• Von: AG der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer ... mehr
  • An: Landtag
  • Region: Sachsen-Anhalt mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.017 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Kein Schutzstatus für Wolf und Luchs - Aufnahme ins Jagdrecht

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Das deutsche Jagdwesen ist Kulturgut. Die Wildbestände prägen unsere Kulturlandschaft. Eine bedingungslose Unterschutzstellung des Wolfes und des Luchses gefährden unsere Schalenwildbestände. Durch die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe und Luchse ändert sich das Verhalten unserer Schalenwildarten.Es kommt zu Großrudelbildung mit der Folge, dass ursprüngliche Einstandsgebiete gemieden werden und folglich Schäden in Wald und Feld durch dieses neue Sozialverhalten enorm zunehmen. Schalenwildbestände, z.B. das Muffel-und Rehwild werden durch die Prädatoren stark reduziert und es kommt somit zu einer Minimierung des Jagdwertes der Flächen.

Begründung:

Durch die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht werden Schäden in Wald und Feld minimiert. Der Jagdwert der Flächen wird erhalten. Die Verschwendung von Steuergeldern zum Schadenausgleich für durch den Wolf an Nutztieren hervorgerufene Schäden wird verhindert und zusätzliche Belastungen der Nutztierhalter werden vermieden. Der Einklang mit der Natur ist gegeben, denn die natürlichen Lebensräume in Deutschland (hohe Zivilisationsdichte) entsprechen nicht mehr den angewölften Lebensraumerwartungen des Wolfspopulation.
Wenn auch sie solche Erfahrungen gemacht haben bzw. unserer Meinung sind, würden wir uns freuen, wenn sie uns mit ihrer Teilnahme an dieser Petition unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Halberstadt, 21.07.2014 (aktiv bis 20.10.2014)


Neuigkeiten

Am 13. April 2015 erfolgt die Übergabe der Petition an den zuständigen Minister Herrn Dr.Aeickens in Magdeburg.

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Debatte zur Petition

PRO: Für den Wolf selbst macht es gegenwärtig keinen Unterschied ob, diese Art den Schutzbestimmungen des Jagdrechtes oder Naturschutzrechtes unterilegt. Das ist im Moment rein ideologische "menschliche" Debatte. In Hinblick auf die mögliche, künftige Enwicklung ...

PRO: Es ist richtig den Wolf in das Jagdrecht aufzunehmen - selbstverständlich ohne Jagdzeit, solange der günstige Erhaltungszustand gemäß FFH Richtlinie nicht erreicht ist. Dieser wird für Deutschland mit ca. 400 Wolfsrudeln angesetzt. Ist der günstige Erhaltungszustand ...

CONTRA: den wolf ins jagdrecht ist das dümmste was man machen kann unterliegt eintier dem jagdrecht muß der jagdgenosse also der besitzer des grund stücks den schaden zahlen mann sollte alles versuchen das der der denwolf will auch zur kasse gebeten wird wenn ...

CONTRA: Der Wolf darf auf keinen Fall ins Jagdrecht. Alle möglichen Gutmenschen, bei den Grünen angefangen, über BUND, NABU und Co könnten anschließend versuchen, die Jagdabgabe für die Ansiedlung von Prädatoren zu nutzen. Möglicherweise müsste der Jagdpächter ...

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Petitionsverlauf

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