Wir bitten darum, dass der Neubau des Museum für Konkrete Kunst und Design (MKKD), wie vom Stadtrat beschlossen, als ein qualitätsvoller Bau ohne weitere Einsparungen baldmöglichst fertig gestellt wird. Dazu gehört es auch, dass die geplante und beschlossene Gastronomie in der historischen Halle realisiert wird, da diese für den Erfolg und die Aufenthaltsqualität des Hauses entscheidend ist.

Begründung

Wir setzen uns für dieses Museum ein, das ein einzigartiger Treffpunkt für Ingolstadt und die Region, ein kultureller Bildungs- und Erlebnisort und damit ein wichtiger Baustein zur Weiterentwicklung Ingolstadts wird.

  • Der Stadtrat hat mit Mehrheit diesen Standort mit den damals schon bekannten Unwägbarkeiten entschieden!
  • Gestiegene Kosten der Standortsicherung (Fundamente, Wasser,...) sind zu ergänzen; sie führen lediglich zur notwendigen Bausicherheit!
  • Niemand hat geschludert oder Gelder verschleudert!
  • Niemand hat sich bereichert!
  • Die geplante Form, Funktion und Qualität des Museums liegt im Vergleich zu anderen Häusern eher am unteren Ende der Skala!
  • Kostensteigerungen im Bausektor sind nicht dem Projekt anzulasten und dürfen deshalb nicht zu weiteren Verlusten an Qualität und Funktion führen.

Weitere Verzögerungen werden weitere Kostensteigerungen verursachen!

Hier eine Zusammenfassung dessen, was mit dem Neuen Museum erreicht werden wird:

Bildung, Unterhaltung, Erlebnis – ganz konkret mit der Kunst Das MKKD erklärt, informiert, beeinflusst und begleitet das Phänomen der Konkreten Kunst von historischen Beispielen bis hin zu gegenwärtigen Tendenzen. Es widmet sich damit dem zentralen Phänomen der ungegenständlichen Kunst, die wiederum die angewandte Gestaltung (Grafik, Design, Architektur) stark beeinflusste. Es ist das einzige Museum mit dieser breitenwirksamen Ausrichtung in Deutschland. Durch den Schwerpunkt auf die Vermittlungsarbeit bekommt der Bildungsauftrag, der sich vor allem an die lokalen und regionalen Besucher mittels Veranstaltungen richtet, eine besondere Bedeutung. Um die üblichen Hemmschwellen bei einem Museum für zeitgenössische Kunst zu verringern, erfolgt die Vermittlung von Inhalten interaktiv und durch analoge ebenso wie durch digitale Angebote, die auf einen hohen Unterhaltungswert abzielen.

Die einzigartige, denkmalgeschützte Industriearchitektur bietet den Rahmen für die Schaffung von städtischer Identität, die zugleich durch die modernen Einbauten zum gefragten Erlebnisort werden. Das MKKD schließt eine Lücke in der nationalen Museumslandschaft und als Bildungs- und Erfahrungsort von künstlerischer Kreativität – in Praxisangeboten und in der Anschauung – in der Region. Es wertet das gesamte neue Gießereiquartier auf und schafft dort das fehlende Herzstück als öffentlicher Treffpunkt.“ (Schimpf, 2019)

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Pro

Zusätzlich zu allen schon abgehandelten Argumenten: In München wurde das Ägyptische Museum (erst nach entsprechendem Umbau wieder eröffnet) und vor längerer Zeit auch das Bayer. Nationalmuseum mit einem Restaurant/Bistro/ einer Cafeteria nachgerüstet. Die Besucher verlangten einfach danach und zeigten nur Unverständnis, dass zunächst eine solche Einrichtung fehlte, bzw. bei dem Ägyptischen Museum nicht eingeplant war. Die nachträglichen Ein/Umbauten waren natürlich wesentlich teurer.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 7 Tagen

    Alle Museen sind wichtig!!

  • vor 8 Tagen

    Kunst ist Wichtig!!!

  • vor 9 Tagen

    Einzigartiger Treffpunkt in der Region Ingolstadt. Kulturelle Bereicherung der Region mit kurzen Anfahrtswegen. Für alle Altersklassen interessant. Weiterbildung spielend möglich. Horizonterweiterung! Auseinandersetzung mit der Kunst. Denkanstöße! Wichtig!

  • am 09.02.2019

    Die Attraktivirär eines Museums wie das Museum für Konkrete Kunst und Design hängt nicht nur von der ausgestellten Kunst ab, sondern auch von seinem Umfeld, insbesonderere seiner Gastronomie, welche einen Museumsbesuch erst uzu einem ‚runden' Erlebnis werden läßt.

  • Roland Helmer Fürstenfeldbruck

    am 07.02.2019

    Weil ich zwei aussergewöhnliche Bilder in einer Privatsammlung dieses Museums habe

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