Wir sind Eltern von Kindern, die, die neugegründete IGS in Bramsche besuchen. Wir setzen uns für eine Einführung einer eigenständigen Oberstufe an der IGS Bramsche ein.

Begründung

Wir fordern, zur Kenntnis zu nehmen, dass die Baumaßnahme am Greselius Gymnasium nicht mit den Schülerzahlen der von der IGS übergehenden Schülerinnen und Schüler begründet werden kann. Damit wird versucht die Gründung einer eigenständigen Oberstufe zu verhindern. Wir haben berechtigte Bedenken, dass durch dieses Bauvorhaben versucht wird, Fakten zu schaffen, die die Gründung einer Oberstufe an der IGS Bramsche langfristig ausschließen soll. Die Notwendigkeit der Baumaßnahme begründet die Kreisverwaltung u.a. mit dem erwarteten Übergang von 40-50 Schülern pro Jahrgang von der IGS in die Oberstufe des Greselius Gymnasiums. Dies beurteilen wir als völlig unrealistisch.

Weitere Infos entnehmen Sie bitte unserem unten angeführten Brief.

Elterninitiative pro Oberstufe IGS Bramsche pro-oberstufe-igs-bramsche@web.de 05461/995450

Offener Brief der Elterninitiative pro Oberstufe IGS Bramsche

Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte Mitglieder des Kreistages,

die Elterninitiative pro Oberstufe IGS Bramsche wendet sich an Sie mit der Bitte um Unterstützung. Wie schon in der Bürgerfragestunde auf beim Bildungsausschuss am 11.09.17 erläutert und in vielen Gesprächen mit Kommunalpolitikern dargelegt, sehen wir den Begründungszusammenhang für die derzeitige ablehnende Haltung gegenüber einer möglichen Oberstufe an der IGS Bramsche sehr kritisch. Wir haben in einem Vermerk am 23.08.17 die Information erhalten, warum dies so ist. Grundtenor der Ausführungen ist, dass man eine bestehende Oberstufe vergrößern möchte. Zu diesem Vermerk haben wir eine Stellungnahme verfasst, die in der Bildungsausschusssitzung leider von Vertretungen der Verwaltung nicht angenommen wurde. Deshalb senden wir Ihnen dieses Schreiben und das Bezugsschreiben, den Vermerk der Verwaltung, zu. So haben Sie alle für Ihre politische Arbeit nötigen Informationen. Wir verstehen nicht, wieso die für die Gründung einer Oberstufe an der IGS Bramsche nötigen Zahlen offensichtlich kleingerechnet werden und andererseits Zahlen für die Erweiterung eines Oberstufenangebotes an einer bestehenden Oberstufe sehr optimistisch dargestellt werden.Wir verstehen ebenfalls nicht, wieso die Verwaltung davon ausgeht, dass wider einer jahrzehntelangen Tradition in Bramsche plötzlich der Übergang zu einem Gymnasium vor Ort von anderen Schulen funktionieren soll. Gerade konservative Politiker sollten wissen, dass Traditionen nicht so leicht geändert werden können. Uns wird in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass stattfindende Gespräche zwischen den Schulleitungen vor Ort der Natur sind, dass ergebnisoffen über eine Kooperation oder nicht Kooperation gesprochen wird. Dabei wären die Standpunkte grundsätzlich unterschiedlicher Natur. Uns erscheint es so, dass man Baufakten schaffen möchte, die aufgrund der Höhe der Investitionen ein Argument liefern sollen. Dabei ist die Haltung des Gymnasiums aus allen Bekundungen deutlich ablesbar. In einer E-Mail der Schulelternratsvorsitzenden wird von Niveauverlust gesprochen, wenn viele Schüler, die nicht aus dem Gymnasium hervorgehen, die Oberstufe in Bramsche besuchen würden. Man möchte dies nicht und wolle elitär bleiben. Im Kommentar des ehemaligen Leiters des Gymnasiums auf NOZ.de, welcher sehr deutlich hervorhebt, dass eine Kooperation bei der Übergangsgestaltung nach Klasse 10 enden würde und in einer Oberstufe in Bramsche ausschließlich gymnasiale Interessen verfolgt werden würden, wird diese Haltung ebenfalls klar erkennbar. Der von den Bramscher Nachrichten kreierte Begriff des ABI-Hauses wird als IGS-Jargon abgetan. In der Bramscher Kommunalpolitik wird von Seiten der CDU-Fraktion in die gleiche Richtung argumentiert. Eine von der Verwaltung des Landkreises angestrebte Kooperation entbehrt also jeglicher Grundlage. Wenn, wie uns mitgeteilt, gute Gespräche geführt werden würden, wissen Sie als verantwortlich denkende und handelnde Kommunalpolitiker sicher sehr genau, was sich dahinter verbirgt. Aus unserer Sicht jedenfalls nicht Gespräche, deren Ergebnis absehbar so ausfällt, wie es von der Verwaltung des Landkreises dargestellt wird. Die Kooperation einer abgebenden und einer aufnehmenden Schule ist nicht das Ziel unserer Initiative und entspricht auch nicht dem Wunsch der Elternschaft der IGS Bramsche. Die versprochenen innovativen Ideen und Konzepte können nicht so aussehen, dass der Status quo erhalten wird, der dazu führte, dass z.B. von 52 Realschulabsolventen mit erweitertem Sekundarabschluss I kein einziger in der gymnasialen Oberstufe des Greselius-Gymnasiums aufgenommen wurde. Das wäre auch nicht innovativ sondern einfallslos und konservativ. Wenn kooperiert wird, dann kann dies nur auf Augenhöhe erfolgversprechend sein. Davon kann aber aufgrund der Gesamtlage nicht ausgegangen werden. Um ein Zitat aufzugreifen: Selbst bei größtem Optimismus wird die Kooperationsbereitschaft aus unserer Sicht nicht ausreichen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiative "Pro Oberstufe IGS" aus Bramsche
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Pro

