Die Bürgerschaft protestiert! Verschont Elsdorf-Heppendorf von einem Autohof! Noch ist keine Entscheidung gefallen. Ein Großteil des Güterverkehrs erfolgt per LKW auf den Autobahnen. Die LKW-Fahrer müssen per Gesetz Pausen machen. Das ist wichtig! Daher ist es Aufgabe des Bundes, für Rastplätze zu sorgen. Der Bund gibt die Planungsarbeit weiter. In unserem Fall der A4 zwischen Aachen und Heumar an den „Landesbetrieb Straßen.NRW“. Dort werden auch Raststätten mit LKW-Stellplätzen geplant. 490 existieren bereits, die entfallenen Stellplätze durch die Verlegung der A4 sind längst ersetzt. Bis 2020 sind 1337 LKW-Stellplätze auf dem Reißbrett. Daraus ergibt sich keine Notwendigkeit, einen Autohof vor unseren Türen zu errichten! Dennoch ist an der A4, Abzweigung Bergheim, Elsdorf, Sindorf, ein privatwirtschaftliches Projekt „Autohof“ eines Bonner Investors geplant, für das sich die Stadt Elsdorf 2013 überraschend bei der Bezirksregierung Köln stark gemacht hat. Die Gründe dafür sind unklar! Einnahmen von Gewerbesteuern konnte der Alt-Bürgermeister nicht in Aussicht stellen. Die Planungsfläche von rund 12 Hektar ist per Regionalplan als Ackerland festgeschrieben und wird auch so genutzt. Der Regionalplan müsste also geändert werden. Im Dezember 2015 hat der Regionalrat einen sogenannten Erarbeitungsbeschluss gefasst. Das eröffnet uns nun die Chance, unsere Meinungen zu dem Autohof auch auf diesem Wege zu dokumentieren.

Begründung

Wenn sie wollen, dass - Bund & Land NRW ihren Job für die LKW-Fahrer direkt an der Autobahn wahrnehmen, - die Stadt Elsdorf nicht Belastungen statt Einnahmen einfahren soll, - die Bürgermeinung demokratisches Mittel zur Rückmeldung an die Lokalpolitik ist, wenn sie weiter wollen, dass es für die Bürgerschaft des Stadtteils Elsdorf-Heppendorf - eine Belastungsgerechtigkeit geben soll, - eine Grenze der Belastung durch A4, B477n, Waldvernichtung, Braunkohle-Tagebau,
Kohlebahn, Militärflugverkehr gibt, - ausreicht, den Tagebau Hambach als Obolus an die Allgemeinheit auszuhalten, wenn Sie nicht wollen, dass die Autohof-Effekte vor unseren Türen eintreten, wie - Flächenversiegelung: 12 ha Ackerland werden versiegelt, - Lärmbelästigung: 24-h-Betrieb Autohof mit LKW-Motoren usw., - Immissionen: 24-h Motorabgase, Abluft von Tankstelle und Gastronomie, - Verkehrsbelastung: Besorgungs-, Such-, Privatverkehr durch unser Dorf, - Lichtverschmutzung: Reklame-Pylone, die die Nacht zum Tage machen, - Kleinkriminalität: dubiose Geschäfte im „Schatten“ des Autohofs, - Gefährdung Naturschutz: europäisches Naturschutzgebiet „Steineiche“ in Mitleidenschaft, - Lageverschlechterung: weiterer Preisverfall unserer Immobilien, - Konkurrenz: für die dorfinternen Kleinunternehmer ruinöse Konkurrenz - Störungen: sozialer, therapeutischer Jugendhilfe, der Sportvereinsarbeit dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift! Helfen Sie uns dieses unsägliche Projekt zu stoppen! Wir danken Ihnen für Ihr Engagement. Weitere Infos finden Sie hier: www.initiative-heppendorf.de

IHB / Initiative Heppendorfer Bürger/-innen,

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Pro

Heppendorf und Sindorf sind bereits durch den Tagebau Halbach, die Verlegung von Kohlebahn, B477 und der Autobahn mehr als genug belastet. Warum will die Mehrheit der Elsdorfer Politik diesen unsäglichen Autohof. Selbst die Grünen sind vollständig dafür. Nach diversen Recherchen bestätigte mir Straßen NRW das schrittweise bis 2019 ein Ausbau der LKW Stellplätze auf BAB Rast- und Parkplätzen erfolgt und somit mehr als doppelt soviel LKW Parkplätze zur Verfügung stehen. Zudem werden diese Stellplätze Kostenlos sein. Auf dem Autohof fallen Losten an. An dieLKW Fahrer wird also bereits gedacht.

Contra

Da es zwischen dem Rastplätzen Frechen und Aachener Land auf einem relativ langen Autobahnabschnitt keine vergleichbare Rastmöglichkeit für Fernfahrer gibt, parken diese häufig einfach in den Orten. Durch den Autohof würde sich der Durchfahrtsverkehr also sogar verringern. Darüberhinaus würde der Autohof nützliche Infrastruktur nach Heppendorf bringen. Als Pendler würde ich es begrüßen, auf dem Weg zur Autobahn eine Tankmöglichkeit zu haben. Ich als Heppendorfer halte diese Petition für Unsinn. Schonen Sie lieber die Umwelt, indem Sie aufhören Papier für Flugblätter und Aufkleber verschwenden.