KEIN Solarpark Alesrain!

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Gemeinderat Dirlewang

1.085 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

1.085 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet September 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Bürgermeister und Gemeinderat Dirlewang

Schutz unserer Landwirtschaft und Landschaft 
Der Erhalt unserer natürlichen Ressourcen und die langfristige Sicherstellung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung sind von entscheidender Bedeutung. Besonders in einer Region wie dem Unterallgäu, die nicht nur landwirtschaftlich, sondern auch touristisch und kulturell wertvoll ist, sollten solche Eingriffe sorgfältig abgewogen werden. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, den geplanten Bau des 15 Hektar großen Solarparks in Alesrain zu stoppen. Die Bürgerinitiative „KEIN Solarpark Alesrain“ spricht sich klar gegen die Umwandlung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen in Industrieflächen aus.

Begründung

Lichtreflexionen und Verkehrssicherheit
Solarpaneele verursachen oft starke Lichtreflexionen. Diese Reflexionen können aus unserer Sicht sowohl die Tierwelt stören als auch die Sicherheit auf den Straßen beeinträchtigen. Besonders problematisch ist, dass die Gemeindestraße mitten durch den geplanten Solarpark führt. Wir sind der Meinung, dass auch der nahegelegene Flughafen Memmingen könnte durch die Lichtreflexionen betroffen werden, was Risiken für den Luftverkehr birgt.
 
Landschaft und Natur in Gefahr
Die geplante Fläche ist nicht nur landwirtschaftlich wichtig, sondern auch ein Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie den Rotmilan, den Mäusebussard, die Feldlärche, den Schwarzstorch und viele Säugetiere wie Rehe, Wildschweine, Füchse und Feldhasen. Besonders alarmierend ist die mögliche Rodung eines Waldes mitten im Park, was den Verlust dieses wertvollen Lebensraumes weiter verschärft.
 
Bedrohung der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion
Diese Fläche trägt zur lokalen Nahrungsmittelproduktion bei und sichert Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Wir finden, dass eine Umwandlung in einen Solarpark diese Strukturen langfristig zerstören und die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche dauerhaft unmöglich machen würde. Landwirtschaftliche Böden sind nicht erneuerbar – einmal verloren, sind sie nur schwer wiederherzustellen.
 
Risiken für das lokale Ökosystem
Ein weiterer Aspekt ist die mögliche erhöhte Hochwassergefahr. Versiegelte Böden können das Wasser nicht mehr natürlich aufnehmen, was in unserem kleinen Tal zu Überflutungen führen könnte. Der Schaden für die Umwelt wäre gravierend und irreversibel.
 
Fazit
Wir appellieren an die Vernunft der Planungsbehörden: Stoppen Sie den Bau des Solarparks in Alesrain und schützen Sie diese wertvolle Landschaft für zukünftige Generationen. Der geplante Standort ist ungeeignet – nicht nur aufgrund der Hanglage mit hohem Blendpotenzial, sondern auch wegen der unklaren Netzanbindung und der unumkehrbaren Zerstörung eines landwirtschaftlichen und ökologischen Kleinods.
 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative " Kein Solarpark Alesrain", Köngetried
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.09.2024
Sammlung endet: 04.07.2025
Region: Verwaltungsgemeinschaft Dirlewang
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Bitte unterstützen Sie unsere neue Petition zum Erhalt des Alesrain

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
    heute wenden wir uns erneut mit einer persönlichen Bitte an Sie.
    Viele von Ihnen begleiten unser Engagement bereits seit Monaten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Die große Unterstützung zeigt uns, dass vielen Menschen unsere Heimat, unsere Landschaft und der verantwortungsvolle Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen am Herzen liegen.
    Unsere Bürgerinitiative setzt sich weiterhin dafür ein, den geplanten Solarpark Alesrain kritisch und sachlich zu begleiten. Dabei geht es uns nicht darum, die Energiewende grundsätzlich infrage zu stellen. Vielmehr wünschen wir uns eine transparente Prüfung aller Möglichkeiten und eine sorgfältige Abwägung zwischen Energiegewinnung, Naturschutz, Landschaftsbild und dem Erhalt wertvoller landwirtschaftlicher Flächen.

    Die bisherige Petition an den Bayerischen Landtag wurde abgeschlossen. Begründet wurde dies damit, dass es sich um ein laufendes Verfahren handelt und die bisher vorgeschriebenen Schritte eingehalten wurden. Dennoch sehen wir weiterhin offene Fragen, insbesondere hinsichtlich eines umfassenden und nachvollziehbaren Standortalternativgutachtens. Derzeit werden die eingereichten Stellungnahmen ausgewertet.

    Wichtig ist: Noch ist keine endgültige Entscheidung getroffen. Die Gemeinde Dirlewang hat weiterhin die Möglichkeit, die Entwicklung des Vorhabens zu beeinflussen. Gerade in Zeiten des Klimawandels gewinnt die auch Sicherung unserer regionalen Landwirtschaft und unserer natürlichen Lebensgrundlagen zunehmend an Bedeutung. 

    Damit unsere Anliegen weiterhin bei den Verantwortlichen Gehör finden, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Falls Sie unsere neue Petition noch nicht unterzeichnet haben, freuen wir uns über Ihre Stimme. Jede Unterschrift trägt dazu bei, die Bedeutung dieses Themas sichtbar zu machen.
    Die Petition finden Sie hier:

    www.openpetition.org/hdgxp

    Wenn Sie bereits unterschrieben haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie diese Information an Freunde, Familie, Nachbarn und Bekannte weitergeben. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen werden.

    Herzlichen Dank für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für unsere Heimat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bürgerinitiative gegen den Solarpark Alesrain

  • Lieber Mitstreiter,
    Es gibt Neuigkeiten zu der Petition.
    Der Bebauungsplan liegt öffentlich aus.
    Bitte verfasst eure Stellungnahme zu dem Bauvorhaben und sendet es an
    Susanne.Zanker@vg-Dirlewang.de
    Den Bebauungsplan habe ich in der Petition hinterlegt.
    Bitte teilt unseren link gegen den Bau in Hanglage noch weiter.

    Viele Grüße Eva

Beachtet werden sollte grundsätzlich, dass keine besonders exponierten Standorte zum Bei- spiel auf Anhöhen gewählt werden oder solche, die bei häufig frequentierten Orten liegen oder von diesen aus gut sichtbar sind. Ideal hingegen sind Standorte, die ohnehin industriell ge- prägt sind, sei es die Fläche selbst oder die unmittelbare Umgebung.

Angesichts der akt. Energieproduktion in Bayern halte ich eine Ablehnung für zu kurzsichtig. Zu den Argumenten: Lichtreflexion: Solarpanele reflektieren kaum, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Negative Auswirkungen auf den Flugverkehr sind nicht belegt. Lebensraum: Auch Landwirtschaft beeinflusst die Tierwelt. Umzäunte Anlagen bieten kleinen Tieren oft sogar mehr Ruhe. Bodenversiegelung: Die Fläche zwischen den Panelen bleibt durchlässig für Regenwasser. (Aufgrund Zeichenbegrenzung gekürzt)

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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