Region: Hiltrup
Agriculture

Intakte Naturlandschaft und Wasserschutzgebiet erhalten – Keine (Schweine-) Mast an der Hohen Ward!

Petition is directed to
Stadt Münster
6.435 Supporters 2.236 in Hiltrup
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  1. Launched February 2021
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Intakte Naturlandschaft und Wasserschutzgebiet erhalten – Keine Schweinemast an der Hohen Ward!

Zwischen dem Emmerbach und der Hohen Ward ist im Landschaftsschutzgebiet in Hiltrup ein Schweinemastbetrieb für knapp unter 1.500 Tiere geplant. Dieser befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren bei der Stadtverwaltung.

Wir appellieren an die Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Markus Lewe, diese Schweinemast nicht zu genehmigen und alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diesen Eingriff in Natur, Umwelt und Klimaschutz zu verhindern!

Reason

Sollte der Antrag des Landwirts genehmigt werden, ist neben dem Eingriff in Natur und Landschaft auch ein Rückschlag für den Klimaschutz auf der Tagesordnung. Mastbetriebe dieser Art stoßen große Mengen an Treibhausgasen aus, welche den Klimawandel weiter beschleunigen. Noch dazu drohen Beeinträchtigungen des unmittelbar angrenzenden Wasserschutzgebietes und Trinkwasserreservoirs Hohe Ward.

Anwohner*innen in Hiltrup-Ost drohen zudem Geruchsbelästigung durch Schweinemist und andere Emissionen direkt vor der Tür. Die neue Hofnutzung  beeinträchtigt außerdem einen beliebten Spazierweg vieler Hiltruper*innen und das Naherholungsgebiet massiv.

Des Weiteren muss der gesamte An- und Ablieferverkehr, zunächst für die Baustelle und später für den Betrieb des Maststalls, direkt durch die beiden Hälften des Friedhofs Hohe Ward gefahren werden. Dieser drohenden Lärm- und Geruchsbelastung für Besucher*innen des Friedhofs und den vielen Menschen, die die schmale Straße dort für Radtouren oder zum Wandern nutzen, stellen wir uns entschieden entgegen!

Ein erheblicher Teil der bundesdeutschen Schweinefleischproduktion geht heute in den extrem umweltschädlichen Export. Regionale und faire Produktion sieht anders aus. Wir setzen uns für eine ökologische Landwirtschaft ein, für tatsächlich praktiziertes Tierwohl und nachhaltige Flächenbewirtschaftung. Dieser Schweinemastbetrieb würde nicht nachhaltig arbeiten und passt längst nicht mehr in unsere Zeit!

Wir haben Verständnis dafür, dass eine Landwirtsfamilie die wirtschaftliche Existenz der kommenden Generation sichern möchte. Der Bau eines solchen Schweinemaststalls ist jedoch der falsche Weg. Wir unterstützen jede nachhaltige Form der Landwirtschaft und fordern daher zudem die Rücknahme des Genehmigungsantrags für die Schweinemast.

Nachhaltige, ökologische Landwirtschaft und Tierwohl: JA!Fleisch aus umweltschädlicher (Schweine) -Mast als Exportschlager: NEIN!

 

Thank you for your support, Grüne Hiltrup from Münster
Question to the initiator

News

  • Hallo liebe Unterzeichnende der Petition,

    die Bürgerinitiative Emmerbach lädt zum Protest-Spaziergang gegen den beantragten Bau des Schweinmaststalls im Landschaftsschutzgebiet zwischen Emmerbach und Hoher Ward ein.

    Wann: Sonntag, 29. August von 11.00 bis ca. 13.00 Uhr
    Treffpunkt: An der Emmerbachbrücke am Adolf-Wentrup-Weg 49 in 48165 Münster

    … Für weitere Infos bitte ins PDF schauen.

  • Liebe Unterzeichner und Unterzeichnerinnen,

    viele Dank für die breite Unterstützung unserer Petition gegen den geplanten Schweinemaststall an der Hohen Ward hier in Münster-Hiltrup. Ihr seid 6.381 Leute, die deutlich klar gemacht haben, dass sie gegen den Bau dieser Mastanlage sind, davon fast 4.700 aus Münster und 2.326 nur aus Hiltrup - ein toller Erfolg!

    Wo stehen wir aktuell in der Sache?

    · Es gab für diese Petition und unsere Stellungnahmen zum Thema viel Aufmerksamkeit und Zustimmung in den Medien,

    · und eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (sie freut sich auf weitere Mitglieder: bi-emmerbach.de).

    Neben allem Protest waren wir stets gesprächsbereit und auch an einem persönlichen Austausch mit den Bauantragstellenden und... further

Für diese Petition spricht, dass es schon viel zu viel Schweinefleisch gibt. Die Mast wird mit über 100,00 € pro Bürger unfreiwillig unterstützt! Muss Steuergeld in Tierquälerei investiert werden? Warum unterstützen EU und Deutschland nicht lieber Biohöfe? Lobbyismus der „alten Bauern“ oder Klima- und Umweltschutz kann und darf eigentlich keine Frage sein!!

No CONTRA argument yet.

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