Die IGS hat ein ganz anderes Lernprinzip als andere Schulen. Es wäre für die Schüler ein großer Nachteil wenn Sie sich so spät umstellen müssten. Die IGS Jahrgänge Klasse 7 und 6 haben je 4 Klassen, die Jahrgänge die davon als erstes betroffen sind, das es nicht genug Schüler für eine Klasse geben wir darf man doch stark bezweifeln.

Contra

Wenn hier die Rede von Wettbewerb ist, dann bitte ehrlich. Die IGS ist schon zu Beginn der Misere gegen die Mehrheit der befragten Eltern eingeführt worden. Warum? Weil die Gesamtschulen rein idiologisch bevorzugt werden. Sehr zum Schaden der ländlichen Schulvielfalt. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht bald jedes kleine Dorf eine Gesamtschule vorhalten muss. Zu einer Angebotsvielfalt gehören auch Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen. Diese machen im übrigen eine gute Arbeit.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 07.05.2018

    Ich glaube, dass es für die Durchlässigkeit des Bildungssystems wichtig ist, die Realschule mit einem offenen Zugang zu weiterführenden Schulen auszustatten.

  • am 02.05.2018

    Weil ich mich für offenere und zeitgemäßere Bildungsangebote einsetzen möchte, die ganzheitliche Bildung, Selbstbestimmung und -verantwortung, Eigenmotivation und Kreativität von Kindern und Jugendlichen stärker fördern, als herkömmliche Bildungseinrichtungen. Und weil Kinder von Freunden und Verwandten direkt betroffen sind.

  • Jens Hennig Bramsche

    am 02.05.2018

    eine IGS sollte immer einer Oberstufe haben!

  • am 02.05.2018

    -Meine Kinder, die in Bramsche zur weiterführenden Schule gehen werden. -Eine IGS macht meiner Ansicht nach nur Sinn, wenn sie das ganze Spektrum an Abschlüssen anbietet.

  • am 30.04.2018

    Ich möchte, dass die Kinder, die die Oberstufe besuchen möchten, sich nach der 10. Jahrgangsstufe nicht auf die Veränderungen, die ein Schulwechsel mit sich bringt, kümmern müssen, sondern sich ganz auf ihre schulischen Leistungen im bisherigen Umfeld konzentrieren können.

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