• Von: Mario Klotzsche (Kreistagsabgeordneter Fulda) mehr
  • An: Ministerpräsident Volker Bouffier
  • Region: Hessen mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 4.008 Unterstützer
    2.497 in Hessen
    Sammlung abgeschlossen

K+S Werke erhalten - Arbeitsplätze sichern - Genehmigung erteilen

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Wir fordern den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier auf,
endlich zu handeln und die versprochene Genehmigung zu erteilen,
damit die Produktion im K+S Werk "Werra" mit den 4.500 Beschäftigten an den
Standorten Hattorf, Unterbreizbach und Heringen (Wintershall) wieder voll aufgenommen werden kann.

Kein anderes Unternehmen in der Region stellt so viele Ausbildungsplätze für junge Menschen zur Verfügung. Kein anderes Unternehmen der Region bietet so viele soziale Leistungen.

Der Kalibergbau arbeitet wirtschaftlich, braucht keine Subventionen.
Im Gegenteil, das Unternehmen bezahlt die meisten Steuern in der gesamten Region.

Es werden wichtige Dinge wie Düngemittel für die Landwirtschaft oder spezielle Stoffe für medizinische Anwendungen produziert.

Auch das Werk Neuhof mit 700 Beschäftigten wird durch die Verschärfung der wirtschaftlichen Situation bedroht.

Immer mehr Kalikumpel sind seit Anfang des Jahres in Kurzarbeit.

Wenn die Genehmigung nicht schnell erfolgt, dann werden zu den aktuell 1.000 Kumpel in Kurzarbeit weitere 1.000 Kumpel vom Werk Heringen in Kurzarbeit gehen müssen.

Über 2.000 Beschäftigten droht lange Kurzarbeit, Zulieferer und Dienstleister müssen abbauen.

Für die Beschäftigten bedeutet das eine unsichere Zukunft, erhebliche Einkommensverluste für sich und ihre Familien. Auch die Zulieferer und Dienstleister sind vom Produktionsstillstand betroffen.

Dabei arbeiten die Werke wirtschaftlich und könnten sofort wieder alle Mitarbeiter beschäftigen, wenn die Genehmigung erfolgt.

Begründung:

Mit über 5.000 Beschäftigten an den Standorten Hattorf (Philippsthal), Heringen, Unterbreizbach und Neuhof ist K+S der größte industrielle Arbeitgeber in Osthessen, einer Region die sonst unter wirtschaftlichen Problemen leidet und in der qualifizierte, gute bezahlte Arbeit nicht überall zu finden ist.

Die Gemeinden und der Landkreis sind dringend auf die Steuerzahlungen des Unternehmens und der Beschäftigten angewiesen. Schon jetzt drohen hier Millionenverluste. In der Folge werden die Gemeinden bei den Ausgaben sparen und Leistungen für alle Bürger kürzen müssen.

Die Genehmigung für eine bis 2021 befristete Versenkung von salzhaltigen Abwassern ist dem Unternehmen im Rahmen des Vier-Phasen-Planes von 2014 zugesichert worden. Bis heute ist die Genehmigung aber noch nicht erreicht.Die Kapazitäten der Übergangsgenehmigung sind bereits erschöpft.

In den letzten Jahren wurde sehr viel für den Umweltschutz getan. Seit über 125 Jahren findet der Kalibergbau statt. Nie waren die Belastungen geringer als heute. Die Salzabwässer im hessisch-thüringischen Kalirevier sind von über 20 Millionen Kubikmeter im Jahr 1997 auf nunmehr 7 Millionen jährlich gesenkt wurden und werden bis 2018 auf 5,5 Millionen Kubikmeter weiter reduziert. Innerhalb weniger Jahre investierte das Unterneh-men insgesamt rund 800 Mio. € in den Umweltschutz und die Reduzierung der Abwässer, die im Werk Werra selbst erwirtschaftet werden mussten.

Durch eine weitere Verzögerung der Genehmigungserteilung droht der Verlust mehrerer tausend Arbeitsplätze und ein Niedergang der osthessischen Region.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Flieden, 11.10.2016 (aktiv bis 10.12.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer, kurze einige Infos zum aktuellen Sachstand: Wir haben aktuell knapp 4.000 Unterstützer der Petition. Es wäre toll, wenn wir kurz vor Ablauf der Frist das Ziel "4.000" erreichen könnten und damit ein klares Signal für den Erhalt des ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Sache ist relativ einfach. Lasst uns arbeiten, lasst uns leben und dafür sorgen, dass auch noch die nächste und übernächste Generation einerseits vom Bergbau direkt, andererseits durch unsere Kali Produkte eine gesicherte Zukunft hat.

CONTRA: Herr Klotzsche, Sie sind Mitglied des Kreistages in Fulda und fordern Herrn Bouffier ernsthaft auf, eine "Genehmigung" zu erteilen, die bei entsprechender Umsetzung durch das Unternehmen K+S weitere Trinkwasserbrunnen im Kalirevier gefährden wird. Ist ...

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Petitionsverlauf

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