Sehr geehrter Herr Bechtluft,

die Tierheime in Surwold und Stapelmoor sind restlos überfüllt und die Tiere leiden ohne Ende. Eine so bekannte Stadt wie Papenburg hat nicht einmal ein eigenes Tierheim, da ist es doch besonders wichtig eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht einzuführen. Selbst kleine Orte wie Weener haben inzwischen diese Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Sehr geehrter Herr Bechtluft, ich bitte Sie schnellstmöglich diese auch in Papenburg zu beschließen. Ich weiß, dass eine Kontrolle schwierig zu lösen ist, dennoch werden einige Menschen ihre Katze aufgrund dieser Pflicht kastrieren lassen. Die Strafe bei Nichteinhaltung sollte höher liegen als eine Kastration kostet. Bürger, die sich eine Kastration nicht leisten können, sollten finanziell unterstützt werden in Form eines Gutscheines so wie es in Weener auch praktiziert wird.

Begründung

Eine Katze kann im Jahr bis zu 3-mal ungewollt Junge bekommen. Diese jungen Kätzchen werden dann umgebracht oder sich selbst überlassen und sterben dann ganz elendig. Wenn ein Katzenpaar zwei Mal im Jahr Nachwuchs bekommt mit je drei Katzenbabys pro Wurf, dann sind das nach 10 Jahren über 80 Millionen Nachkommen. Eine unvorstellbare Zahl und viel Leid und Elend für die Tiere. Deshalb ist eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger Katzen so wichtig und ich bitte Euch diese Petition zu unterstützen. Vielen, lieben Dank dafür.

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Neuigkeiten

  • Hallo Zusammen, die Petition wurde übergeben, doch leider wird es in Papenburg "vorläufig" keine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht geben.
    Auszug aus dem Artikel in der Ems Zeitung vom 01. September 2014 - Viel Hoffnung auf die gewünschte Vorschrift machte Bürgermeister Bechtluft nicht. „Ich finde es aber wichtig, dass das Thema in die Öffentlichkeit gerückt wird“, bedankte sich der Verwaltungschef. Gemeinsam mit Matthias Heyen, dem Leiter des Ordnungsamtes, erklärte er ihr, dass zu einer Vorschrift durch den Rat die rechtliche Grundlage fehlte. „Solche Vorschriften können wir nur beschließen, wenn wir dadurch Katzenelend verhindern“, erklärte Heyen. Dafür gebe es zurzeit keine konkreten Anhaltspunkte. Zudem sprach sich Bechtluft für eine Freiwilligkeit bei den Katzenhaltern aus. - Stattdessen wurde erst einmal ein Fond eingerichtet. Aus diesem Fond werden Menschen unterstützt die ihre Katze oder ihren Kater kastrieren lassen. Bei Katzen sind es 50,00 € und beim Kater 30,00 €. Die Sache ist allerdings noch nicht vom Tisch. Es kann durchaus sein, dass die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht doch irgendwann kommen wird so Bürgermeister Bechtluft.
    Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung.
    Karin Alge-Hof

  • Hallo liebe Unterstützer,
    am 01.09. habe ich die Petition an den Bürgermeister übergeben.
    Leider wird sie vorläufig nicht den gewünschten Erfolg haben. Begründung: Es gibt angeblich kein Katzenelend in Papenburg, und deshalb fehlt die gesetzliche Grundlage für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Die Stadt Papenburg hofft, dass die Bürger ihre Katzen und Kater freiwillig kastrieren lassen und haben dazu einen Fond eingerichtet. Für eine Kazte gibt es einen Zuschuss von 50,00 € für einen Kater 30,00 €. Laut Herrn Bechtluft ist das Thema aber nicht komplett vom Tisch. Ich bleibe dran und hoffe, dass erstmal anhand des Artikels in der Zeitung viele Menschen ihre Katzen und Kater kastrieren lassen.

  • Ich habe über 500 Unterschriften bekommen und werde damit nach der Urlaubszeit zu unserem Bürgermeister Bechtluft gehen und hoffe sehr, dass er der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zustimmt. Nochmal vielen, lieben Dank an alle Unterstützer. Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es gelaufen ist. Bis dahin viele Grüße und allen einen schönen Tag Karin Alge-Hof

Pro

Bei Katzen und auch bei Kater wird durch eine Kastration viel Leid für diese Fellnasen erspart bleiben! Durch die Kennzeichnung wird man jede Fellnasen ihr Zuhause zuordnen können!

Contra

Keine Zangskastration für Katzen, aber Verbot der Wohnungshaltung als nicht artgerecht. Katzen - und zwar die Freigänger - sind gerade im ländlichen Bereich noch keine Spielzeuge wohlmeinender Pseudo Tierfreunde sondern NUTZTIERE, wenn diese keine Nachkommen mehr haben geben die Tiere ihre Fertigkeiten nicht mehr an die Jungtiere weiter. Das Fangen von Mäusen und anderen Nagern. Hier eine Jungkatze zu bekommen die nach der Sozialisation abgegeben wird bzw die überhaupt das Nagerfangen erlernt hat ist schon jetzt problematisch. Eine Kastrationspflicht würde das ganze total unmöglih machen.