Terület: Bassum

KEIN Windpark in Bassum-Röllinghausen

A petíció címzettje
Bürgermeister Christian Porsch, Stadtrat Bassum

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A petíció címzettje: Bürgermeister Christian Porsch, Stadtrat Bassum

KEIN Sondergebiet Wind in Bassum - Röllinghausen
(‘34. Änderung des Flächennnutzungsplans 2000+’ – Sondergebiet Wind in Röllinghausen)
Die Stadt Bassum will in Bramstedt-Röllinghausen ein ca. 35 Hektar großes Areal als Vorranggebiet für Windenergie ausweisen, weil zwei Investoren dort drei Windenergieanlagen errichten wollen. Das Gebiet liegt zu beiden Seiten der Gemeindestraße von Eschenhausen nach Karrenbruch. Unmittelbar betroffen sind also außer den Anwohnern in Röllinghausen auch die in Bramstedt, Karrenbruch, Osterbinde und Eschenhausen. Aber auch Bassum insgesamt wäre dann von allen Seiten von Windparks umzingelt.
Das Gebiet umschließt ein kleines Waldstück und grenzt unmittelbar an die Streuobstwiese des NABU. Für den Bau und den Erhalt der Windenergieanlagen sind massive Eingriffe in die Natur notwendig, die aber keinesfalls durch den Betrieb von drei WEA gerechtfertigt werden, die viel zu dicht nebeneinander stünden und daher nicht effizient wären. Außerdem verläuft eine Gasleitung durch das Gebiet: ein großes Gefahrenpotential, falls eine WEA havariert.
Wir fordern daher die Stadt Bassum und den Stadtrat auf, das Verfahren sofort zu stoppen und kein Sondergebiet Wind in Röllinghausen auszuweisen.

Indoklás:

Das Land Niedersachsen soll 2,2% seiner Fläche für Windenergie ausweisen. Der Landkreis Diepholz hat sich als Ziel bis Ende 2027 eine Ausweisung von 2,49 % der Fläche gesteckt (Sachliches Teilprogramm Windenergie). Die Stadt Bassum hat schon jetzt ca. 4% ihrer Fläche für Windparks ausgewiesen; Planungsverfahren über weitere 0,5% für Klövenhausen und die Friedeholzheide laufen gerade. Bassum hat also sein Soll bereits übererfüllt. Warum muss es dann auch noch eine kleine Fläche in Röllinghausen sein, die von der Stadt 2017 (Bauleitpläne Bassum) für zu klein befunden wurde – und das, obwohl die Windanlagen inzwischen viel größer geworden sind? Auch hat sich das Gebiet gegenüber 2017 noch einmal verkleinert, weil im Norden eine Richtfunktrasse der Polizei verläuft, die nicht durch Windanlagen gestört werden darf.
Erst ab drei WEA dürfen Gebiete als Vorranggebiete Wind ausgewiesen werden. Genau drei Anlagen wollen die Investoren errichten, eine davon als ‘Bürgerwindanlage’. Die Anlagen werden aber zu dicht stehen, um effizient arbeiten zu können; insbesondere die ‘Bürgerwindanlage’ wird im Windschatten einer anderen Anlage stehen. Unserer Meinung nach ist dies also nur ein Trick, um zwei einigermaßen ertragreiche Anlagen errichten zu dürfen: die ‘Bürgerwindanlage’ dient als Lendenschurz, der die Zahl der Anlagen auf die erforderlichen drei bringt und dabei noch vorspiegelt, die Bürger hätten Vorteile davon.
Dabei sind die Nachteile verheerend: der Mindestabstand zur Wohnbebauung soll 600 m betragen. Bei Anlagen von 250 m Höhe ist das viel zu nah. Aber auch die Anwohner in der weiteren Umgebung werden in ihrer Lebensqualität massiv durch Schall und Schattenwurf beeinträchtigt sein. Jede(r), der/die einmal z.B. in Albringhausen unterwegs war, weiß, wie weitreichend diese Auswirkungen von Windenergieanlagen sind.
Und die Auswirkungen werden auch diejenigen betreffen, die diese letzte windparkfreie Seite Bassums zur Naherholung nutzen: Bassumer Bürger, die mit ihrem Hund spazierengehen, oder Besucher, die die Wanderwege nutzen, werden hier keine Ruhe und Erholung mehr finden. Es kommt nämlich noch ein weiterer Faktor dazu: nach dem Willen des Landkreises sollen Rotoren aus Windgebieten herausragen dürfen (‘Rotor-außen-Regelung’). In Röllinghausen könnten sie sich dann über den Wanderwegen drehen oder über den Waldstücken. Und über der Streuobstwiese: Was bleibt dann noch von Natur pur an der L 332? Was wird dann aus dem "Natur-Kleinod", in dem "Dutzende von Vogelarten und hunderte von Schmetterlingen" Raum haben? Wieso darf ein Biotop, das als Ausgleichsmaßnahme für die Bundesstraße geschaffen wurde, so leichtfertig zerstört werden?
Der ökologische (und ökonomische) Irrsinn zeigt sich auch in den Maßnahmen, die für Bau und Erhalt der Windanlagen nötig wären. Sogar die erst vor kurzem neu ausgebauten Straßen müßten noch einmal verbreitert werden. Und wie jede(r) weiß, der/die das Gebiet kennt, müßten die Zuwegungen über jetzige Feld- und Graswege verlaufen. Diese müßten befestigt – also versiegelt – und verbreitert werden. Das bedeutet das Fällen von unzähligen Bäumen, auch direkt neben der Streuobstwiese!
Durch das Gebiet verläuft eine Erdgasleitung. Nach unserem Informationsstand handelt es sich genaugenommen um zwei Leitungen nebeneinander, die eine mit Süß-, die andere mit Sauergas. Nach den gegenwärtigen Vorgaben müssen WEA zu Sauergasleitungen einen Abstand von gut 150 Metern einhalten, denn wenn z.B. ein Rotorblatt abbricht und sich in eine solche Gasleitung bohrt, ist das eine Katastrophe. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches ist gerade dabei, die Gefahren von den inzwischen viel höher gewordenen Anlagen für Erdgasleitungen neu zu bewerten, und es ist abzusehen, dass der Abstand bald noch größer sein muß. Davon abgesehen, dass der Investor einen Abstand von nur 35 Metern zur nächsten Anlage plant, fragen wir uns auch, wie man überhaupt einen Windpark über einer Gasleitung ausweisen kann? Sieht die Stadt Bassum nicht, was für eine Gefahr hier droht? Wird die Stadt die Verantwortung übernehmen, wenn ein Unfall passiert?
Eine Fläche, die zu klein ist, eine ‘Bürgerwindanlage’, die ein Witz ist, ein Ausmaß an Naturzerstörung, das in keinem Verhältnis zum Ertrag steht, Profit für Investoren zum Schaden der Bürger, Gefahr durch Erdgasleitungen: das alles sollte der Stadt Bassum und den Ratsmitgliedern zu denken geben. Und zum Nachdenken über Alternativen anregen: warum nicht Photovoltaikanlagen, unter denen weiterhin Obst und Gemüse angebaut werden kann?
Darum hier noch einmal unsere Forderung an Stadt und Rat Bassum:
Stoppen Sie das Verfahren zur Ausweisung eines Sondergebietes Wind in Röllinghausen!
Denken Sie an Ihre Bürger, nicht an die Investoren!
 
