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Bild zur Petition mit dem Thema: Infektionsprofilaxe in Abflüssen und Siphons von Waschbecken in Krankenhäusern und Heimen Infektionsprofilaxe in Abflüssen und Siphons von Waschbecken in Krankenhäusern und Heimen
  • Von: Initiative gegen Keime und Skandale mehr
  • An: Ministerium für Gesundheit
  • Region: Mecklenburg-Vorpommern mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition wurde eingereicht
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 18 Unterstützende
    2 in Mecklenburg-Vorpommern
    Sammlung abgeschlossen

Infektionsprofilaxe in Abflüssen und Siphons von Waschbecken in Krankenhäusern und Heimen

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Die derzeit gültigen Vorschriften (Robert Koch Institut: Kein Überlaufloch und Wasserstrahl nicht in den Abfluss richten) reichen nicht, es muss die Vorschrift auf jeweiliger Landesebene ergänzt werden. Dazu muss die regelmäßige vorbeugende Pflege der Abflüsse und Siphons von Waschbecken und Duschen in den Ländervorschriften vorgeschrieben und spezifiziert werden. Danach Einfügung in Hygienepläne je Einrichtung. Da die Methode und das geeignete Produkt in Haushalten und im Gewerbe bekannt sind müssen Empfehlungen gegeben werden, weil ungeeignete Mittel und Verfahren, die Rohre und Dichtungen beschädigen. Es gilt bereits den entstehenden Biofilm als Haftmittler für nachfolgende Teile zu verhindern, die zu Ablagerungen und schließlich Rohrverstopfungen als Nährboden für den gefährlichen Keim Pseudomonas aeruginosa (lt WHO zu den 12 gefährlichsten zählend) führen.

Begründung:

Die Forderung ist für alle Menschen wichtig, die einmal in einem Krankenhaus oder in einem Seniorenheim ein Waschbecken nutzen. Besonders gefährlich ist es für Immunsystem geschwächte Menschen. Da viele Haushalte und gewerbliche Einrichtungen das Pflegemittel Bioli Bac seit über 20 Jahren im In-und Ausland nutzen ist es nicht verständlich, warum ausgerechnet in Krankenhäusern und Heimen aber auch KiTas auf diese Infektionsprofilaxe wider besseres Wissen verzichtet wird. Nähere Infos werden Interessenten gern zugeschickt info@ig-kus.de (Initiative gegen Keime und Skandale). Da die Zustände Hygienikern und Mikrobiologen seit über 30 Jahren bekannt sind, liegt die Vermutung nahe, dass die Profilaxe nur aus finanziellen Gründen nicht erfolgt. Dabei wäre dies mit ca. 30 Cent je Patientenzimmer und Woche mit 1 Minute Zeitaufwand je Zimmer und Woche möglich. Es wurden EU- und Bundespolitiker bereits inforniert aber ohne Erfolg. Man arbeite nach Vorschrift heißt es unisono. Das stimmt zwar, aber das reicht eben nicht, wie Kontrollen und Aussagen von herkömmlichen Rohrreinigern beweisen. Zudem werden die Keime resistenter und neue Keime kommen durch die Globalisierung dazu. Händewaschen allein reicht nicht, wie die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene Ende 2016 ermittelt hat. Es sei Zeit, sich den Abwasserleitungen als Keimreservoire zu widmen. Schließlich kann man beim Zähneputzen am Waschbecken keinen Mundschutz tragen, um sich vor den pathogenen Keimen aus den Abflüssen und Siphons zu schützen. Mit der Petition soll zunächst in einem Bundesland begonnen werden, es könnte Vorbild für alle anderen sein. Hochschulen und Institute sind eingeladen mitzumachen. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung MdB Ingrid Fischbach findet in ihrem Schreiben vom 13.09.2017 die Aktivität des Petanten gut und richtig.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Lübeck, 29.11.2017 (aktiv bis 28.01.2018)


Neuigkeiten

Da Hygiene und Abwasser landessache ist, wurde in Thüringen und Schleswig Holstein eine Petition im Landtag eingereicht und bearbeitet. Ergebnis: Man arbeitet nach Vorschrift !!! A B E R : Inzwischen befasst sich das Robert Koch Institut /KRINKO (Krankenhausinfektionskommission) ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene DGKH bestätigt das Problem der Infektionsreservoire Abwasserbereiche.

CONTRA: Es gibt kein Gegenargument, weil die Zustände bekannt sind.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

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