Das deutsche Jagdwesen ist Kulturgut. Die Wildbestände prägen unsere Kulturlandschaft. Eine bedingungslose Unterschutzstellung des Wolfes und des Luchses gefährden unsere Schalenwildbestände. Durch die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe und Luchse ändert sich das Verhalten unserer Schalenwildarten.Es kommt zu Großrudelbildung mit der Folge, dass ursprüngliche Einstandsgebiete gemieden werden und folglich Schäden in Wald und Feld durch dieses neue Sozialverhalten enorm zunehmen. Schalenwildbestände, z.B. das Muffel-und Rehwild werden durch die Prädatoren stark reduziert und es kommt somit zu einer Minimierung des Jagdwertes der Flächen.

Begründung

Durch die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht werden Schäden in Wald und Feld minimiert. Der Jagdwert der Flächen wird erhalten. Die Verschwendung von Steuergeldern zum Schadenausgleich für durch den Wolf an Nutztieren hervorgerufene Schäden wird verhindert und zusätzliche Belastungen der Nutztierhalter werden vermieden. Der Einklang mit der Natur ist gegeben, denn die natürlichen Lebensräume in Deutschland (hohe Zivilisationsdichte) entsprechen nicht mehr den angewölften Lebensraumerwartungen des Wolfspopulation. Wenn auch sie solche Erfahrungen gemacht haben bzw. unserer Meinung sind, würden wir uns freuen, wenn sie uns mit ihrer Teilnahme an dieser Petition unterstützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, AG der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer S-A aus Halberstadt
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  • Am 13. April 2015 erfolgt die Übergabe der Petition an den zuständigen Minister Herrn Dr.Aeickens in Magdeburg.

  • wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern der Petition zur Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht. Bisher wurden etwa 2500 Unterschriften gesammelt. Diese werden wir am 13.April 2015 dem zuständigen Minister im Landwirtschaftsministerium Magdeburg, Herrn Dr. Aeickens überreichen.

  • Wir sind dabei, den weiteren Verfahrensweg zu prüfen und bedanken uns zunächst bei allen Unterstützern. Auf jeden Fall werden wir den Weg weiter verfolgen und denken darüber nach, evtl. erneut eine entsprechende Petition zum Thema zu starten, um die Anzahl der Beteiligungen zu erweitern.
    Vielen Dank
    AG der JG u. Eigenjagdbesitzer in S-A

Pro

Für den Wolf selbst macht es gegenwärtig keinen Unterschied ob, diese Art den Schutzbestimmungen des Jagdrechtes oder Naturschutzrechtes unterilegt. Das ist im Moment rein ideologische "menschliche" Debatte. In Hinblick auf die mögliche, künftige Enwicklung und das Konfliktpotential, die diese Art mit sich bringt, ergeben sich sich aus der Aufnahme ins Jagdrecht einige Vorteile.

Contra

Der Wolf darf auf keinen Fall ins Jagdrecht. Alle möglichen Gutmenschen, bei den Grünen angefangen, über BUND, NABU und Co könnten anschließend versuchen, die Jagdabgabe für die Ansiedlung von Prädatoren zu nutzen. Möglicherweise müsste der Jagdpächter noch den Riss bezahlen. Lasst den Wolf und den Luchs mal schön aus dem Jagdrecht heraus. Warten wir ab, bis der erste "Unfall" mit Menschen, wahrscheinlich Kinder oder Alte passiert. Dann diskutieren wir weiter.