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Bild zur Petition mit dem Thema: Jetzt reicht's: Junge Eltern in Rheda-Wiedenbrück wehren sich Jetzt reicht's: Junge Eltern in Rheda-Wiedenbrück wehren sich
  • Von: Eltern aus Rheda-Wiedenbrück (Simone Conrad) mehr
  • An: Bürgermeister T. Mettenborg
  • Region: Rheda-Wiedenbrück mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 361 Unterstützende
    300 in Rheda-Wiedenbrück
    Sammlung abgeschlossen.

Jetzt reicht's: Junge Eltern in Rheda-Wiedenbrück wehren sich

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Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat neue Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung beschlossen. Diese Beitragsänderungen treten zum 01.08.2015 in Kraft und bedeuten für eine Vielzahl von jungen Familien eine massive Erhöhung des zu zahlenden Beitrags. Die Stadt begründet die Erhöhung mit dem zu leistenden Elternanteil an den Gesamtbetriebskosten von Kindertageseinrichtungen. Dieser sollte laut Empfehlung der GPA bei 15 -16 Prozent liegen.

Begründung:

In den vergangenen Jahren wurden die 15 bzw. sogar 15,4 Prozent erreicht. Daher ist es unverständlich, warum nun derartige neue Gebührensätze eingeführt werden sollen.

Hiervon sind junge Eltern betroffen, deren Brutto-Jahreseinkommen >97.001 Euro liegt. Besagte Eltern zahlen also künftig bis zu 64 Prozent (netto) monatlich mehr an Kindergartenbeitrag! Dies gleicht einer Diskriminierung und entspricht keinesfalls dem Bild einer kinder-und familienfreundlichen Stadt!

Wir sind gegen die Erhöhung und fordern auf, eine angemessene und verhältnismässige Neuberechnung in die Wege zu leiten. Es wäre doch sehr befremdlich, wenn die betroffenen Eltern private Betreuungsangebote gründen oder gar die Kinder in umliegenden Städten (Bsp. Verl: halb so hohe Kosten) anmelden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rheda-Wiedenbrück, 18.01.2015 (aktiv bis 17.03.2015)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer/innen, in der heutigen Ratssitzung ist es Gewissheit geworden: Die 2 höchsten Einkommensstufen werden für 1 Jahr gestrichen. Vorerst freuen wir uns über diese Entscheidung und bleiben gespannt, was in dem kommenden Jahr für neue ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Wir reden hier über "Beiträge" und nicht über Sozialleistungen. Beiträge werden für die Möglichkeit der Nutzung einer öffentlichen Einrichtung gezahlt. Die wirtschaftlichen Vorteile der hier durch die Beitragserhöhung besonders betroffenen Elterngruppe ...

PRO: Ich habe die Intitiativen der Bundesregierung immer so verstanden, daß durch eine flächendeckende Kinderbetreuung, zusätzliche Anreize und Möglichkeiten zur Arbeitsaufnahme geschaffen werden sollen. Mit den Beitragssprüngen wird das ad absurdum geführt. ...

CONTRA: Zur ganzen Wahrheit gehört, dass eine Vielzahl von Familien entlastet werden und nur wenige Eltern belastet werden. Die Stadt ist dadurch ihrer sozialen Verantwortung nachgekommen und hat eine Entlastung dort vorgenommen, wo es erforderlich war und Belastung ...

CONTRA: Der Fairness halber sollte man nicht unerwähnt lassen, dass im Zuge der Gebührenanpassung die unteren Einkommensbereiche massiv entlastet wurden. "Unsozial" ist die Reform daher sicher nicht. Wenn man dann noch bedenkt in welchen Einkommensbereichen wir ...

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Petitionsverlauf

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