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Bild zur Petition mit dem Thema: Kaliqanis sollen bleiben Kaliqanis sollen bleiben
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: BAMF, Außenstelle Hermsdorf
  • Region: Thüringen mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 570 Unterstützende
    359 in Thüringen
    Sammlung abgeschlossen

Kaliqanis sollen bleiben

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Kaliqanis sollen bleiben

Familie Kaliqani (Vater, Mutter und fünf Kinder) aus dem Kosovo leben seit einem knappen Jahr als Asylsuchende in Tabarz. Herr Kaliqani hat während des Kosovokrieges für die KFOR als Dolmetscher gearbeitet und gilt nun in seinem Land als Verräter. Kaliqanis gehören der Volksgruppe der Aschkali an und werden deshalb zusätzlich diskriminiert. Ihr Leben im Kosovo ist ernstlich bedroht und ohne Aussichten. Hier in Deutschland, wo auch Geschwister von ihnen wohnen, sind sie schon sehr integriert, die vier schulpflichtigen Kinder besuchen mit beeindruckendem Erfolg die Schule, können perfekt Deutsch. Die Eltern lernen selbst auch mit Fleiß Deutsch, bemühen sich um Arbeit und unterstützen uns aktiv und intensiv in aller Arbeit mit weiteren Asylbewerbern im Ort. Familie Kaliqani hat am 31.10. die Ablehnung ihres Asylantrags erhalten und sollte innerhalb einer Woche ausreisen. In der Begründung heißt es, dass die Familie durchaus gefahrenfrei im Kosovo leben könne, der Kosovo ein geordneter Staat sei ... Ein Rechtsanwalt hat dagegen Widerspruch eingelegt und einen Verhandlungstermin für den 09. Dezember beim Verwaltungsgericht Gera mitgeteilt bekommen. Nichts desto trotz wollen die Gothaer Behörden die Familie schon vorher abschieben.

Begründung:

Bitte unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie für den Verbleib der Familie in Deutschland. Wir sind überzeugt davon, dass Kaliqanis im Kosovo gefährdet sind und keine Chancen haben. Wir sind überzeugt davon, dass sie eine Bereicherung für Deutschland sind.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Tabarz, 31.10.2015 (aktiv bis 30.12.2015)


Neuigkeiten

Liebe Unterzeichnerinnen der Petition "Kaliqanis sollen bleiben", alle offiziellen Bemühungen, der aus dem Kosovo kommenden Familie Kaliqani das Bleiben in Deutschland zu ermöglichen, waren gescheitert. Uns blieb nur noch die Härtefallkommission des Freistaates ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Wir brauchen Menschen wie die Kaliqani. Eine Abschiebung wäre äußerst fatal für ihre Situation. Das hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Gründe.

PRO: Kosovo ist zwar sicher und ich glaube nicht, dass denen Gefahr droht. Dennoch meine ich, man müsste der Familie eine Aufenthaltserlaubnis erteilen. Als man ihn brauchte, war er für uns da. Jetzt braucht er uns, und wir sollten für ihn da sein. Insbesondere ...

CONTRA: Die Gründe wurden gehört und es wurde Entschieden. Für Wirtschaftsflüchtlinge ist kein Platz.

CONTRA: Und der deutsche Michel zahlt die Verpflegung, die Unterkunft die medizinische Versorgung das Taschengeld und das was ihm auf anderen Wegen entwendet wird. Aber jetzt kommen auch noch schöne Anwaltskosten und Gerichtskosten hinzu und das alles für eine ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer


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