Die Hundesteuer ist ein Relikt aus dem Mittelalter, was längst nicht mehr zeitgemäß ist. Damals galten Hunde noch als zwingende Arbeitstiere, heute sind sie oft Schoßhündchen, Freunde und Familienmitglieder und bieten keinen nennenswerten "Vorteil" gegenüber anderen Haustieren - Für die schließlich auch keine Steuer aufgewendet wird. Es kann nicht sein, dass immer Hundebesitzer zahlen müssen.

Ferner ist laut Grundgesetz jeder gleich zu behandeln und eine Willkür findet nicht statt: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." (s. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 3). Hunde zu besteuern ist vollkommen willkürlich - Schließlich sind Hunde, genauso wie Katzen von Gesetzeswegen lediglich als Eigentum, also Gegenstände zu werten. Zwischen Hunden und Katzen wird juristisch nicht unterschieden. Daher existiert keine Grundlage zur Besteuerung von Hunden im Allgemeinen.

Reason

Außerdem leisten Hundebesitzer bereits sehr viel, neben der nicht berechtigten Hundesteuer. Von Hunden profitiert die Volkswirtschaft - Hundebesitzer kaufen regelmäßig Futtermittel, was der Futtermittelindustrie zu gute kommt, bezahlen Tierärzte, kaufen Zubehör - wie Spielzeug, Leine, Halsband, Körbchen (im übrigen alles besteuert durch Mehrwehrtsteuer).

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