Nur wenn wir gemeinsam und deutlich auftreten, können wir verhindern, dass unsere Bahnübergänge stillschweigend verschwinden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Reinhard Krauel, Hohenschäftlarn
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.12.2025
Sammlung endet: 20.06.2026
Region: Schäftlarn
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Vielen herzlichen Dank für die wirklich zahlreichen Unterschriften, Zuschriften und ermunternden Worte. Bald 1.000 Unterschriften sind ein fabelhaftes Zwischenergebnis.

    Viele haben möglicherweise schon den kürzlichen Artikel im Münchner Merkur / Isar-Loisach-Bote gesehen (www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/schaeftlarn-ort73337/petition-fuer-bahnuebergang-schaeftlarn-bahn-dementiert-schliessungsplaene-94140547.html).

    Die von der Bahn gegenüber der Presse getroffene Aussage, daß es bezüglich des Bahnübergangs trotz der anstehenden Renovierung keine Änderung der Verkehrsführung geben wird, ist natürlich zunächst sehr positiv zu werten. Allerdings steht dieses Statement in deutlichem Widerspruch zu der bisher bekannten Planung, die nach Auskunft unseres Bürgermeisters mit der Gemeinde Schäftlarn in Grundzügen diskutiert wurde.

    Daher ermuntere ich weiterhin, diese Petition zu unterzeichnen und auch Freunde und Nachbarn hierauf anzusprechen. Wenn sich alles in Wohlgefallen auflöst, umso besser. Im anderen Fall könnten wir gegenüber der Bahn zumindest ein klares Zeichen geben, daß viele in unserer Region diese Planung nicht gutheißen. Ich denke und hoffe, das könnte im Fall des Falles die Bahn doch noch einmal zum Nachdenken bringen.

    Danke für Ihre/Eure weitere Unterstützung.
    Reinhard Krauel

1958 fuhr noch die Dampflok 42 mal (in den rush-ours 7 mal) durch Schäftlarn. Die Autobahn gab's noch nicht. Der Individualverkehr - "Peanuts". Heute S-Bahn 120 bzw. 36 mal. Die Verkehrsführung hat sich in den 67 Jahren nicht geändert. Möglichkeiten einer Verbesserung wurden nicht wahrgenommen. Wenn jetzt der 2. Weg versperrt werden soll, dann werden Stau, Umweltbelastung und die Umwege bei offener Schranke größer.

Die Schließung des Bahnüberganges ist nicht die Ursache des Verkehrschaos. Das wäre alles kein Problem, wenn die Umgehungsstraße gebaut worden wäre. Dies wurde aufgrund von kurzsichtiger Denkweise zweier Gemeinderatsfraktionen verhindert, von denen sich eine jetzt über die Schließung des Bahnüberganges brüskiert. Es sollte das Problem an der Wurzel gelöst werden, anstatt nur an Symptomen herum zu operieren.

Warum Menschen unterschreiben

Weil der Stau sonst noch länger wäre als eh schon. Vielleicht könnte man auch die Schließungszeiten der Schranken besser planen und verkürzen.

Ich nutze die Straße täglich

Eine Schließung für den Kfz-Verkehr würde die Verkehrssituation innerorts deutlich verschlechtern.

Verkehslage angestrengt

Es gäbe ein totales Verkehrschaos

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