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Bild zur Petition mit dem Thema: KEIN Ausbau von Trasse und Umspannwerk,  Energietransport auf NEUE FÜßE STELLEN! KEIN Ausbau von Trasse und Umspannwerk, Energietransport auf NEUE FÜßE STELLEN!
  • Von: Kristoph Stegmann mehr
  • An: Dr. Stefano Panebianco, Amt für regionale ...
  • Region: Samtgemeinde Grafschaf... mehr
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 45 Tage verbleibend
  • 568 Unterstützende
    477 in Samtgemeinde Grafschaft Hoya
    100% erreicht von
    310  für Quorum  (?)

KEIN Ausbau von Trasse und Umspannwerk, Energietransport auf NEUE FÜßE STELLEN!

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Der zusätzliche Ausbau der Trasse (Stade - Landesbergen) und der Neubau eines 10ha großen Umspannwerks in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya wären überholte Maßnahmen. Stattdessen soll der Energietransport durch Umwandlung und Speicherung über ein Wasserstoffnetzwerk gefördert und favorisiert werden. Zudem fordern wir die Prüfung nach Möglichkeiten zur Leistungssteigerung der bestehenden 380kV Leitung.

Die Arbeitsgruppe rund um die Petition ist bereit, ausführlichere Informationen zur Thematik "POWER TO GAS" dem Samtgemeinderat sowie dem ArL Lüneburg vorzustellen.

Begründung:

Überblick der Vorteile einer Umwandlung in Wasserstoff:

  • löst das Problem der Speicherung von erneuerbaren Energien
  • höherer Wirkungsgrad, geringere Verluste
  • kein zusätzlicher Eingriff in die Natur, da bestehende Gasleitungen genutzt werden können
  • über die Gasleitungen ist eine Energieverteilung in ganz Europa möglich
  • Wasserstoff kann anschließend wieder als Brennstoff in Biogasanlagen oder Blockheizkraftwerken zur Stromproduktion genutzt werden
  • Abschalten von Windkraftanlagen bei hoher Energieproduktion kann vermieden werden

Der Trassenausbau ist eine veraltete Maßnahme zum Stromtransport und birgt hohe Verluste. Die Umwandlung in Wasserstoff hat einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Die Firma GP JOULE entwickelt die nötige Technik zur Wasserstoffumwandlung (siehe www.gp-joule.de/de/leistungen/think/). Beispiele zeigen, dass dieses System einwandfrei funktioniert (siehe www.energiepark-mainz.de/). Es ist der grüne Energieträger der Zukunft und löst das Speicherproblem von regenerativen Energien. Machbarkeitsstudien beweisen, dass diese Umwandlungstechnik bereits heute wirtschaftlich ist. Der weitere Ausbau der Stromtrassen löst nicht die Energieversorgung der Zukunft.

Der Bau einer weiteren Stromtrasse wäre ein massiver Einschnitt in die Umwelt. Unter dem Leitungsbau würden Ökosysteme und die Landwirtschaft leiden. Stattdessen kann für den Wasserstofftransport sofort ein bestehendes, sehr gut ausgebautes Gasnetz genutzt werden, was Akzeptanz und Wertschöpfung schafft. Dadurch ist eine Energieverteilung in ganz Europa möglich. Bei guten Windbedingungen kommt es oft vor, dass Windkraftanlagen abgeschaltet werden, da die Menge an erzeugter Energie nicht verarbeitet werden kann. Durch die Speicherung der Windenergie in Form von Wasserstoff kann das Abschalten von Windkraftanlagen verhindert werden. Energie, die momentan verloren geht, bleibt so erhalten. Zudem kann Wasserstoff als Brennstoff in Biogasanlagen verwendet werden und könnte die Wirtschaftlichkeit steigern.

Anstatt neue Stromleitungen zu bauen, müsste zunächst die bestehende 380kV Leitung auf eine mögliche Aufrüstung überprüft werden. Ansätze dafür sind die Verwendung von 3er- oder 4er-Bündelleitungen oder eine Gleichspannungsübertragung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hilgermissen, 03.10.2017 (aktiv bis 02.12.2017)


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Wasserstofftechnologien sind die Zukunft

Der Bau von leistungstarken Stromtrasssen entspricht dem veralteten Modell einer zentralen Stromerzeugung, aber die Zukunft ist dezentral - in tausenden kleinen Windparks und auf Millionen Dächern. Wir brauchen einen massiven Ausbau der Speichertechn ...

Vor dem Handeln Hirn einschalten:

Weil wir keine weitere Stromtrasse hier brauchen. Es gibt andere Alternativen.

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