• Von: Ralph Gerdes mehr
  • An: Landesregierung NRW
  • Region: Ostwestfalen
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
  • Gescheitert
  • 2.454 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Kein Nationalpark in Teutoburger Wald/Egge/Senne

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Das Land Nordrhein Westfalen will einen Nationalpark in der Region Teutoburger Wald/Egge/ Senne schaffen.

Wir, die Bürgerbewegung Unser Teutoburger Wald-Kein Nationalpark in Teutoburgher Wald /Egge/Senne wenden uns gegen dieses Vorhaben und fordern die Landesregierung und den Kreis Lippe auf, sämtliche Planungen für die Ausweisung eines Nationalparks in der Region Teutoburger Wald/Egge/Senne einzustellen.

Begründung:

Der Teutoburger Wald und das Eggegebirge werden seit Jahrhunderten forstwirtschaftlich genutzt. Der Teutoburger Wald und die Egge sind kein Urwald, sondern reiner Kulturwald. Dieser naturnah bewirtschaftete Kulturwald soll in 30 Jahren komplett umgebaut werden. Die Fichtenbestände (ca. 40 %) sollen entfernt und das kahlgeschlagene Gebiet mit Laubwald künstlich aufgeforstet werden. Die Forstwirtschaft wird eingestellt.

Zwei (25 % der Fläche) von drei Eigentümern, das Land NRW, eine Kommune und ein Privatbesitzer, weigern sich ihr Eigentum in den Nationalpark einzubringen. Trotzdem plant das Land mit den Flächen des Privateigentümers und der Kommune und will auch gegen deren ausdrücklichen Willen die Flächen in den Nationalpark einbeziehen.

Von drei Anrainerkreisen ist nur der Kreis Lippe für den Nationalpark. Grundlage dieses Einverständnisses ist ein Kreistagsbeschluß, der aber ein grundsätzliches Einvernehmen mit allen Betroffenen (also auch den Eigentümern) für die Ausweisung verlangt.

Mehrere Anrainerkommunen haben sich schon per Ratsbeschluß gegen einen Nationalpark ausgesprochen.

Die jährlichen Subventionen für den Nationalparks betragen ca. 10 Millionen Euro. Positive regionalökonomische Effekte konnten trotz eines Wirtschaftsgutachten nicht ermittelt werden.

Innerhalb der Nationalparkkulisse sollen mehrere Grünbrücken über stark befahrene Bundes- und Landstraßen, die auch nach einem Gutachten des Landes NRW den Nationalpark zerschneiden, gebaut werden. Die Kosten hierfür liegen noch einmal bei 12 - 15 Millionen Euro.

Wertberichtigungen in Bezug auf die Nationalparkflächen (die nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden dürfen) betragen ca. 150 Millionen Euro.

Naturschutzfachlich ist die geplante Kulisse schon umfangreich geschützt.

Wer schon auf anderen Unterschriftenlisten gegen die Ausweisung eines Nationalparks in unserer Region unterschrieben, bitte diese Petition nicht mehr unterzeichnen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Schlangen, 08.01.2012 (aktiv bis 07.07.2012)


Neuigkeiten

Liebe Unterzeichner, die Petition wurde eingereicht. Gesamt wurden der Ministerpräsidentin 35.000 Unterschriften übergeben. Das ist für eine Unterschriftenaktion schon eine stattliche Anzahl. Nach wie vor Sammeln wir jedoch weiter und liegen inzwischen ...

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Debatte zur Petition

PRO: "...Die geologische Entstehung des Teutoburger Waldes begann am Ende des Mesozoikums vor etwa 65–70 Millionen Jahren...." (Quelle: Wikipedia). UNSER (also NICHT der einiger Politiker!!!) Teutoburger Wald ist nun schon einige Jährchen alt geworden, ...

PRO: Teutoburger Wald, Senne und Egge werden seit Jahrhunderten nachhaltig bewirtschaftet. Die Senne hat sich erst durch diese Form der Nutzung als Truppenübungsplatz zu ihrem heutigen Zustand entwickelt. Diese Gebietskulisse hat ihren ökologischen Wert gerade ...

CONTRA: "...Den Zuspruch nach einem Beitrag im Fernsehen zu beurteilen ist ja wohl schwach. Ich habe in meinem Umfeld viele Befürwörter...", so schreibt weiter oben ein Kommentator. Mag, ja sein, dass er in seinem Umfeld "viele Befürwörter" hat. Die sind dann ...

CONTRA: "...Welch eine Drecksseite - schämt euch! Wenn Ihr nur ein etwas Anstand hättet, würde hier auch den Befürwortern eine Chanse geben, gegen die Petition zu stimmen..." so schreibt weiter oben ein Kommentator. JEDER hat das Recht auf freie Meinungsäußerung ...

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Petitionsverlauf

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