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unsere Petition unterstützen!

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A petíció részletes meghatározása

Petíciót indítottak: 2025. 02. 01.
Gyűjtés vége: 2025. 08. 31.
Terület: Bassum
Kategória: Környezet

Ùjdonságok

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,
    bevor das Jahr ganz zuende geht, möchten wir uns noch einmal bei Ihnen bzw. Euch melden. Die Petition ist, wie die Betreffzeile deutlich macht, beendet und bereit zur Übergabe. Wir warten damit aber noch ein wenig, weil sich in den vergangenen Monaten von seiten der Stadt Bassum nichts im Hinblick auf das Sondergebiet Wind in Röllinghausen getan hat – jedenfalls nichts, was der Öffentlichkeit bekannt geworden wäre.
    Das könnte damit zusammenhängen, daß der Landkreis Diepholz dabei ist, sein Windkonzept zu überarbeiten. Wer sich dafür interessiert, kann hier fündig werden: https://diepholz.raumordnung-online.de/verfahren/erneuterentwurf2025/public/detail. Wir haben uns auch in diesem Rahmen durch Stellungnahmen eingebracht und werden das weiterhin tun.
    Die Petition wurde von 595 Personen insgesamt unterzeichnet, davon 445 allein aus Bassum. Dafür möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bedanken! Weil es so viele Unterzeichner(innen) aus Bassum gab, hat OpenPetition die Mitglieder des Stadtrates und den Bürgermeister um eine Stellungnahme gebeten. Von seiten des BürgerBlocks, der Grünen und der SPD sind auf unterschiedlichen Wegen Reaktionen erfolgt (für die wir uns ebenfalls bedanken möchten); über Reaktionen von der CDU, weiteren Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister würden wir uns sehr freuen.
    Wir werden Sie und Euch natürlich auf dem Laufenden halten und über neue Entwicklungen informieren. Einstweilen wünschen wir Allen ein gutes und friedliches neues Jahr!
    Ihre/Eure Bürgerinitiative ‘Kein Windpark in Bassum-Röllinghausen’
  • Änderungen an der Petition

    2025. 07. 23. -on,-en,-ön,-án,-én
  • Vier Wochen mehr für die Antworten vom Parlament

    2025. 06. 11. -on,-en,-ön,-án,-én
    openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Stadtrat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
    Bisher haben 13 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/kein-windpark-in-bassum-roellinghausen

Windparks sind ein großer Eingriff in die Natur und den Lebensraum der Tiere. Da werden Tonnen von Beton in die Landschaft geschüttet. Eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass Windkraftanlagen über ihren gesamten Lebenszyklus nur etwa 9 bis 10 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom verursachen. Das ist deutlich weniger als bei fossilen Kraftwerken.

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