• Von: BI TRANSIT WESERBERGLAND e.V. mehr
  • An: An den Präsidenten des Deutschen Bundestages
  • Region: Weserbergland
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
  • Erfolg
  • 2.520 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Kein schwerer Gütertransit im Naturpark Weserbergland!

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Der Ausbau unseres Schienennetzes muss den Menschen dienen! Auf keinen Fall dürfen unnötig zusätzliche Belastungen entstehen. Historisch gewachsene Belastungen an unseren Schienenwegen müssen reduziert werden. Unsere Steuergelder sind zum Wohle der Menschen einzusetzen, damit sich die Lebenssituation der Menschen an unseren Eisenbahnstrecken nachhaltig verbessert!

Daher sagen wir:

NEIN! KEIN schwerer Güterbahntransit im Naturpark Weserbergland.
JA! FÜR den Erhalt unseres Naturparks als einmaligen Natur- und Erholungsraum.
JA! FÜR mehr Güter auf die Schiene mit nachhaltigen Lösungen, die den Menschen dienen.
JA! FÜR den zügigen Ausbau der Nordroute und der Güterumfahrung Hannover, damit die dort lebenden Menschen endlich Schall- und Erschütterungsschutz nach dem heutigen Stand der Technik bekommen.

Während die EU mit Nachdruck Transportkapazitäten für den West-/Ost-Gütertransit fordert, hat die Bundesregierung den im aktuellen Bundesverkehrswegeplan gesetzlich verankerten Ausbau der Nordroute (Minden-Hannover) aufgrund eines fragwürdigen und unvollständigen Nutzen-/Kostenvergleichs zurückgestellt. Stattdessen wird nun beabsichtigt, die Strecke Löhne-Hameln-Elze (Planfall 33) oder alternativ Lügde-Bad Pyrmont-Emmerthal-Hameln-Elze auszubauen und den Transit durch den Naturpark Weserbergland zu verlagern. Wir wollen diese Katastrophe verhindern.

Weitere Informationen im Detail finden Sie unter www.bi-transit-weserbergland.de

Begründung:

Die Diskussion geht in die entscheidende Phase. Noch ist offen, welche Variante realisiert werden soll. Ein Ausbau der Nordroute ist eine Neubaumaßnahme mit gesetzlicher Verpflichtung für Lärmschutz und bringt den Menschen an dieser Strecke endlich eine Verbesserung ihrer Lebenssituation. Es gibt dagegen keine oder nur eine minimale gesetzliche Verpflichtung für Lärmschutz auf der Südroute. Ein Transit durch das Naherholungsgebiet bietet unserer Region keinerlei Vorteile. Die negativen Auswirkungen betreffen nicht nur die direkten Anwohner der Strecke, sondern den kompletten Lebens- und Wirtschaftsraum sowie den Natur- und Landschaftsschutz, Kurorte und Krankenhäuser. Die Investitionen in die Entwicklung des sanften Tourismus würden zunichte gemacht. Außerdem würde der Ausbau der Südroute für die Menschen an der Nordroute bedeuten: kein Lärmschutz und auch kein Naherholungsgebiet mehr. Nur gemeinsam können wir wirksam Einfluss auf diese Planung nehmen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Coppenbrügge, 27.11.2014 (aktiv bis 31.08.2015)


Neuigkeiten

Unser Protest hat Erfolg gezeigt: im veröffentlichten Entwurf wird der Planfall 33 darin nicht mehr berücksichtigt! Am 17.03.2016 wurde der Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 veröffentlicht und der Ausbau der Strecke Löhne-Elze wird darin ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Dieses Vorhaben (Planfall 33) belastet nicht nur die Anwohner, sondern die gesamte Region. Bei der Nordroute (Planfall 12) wären die Auswirkungen längst nicht so gravierend, da an der Strecke zwischen Wunstorf und Minden schon etliche Schutzmaßnahmen/Querungsmöglichkeiten ...

PRO: Die Lebensqualität wäre erheblich beeinträchtigt. Und selbst wenn man nicht unmittelbar betroffen ist bekommt man es bei Fahrten entlang der Strecke an den höhengleichen Bahnübergängen zu spüren. Wertvolle Zeit steht man dann vor den Schranken im Stau!

CONTRA: Wer 365 Tage / Jahr auf sämtliche Lebens- und Konsummittel zugreifen will, muss mit den Konsequenzen rechnen! Und wenn das bedeutet das es die Autobahnen entlastet: Her mit dem Gütertransit!!!

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Petitionsverlauf

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