Die Ferienspiele in Oberursel werden seit 12 Jahren durch Kaleidoskop e.V. ausgestaltet. In diesem Jahr mit insgesamt 380 Kindern. Der Vertrag wurde seitens der Stadt gekündigt. Einer neuer Vertrag soll mit Kaleidoskop e.V. die Fortführung der Ferienspiele in Oberursel sichern.

Begründung

Eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen wurden in den vergangenen Jahren und werden auch in diesem Jahr rin den Oberurseler Ferienspielen rundum betreut. Dies ermöglicht es insbesondere berufstätigen Eltern beruhigt arbeiten zu gehen, in dem Wissen, dass die Kinder gut betreut sind von einem jungen, engagierten und kompetenten Team. Berufstätige Eltern konnten sich in den vergangenen Jahren und auch diesen Sommer auf diese Betreuung verlassen und sind darauf auch angewiesen, weil keine Arbeitsstelle mit Urlaub so ausgestattet ist, dass die Kinderbetreuung in den Ferien abgedeckt werden kann. Damit sich die Eltern auch weiterhin auf eine qualitativ gute und abwechslungsreiche Ferienbetreuung verlassen können, fordern wir die Stadt Oberursel auf die Zusammenarbeit mit Kaleidoskop e.V. fortzusetzen und eine gute Lösung hinsichtlich der Finanzierung zu finden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Susanne Dorka-Onnen & Dagmar Jans aus Oberursel
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  • Hallo liebe UnterzeichnerInnen,
    am Dienstag haben wir im Sozial- und Kulturausschuss in der Bürgerfragestunde nach dem Stand der Ferienspiele für das Jahr 2014 gefragt. Aus meiner Wahrnehmung ist derzeit folgende Idee im Mittelpunkt der Entwicklungen:
    Die leitende Idee derzeit ist: Die Ferienspiele für die Grundschüler sollen in den Bereich der Horte eingegliedert werden und allen Eltern für die gesamte Sommerferienzeit offenstehen. Die Entgelte werden für Hortkinder dann so berechnet, dass die Sommerzeit rausgenommen wird und die Ferienzeit muß extra gebucht werden. Den älteren Kindern wird möglicherweise ein Angebot mit Kaleidoskop zur Verfügung gestellt. Zusätzlich sollen die Angebote der Verein und andere Anbieter von Ferienbetreuung gebündelt werden zur übersichtlicheren Information und es wird über eine Ausweitung dieser Angebote über die Vereine verhandelt - liegt aber nicht im Entscheidungsbereich der Stadt. Zum Jahresende hin wurde zugesagt ein Modell der Ferienbetreuung vorzustellen, da viele arbeitende Menschen frühzeitig Ihre Urlaubswünsche beim Arbeitgeber angeben müssen und eine gewisse Planungssicherheit brauchen. Alles ist noch etwas wage und aus meiner Sicht auch noch nicht finanziell günstiger.
    Wir sammeln erst einmal Unterschriften weiter und hoffen auf Unterstützung, um pädagogisch wertvolle und abwechslungsreiche Ferienspiele für unsere Kinder zu erhalten.
    Soweit aus dem Ausschuß. Allen einen schönen Tag. Susanne Dorka-Onnen

  • Zur Klarstellung: Unsere Unterschriftenaktion, auch die an der Grundschule Mitte, ist entgegen anderer Behauptungen, ohne jeden Einfluss von Kaleidoskop entstanden. Alle Mitarbeiter haben auf Nachfragen seitens der Eltern zwar Sachfragen beantwortet, aber keine Initiativen ergriffen. Uns als betroffene Eltern ist es wichtig ein Zeichen zu setzen und uns für unsere Kinder einzusetzen. Anders lautende Behauptungen sind falsch. Schöne Sommertage Allen.

  • Hallo an die vielen UnterstützerInnen der Ferienspiele in Zusammenarbeit mit Kaleidoskop e.V.
    Morgen - Freitag den 25.07.2013- werden die ersten ca. 150 Unterschriften, die im wesentlichen an der Grundschule Mitte gesammelt wurden, persönlich von Elke Paasch an Herrn Christof Fink überreicht.
    Ein tolles Ergebnis für diese kurze Zeit.
    Wer gerne persönlich dabei sein möchte - die Presse kommt auch - sollte sich so gegen 14 Uhr an der Grundschule Mitte einfinden.
    Die online Unterschriften Aktion wird noch weiter laufen und die Unterschriften werden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht. Also bitte den link noch an viele viele Menschen weiterleiten, damit das erhoffte Ziel auch erreicht wird.
    Danke schon mal für die großartige Unterstützung.
    Susanne Dorka-Onnen

Pro

Kinder und Familien geniessen den besonderen Schutz des Staates. Für Kommunen sind damit verbundene Leistungen zum Teil Pflichtaufgaben. Mit dem Argument einer kinder- und familienfreundlichen Stadt hat Oberursel viele junge Familien geworben. Jetzt kann man diese nicht im Regen stehen lassen. Es versteht sich, dass eine Kommune nachhaltig wirtschaften muss. Aber es kann nicht sein, dass man statt bei Prestigeprojekten damit bei der Kinderbetreuung anfängt! Genau dies ist auch im Rahmen der Vorschriften für die Haushaltssicherung so fixiert!!!

Contra

Bei aller Begeisterung und dem grossen Nutzen der Ferienfestspiele dürfen wir nicht vergessen, dass die Stadt wegen der Haushaltsauflagen des Regierungspräsidiums zum Sparen gezwungen ist. Diese Sparmaßnahmen treffen auch an anderer Stelle schöne und gute Aktivitäten, die Stadt bisher gefördert hat. Die Alternative sind höhere Steuern, nur die will ja keiner zahlen.