Region: Innsbruck
Bauen

Kein Lückenschluss Sternwartestraße - Großer-Gott-Weg

Petition richtet sich an
Stadt Innsbruck
811 Unterstützende 250 in Innsbruck
Sammlung beendet
  1. Gestartet November 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 13.09.2022
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Vieles im Rad-Masterplan ist lobenswert ABER der Radweg R2 macht keinen Sinn!

Der sogenannte „Lückenschluss“ wäre der erste Schritt für einen Radweg der viel Nachteile bringt:

  • Schaffung neuer stark frequentierter Verkehrsflächen: in einem beruhigten Wohngebiet, damit Verlust der Ruhe und hohen Lebensqualität
  • Bewusste weitere Verknappung der Parkplatzsituation: Abschaffung von Parkplätzen und Parkflächen entlang des geplanten Straßenverlaufes, insbesondere in der Sternwartestraße und am Großer-Gott-Weg.
  • Verlust sicherer Spazierwege für Familien und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
  • Vernichtung von Grünflächen: Zubetonieren von Wiesen und Fällen gesunder Bäume
  • Schaffung von Gefahrenstellen: RadfaherInnen teilen sich die Fahrbahn mit Anrainerverkehr und Fußgängern
  • Gefährliche Kreuzungsbereiche: bei Hauseinfahrten, und unübersichtlichen Kreuzungen entlang Sternwartestraße / Großer-Gott Weg / Grauer-Stein-Weg
  • Privatgrundstücke sollen für den Lückenschluss herangezogen werden, anstatt bestehende öffentliche Flächen nachhaltig zu gestalten.

Wir fordern:

Beibehaltung der Sackgassen Sternwartestraße / Großer-Gott-Weg, keine Realisierung des Radweges mit der geplanten Route!

Der Masterplan Alltagsradverkehr 2030der Stadt Innsbruck sieht die Schaffung eines „regionalen Radwegs R2“ vor, der von der geplanten neuen Radbrücke bei der Markthalle, über den Friedhof Mariahilf und die Sternwartestraße, Großer-Gott-Weg weiter über den Grauer-Stein-Weg, nördliches Allerheiligen, Harterhofweg bis nach Kranebitten führen soll.

Macht das Sinn?

NEIN! Es gibt bereits mehrere gut genutzte regionale Radwege nach Völs, Kranebitten und Zirl: nördlich und südlich des Innufers und entlang der Kranebitter Allee.

Alle diese Routen verbinden die Gemeinden im Tal OHNE SINNLOSE ÜBERWINDUNG VON HÖHENMETERN.

Wozu dann das ganze?

Die Widmung als Regionalroute R2 ermöglicht der Stadtregierung hohe Förderungen, unser Steuergeld, des Landes Tirol und des Bundes für ihr Prestigeprojekt „Ausbau von Radwegen“ zu lukrieren, inklusive einer neuen Brücke zwischen Markthalle und Mariahilf.

Dafür plant man die Schaffung neuer Verkehrswege durch ein beruhigtes Wohngebiet.

All das, obwohl bereits ausreichend Verkehrsflächen zur Verfügung stehen. Anstatt kreativer Lösungen der Verkehrsführung entscheidet man sich für das Zubetonieren von Grünflächen. Wertvolle Erholungsgebiete (private Gärten, beliebte Spazierwege) werden dem Durchzugsverkehr geopfert.

 Weitere Informationen auf

 

Begründung

 Was hat das mit mir zu tun?

Obwohl die Stadt in ihrer Kosten-Nutzen-Rechnung ein hohes Verkehrsaufkommen annimmt, hat man sich über die Verkehrssicherheit noch keine Gedanken gemacht. Dabei sind die entstehenden Gefahren offensichtlich: bereits jetzt uneinsichtige Kreuzungen, Hauseinfahrten, gemeinsame Nutzung der Verkehrsflächen von Radfahrern, Fußgängern und Anrainerverkehr. Dies betrifft alle Verkehrsteilnehmer!

Die bisherigen Erfahrungen mit der Schneeräumung von Radwegen in Innsbruck lassen auf dieser steilen, schattigen Strecke zusätzlich Übles befürchten!

Wenn die Pläne in der jetzigen Form umgesetzt werden, sind die Straßen betoniert und das Steuergeld verpulvert bis der/die Einzelne für sich feststellt, dass die Benützung dieser Route eine Gefahr für Leib und Leben darstellt.

Homepage: http://wir-sind-die-luecke.at

Unsere Forderung an die Stadt Innsbruck:

„Kein Lückenschluss Sternwartestraße / Großer-Gott-Weg“ und keine Radweg entlang der geplanten Route!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martin Morandell aus Innsbruck
Frage an den Initiator

Neuigkeiten

Diese geplante Trassenführung für einen Radweg durch Privatgärten ist eine Zumutung für alle beteiligten Anwohner und das denkbar schlechteste "Denkmal", das sich unser Bürgermeister setzen möchte. Warum wird einfach über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden, statt sie mit einzubinden und im Gespräch möglicherweise viel bessere Lösungsvorschläge zu erfahren.

Das ist ein 2 bis 3m breiter Rad-/Fußweg, keine Autobahn. Er erleichtert Fußgängern und Radlern über das Ende der Serlesstraße zum großen Gott hinauf abzukürzen. Nicht mehr gegen die Einbahn über die ca.15% steile Solsteinstraße, sondern über einen flacheren Weg.

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