• Von: Andrea Sorgatz mehr
  • An: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 64 Unterstützer
    63 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Kassenbons ohne gefährliches Bisphenol A (BPA) und S (BPS)!

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Bisphenol A (BPA) und auch Bisphenol S (BPS) sind gesundheitsschädlich.

Das sogenannte Thermodruckpapier enthält oft die vorgenannten umstrittenen Substanzen.

Diese Substanz taucht trotzdem noch immer in Kassenbons auf. Im Papier ist die Chemikalie höher konzentriert und weniger fest gebunden als in Plastik (ehemals z.B. in Babyflaschen - nun verboten). Diese Substanz gelangt beim Berühren auf die Haut und durch sie ins Blut.

Die Efsa (EU-Lebensmittelbehörde) hält eine tägliche Aufnahme von 0,04 Milligramm BPA pro Kilogramm Körpergewicht für unbedenklich.

Für ein etwa 12-jähriges, 40 kg schweres Kind ist die tägliche Aufnahmegrenze von 1,6 Milligramm BPA schnell erreicht. Ein Kassenzettel mit Angabe von etwa 2 bis 3 gekauften Artikeln kann bis zu 9 Milligramm BPA enthalten!

(Untersuchungsergebnisse von Kassenzettel veröffentlicht in greenpeace magazin Ausgabe 5.11. Lediglich bei dem Lidl Kassenbon aus Hamburg wurde kein BPA und BPS nachgewiesen. Im Deutsche Bahn Zettel Fahrplanauskunft wurden 0,15 Milligramm BPS gemessen.)

BPA wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und beeinflusst Fortpflanzung und Gehirnentwicklung. Forscher fanden Indizien, dass es Männer unfruchtbar macht und die Reifung des Gehirns von Ungeborenen und Kleinkindern irreversibel schädigt. Neuere Studien bringen BPA auch mit Herzerkrankungen, Brust- und Prostatakrebs, verfühter Pubertät, Insulin-Resistenz, Diabetes, Fettleibigkeit und Ejakulations- und Erektionsproblemen in Verbindung.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt davor, Kindern Thermopapiere wie Kassenzettel, Quittungen oder Fahrscheine zum Spielen zu geben!

Kassiererinnen/Kassierer sind intensiv dieser Chemikalie ausgesetzt. Bei Kassiererinnen hat man Bisphenol A in doppelt so hoher Konzentration im Blut gefunden wie bei dem Rest der Bevölkerung.

Um also am Arbeitsplatz und auch für die Allgemeinbevölkerung die Belastung zu reduzieren, ist ein Verbot des Stoffes in Lebensmittel nahen Bereich sowie in Kassenbons dringend geboten.

Daher die Forderung an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und den Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Herrn Heiko Maas:

Setzen Sie sich dafür ein, dass Bisphenol A und S in Kassenbons verboten werden. Danke.

Begründung:

Bisphenol A (BPA) und auch Bisphenol S (BPS) sind gesundheitsschädlich. Die Gefahr des unbewussten Übergangs dieser Chemikalie in den Körper ist groß.

Kassiererinnen/Kassierer sind intensiv dieser Chemikalie ausgesetzt. Bei Kassiererinnen hat man Bisphenol A in doppelt so hoher Konzentration im Blut gefunden wie bei dem Rest der Bevölkerung.

Um also am Arbeitsplatz und auch für die Allgemeinbevölkerung die Belastung zu reduzieren, ist ein Verbot des Stoffes in lebensmittelnahen Bereichen sowie in Kassenbons dringend geboten.

siehe:
www.derwesten.de/gesundheit/greenpeace-warnt-vor-gift-in-kassenbons-id4968323.html
de.nachrichten.yahoo.com/eu-lebensmittelamt-senkt-grenzwert-f%C3%BCr-isphenol-a-100842281--finance.html
www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-in-kassenzetteln-ia.html
www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/855980/bisphenol-a-kassenbons-nur-noch-handschuhen-anfassen.html
utopia.de/0/ratgeber/tipp-des-tages-kassenbons-sind-sondermuell-bisphenol-a-recyclingpapier

Infos von Bundesinstititut für Risikobewertung:
www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_bisphenol_a_in_verbrauchernahen_produkten-7195.html#topic_193140

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Erlangen, 17.04.2016 (aktiv bis 16.10.2016)


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