Die Stadt Stolberg plant im Laufenburger Wald einen Windpark mit 5 Windrädern des Typs Enercon E-115 mit einer Höhe von 206,5 m. Die Standorte befinden sich in der Nähe von Schevenhütte, mitten im Wald in ca. 100 m Höhe über der Talsohle.

Begründung

Moderne Windräder sind Anlagen von gewaltiger Dimension (siehe Infografik). Die Warnlichter der Rotoren blinken zu jeder Tages- und Nachtzeit. Windkraftanlagen erzeugen Lärm und Schlagschatten sowie Infraschall mit einer Reichweite von 10-25 km. Unter diesen immensen Auswirkungen eines solchen Windparks werden nicht nur die Bewohner von Schevenhütte leiden, sondern auch von Gressenich, Hamich, Heistern, Jüngersdorf, D'horn, Schlich, Derichsweiler, Gürzenich, Birgel, Gey, Großhau, Kleinhau, Hürtgenwald, Vossenack, Zweifall, Mausbach, Werth… die Gemeindegrenze der Stadt Stolberg spielt hier keine Rolle!

Windenergieanlagen sind ein wichtiger Teil der Energiewende!

Aber Mensch und Umwelt haben Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Deshalb sind Windenergieanlagen in der Größe eines Gewerbegebiets im Wald sehr umstritten. Im Naturpark Nordeifel und Landschaftsschutzgebiet Laufenburger Wald haben sie nichts verloren und können dort auch nicht wirtschaftlich und umweltverträglich betrieben werden.

Deshalb haben sich die Nachbargemeinden Langerwehe und Hürtgenwald bereits gegen diesen Wald als Standort entschieden.

Was sind die Folgen?

- Zerstörung eines großen Wald-, und Landschaftsschutzgebietes - erhebliche Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes - Gefährdung von gesetzlich geschützten Biotopen - Verlust des Waldes als Erholungsgebiet - gesundheitliche Gefährdung der Bürger - Belästigung durch Schallemissionen - Gefährdung geschützter Tierarten - Identitätsverlust der Gemeinde - Unattraktivität für Wanderer und Ausflügler - Wertverluste der Immobilien der Bewohner umliegender Ortschaften

Mehr Informationen unter: www.windpark-laufenburg.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Wie den meisten Unterzeichnern bereits bekannt sein sollte ist die Bürgeranhörung abgesagt worden! Die Online-Petition wurde daher auch geschlossen. Wir möchten uns bei allen Unterzeichnern für Ihre Beteiligung herzlich bedanken.

    Der Plan, fünf Windräder im Laufenburger Wald zu bauen, ist aufgrund der Wasserschutzzone nicht genehmigungsfähig!
    Aber wir bleiben wachsam!

    Die Green GmbH will ihre Planung überprüfen und neue Standorte suchen. Das zulässige Gebiet ist jetzt aber nur noch halb so groß. Biotope, Bodendenkmäler und die Feststellungen über das Vorkommen geschützter Arten in den eigenen Gutachten der Green, schränken die verfügbare Fläche weiter ein. Die für eine Neuplanung von Standorten erforderliche Zeit verschiebt das Projekt nach 2016. Damit verschlechtert sich, aufgrund sinkender Einspeisevergütung, die ohnehin von uns in Frage gestellte Wirtschaftlichkeit weiter.

    Wir gehen daher davon aus, dass unter den neuen Voraussetzungen sowohl die Gesellschafter der Green GmbH, als auch der Investor WSW Energiesysteme GmbH von dem Projekt Abstand nehmen werden.

    Sollte es dennoch zu einer Neuplanung kommen, werden wir unsere bisherige Arbeit natürlich fortsetzen!

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Falls die Windpark-Gegner sich durchsetzen, würde ich der ganzen Gemeinde den Strom abschalten. Alle wollen Strom und der soll umweltfreundlich sein, aber nur nicht vor der eigenen Haustür, sondern immer nur bei anderen. Dies ist heuchlerisch, egoistisch und deutsch. Schade das der Fritz sich seit dem 2. Weltkrieg nicht verändert hat, es war wohl zu wenig Leid...